Stand: 03.01.2019 11:11 Uhr

Winterjasmin bringt Farbe in den Garten

Leuchtende Blüten bei Frost: Winterjasmin setzt tolle Akzente.

Viele Gärten sehen im Winter trist und grau aus. Es gibt aber Pflanzen, die gerade jetzt ihre beste Zeit haben und mit zahlreichen leuchtenden Blüten bunte Farbtupfer setzen. Einer der wohl schönsten Winterblüher ist Winterjasmin. Je nach Witterung öffnet er seine strahlend gelben Blüten zwischen Dezember und Januar und blüht oft bis in den April. Nur bei anhaltendem Frost legt Winterjasmin eine Blühpause ein. Die Blüte ähnelt auf den ersten Blick der der Forsythie. Allerdings ist sie etwas größer und hat mehrere im Kreis angeordnete Blütenblätter.

Geschützten Standort wählen

Bei der Wahl des Standorts stellt der gelb blühende Strauch keine allzu großen Ansprüche. Allerdings sollte er ein wenig vor Wind und strengem Frost geschützt gepflanzt werden, zum Beispiel an einem Mauervorsprung vor einer Wand. Ein sonniger bis leicht schattiger Platz ist ideal. An den Boden stellt Winterjasmin keine besonderen Anforderungen, idealerweise sollte die Erde nährstoffreich und kalkhaltig sein. Wer möchte, kann Winterjasmin auch in einen Kübel pflanzen und diesen wie andere Topfpflanzen mit Vlies oder Matten schützen.

Regelmäßiger Rückschnitt der Triebe wichtig

In den ersten Jahren wächst Winterjasmin nur langsam, dann kann er jedoch mehr als drei Meter hoch werden und benötigt einen regelmäßigen Rückschnitt. Die langen Triebe wachsen sonst unkontrolliert und die Pflanze breitet sich immer weiter aus. Das geschieht vor allem durch sogenannte Absenker: Die biegsamen Ruten liegen im Beet auf und bilden neue Wurzeln. Solche Zweige sollten entfernt werden. Winterjasmin blüht nur an jungen Trieben. Wird er nicht zurückgeschnitten, entsteht immer mehr Totholz und die Pflanze verkahlt. Ein Rückschnitt ist nach der Blüte im April zu empfehlen.

Kletterhilfe zum Ranken nötig

Damit der Strauch gut nach oben wächst, benötigt er eine Kletterhilfe, denn er bildet wie Kletterrosen keine speziellen Kletterorgane. Nur mithilfe seiner langen und biegsamen Triebe rankt er an Mauern, Spalieren oder einer Pergola. Junge Triebe sollten mit der Hand ins Gerüst gesteckt werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | Der Garten | 14.02.2018 | 20:00 Uhr

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