Stand: 15.04.2019 09:40 Uhr

Bohnen pflanzen in Topf und Beet

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Buschbohnen bleiben niedrig und benötigen daher keine Rankhilfen.

Spätestens nach den Eisheiligen ab Mitte Mai ist es so weit: Es wird Zeit die Bohnen "zu legen", wie Profi-Gärtner es bezeichnen. Bevor es losgeht, heißt es sich zu entscheiden, welche Sorte in die Erde soll. Sehr einfach und schnell gepflanzt sind Buschbohnen. Da die Pflanzen niedrig und buschartig bleiben, benötigen sie keine Rankhilfen. Sie werden meist nicht höher als 30 bis 50 Zentimeter.

Stangen- und Feuerbohnen brauchen Rankhilfen

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Rankhilfen für Stangenbohnen lassen sich aus Bambusstäben oder Holzlatten bauen.

Stangen- und die dekorativen Feuerbohnen benötigen dagegen immer eine Rankhilfe, etwa spezielle Rankgitter, wie sie in Gartenmärkten erhältlich sind. Auch Bambusstangen sind geeignet. Dazu am besten jeweils drei oder vier Stangen oben zeltförmig zusammenbinden. Alternativ kann man einen massiven Pfosten ins Beet setzen und von diesem Schnüre zum Boden spannen. Die Rankhilfen möglichst etwa 60 Zentimeter tief eingraben, damit sie stabil stehen. Außerdem sollten die Stäbe hoch genug sein: Stangen- und Feuerbohnen werden bis zu drei Meter hoch.

Bohnen richtig pflanzen

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Damit die Schale der Bohnensaat schön weich wird, kann man sie über Nacht in Milch einweichen.

Da Bohnen keine Kälte vertragen, sollten die Samen erst ab Mitte Mai in die Erde gepflanzt werden. Bei Stangen- und Feuerbohnen rund um die Rankhilfe etwa fünf bis sechs Samen etwa drei bis vier Zentimeter tief in die Erde setzen. Buschbohnen lassen sich gut in Reihen aussäen, dabei alle fünf bis zehn Zentimeter einen Samen in die etwa drei Zentimeter tiefe Saatrille legen. Damit die Bohnen schneller keimen, kann man die Samen vor dem Aussäen über Nacht in Wasser oder Milch einweichen. Das spart etwa sieben bis zehn Tage Keimdauer.

Der richtige Standort und Boden

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Feuerbohnen sind sehr dekorativ. Sie eignen sich daher auch gut als Zierpflanzen.

Bohnen mögen tiefgründige, aufgelockerte Böden. Während Stangenbohnen zudem humusreiche Böden bevorzugen, sind Busch- und Feuerbohnen recht anspruchslos. Generell mögen Bohnen möglichst windgeschützte, sonnige und warme Standorte. Sie gedeihen aber auch im Halbschatten. Besonders gut wachsen Bohnen in einer Mischkultur mit Mais und Kürbis. Diese traditionelle Mischkultur kannten bereits die Indianer.

Bohnen im Topf auf dem Balkon anbauen

Statt im Garten kann man Bohnen auch auf dem Balkon anpflanzen. Sowohl Busch- als auch Stangenbohnen gedeihen gut im Kübel. Allerdings benötigen sie große, tiefe Pflanzgefäße, damit sie ausreichend Platz zum Wurzeln haben. Empfehlenswert ist zudem, bei Stangenbohnen eine Sorte zu wählen, die nicht zu hoch wächst. Wichtig ist, die Erde in den Kübeln gleichmäßig feucht zu halten.

Schöner Sichtschutz aus Bohnenpfanzen

Da rankende Bohnen schnell hoch wachsen, eignen sie sich auch gut als natürlicher Sichtschutz. Besonders dekorativ sind Feuerbohnen mit ihren leuchtend orange-roten Blüten. Allerdings sind diese Pflanzen Fremdbefruchter und benötigen daher eine zweite Sorte in der Nachbarschaft, damit sie nicht nur Blüten, sondern später auch Hülsen ansetzen.

Wann sind Bohnen reif zur Ernte?

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Sind die Bohnen reif, sollten sie zügig geerntet werden.

Etwa zwei bis drei Monate nach der Aussaat kann man die Bohnen ernten. Die Früchte sollten nicht zu lange reifen, denn darunter leidet der Geschmack. Um zu prüfen, ob die Bohnen reif sind, einfach eine Bohne durchbrechen. Das Gemüse ist reif, wenn die Bruchstelle glatt und das Innere grün und saftig ist. Die Samen in den Bohnen sollten nicht größer als ein Zentimeter sein. Wichtig: Rohe Bohnen sind giftig, daher niemals ungegart verzehren.

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