Blütenendfäule bei Tomaten © Fotolia,  imago Foto: Dusan Kostic, Niehoff

Wenn Tomaten dunkle Flecken bekommen

Stand: 16.02.2021 12:49 Uhr

Dunkle Stellen auf Tomaten sind ein Zeichen für die sogenannte Blütenendfäule. Das Gemüse ist dann ungenießbar. Tipps, wie Hobbygärtner die Krankheit vermeiden können.

von Ralf Walter

Im Spätsommer beginnt die Ernte selbst gezogener Tomaten. Allerdings bilden sich häufig dunkle und glasige Stellen im unteren Bereich der Frucht. An der Blütenansatzstelle trocknen die Früchte ein und werden ungenießbar. Tomaten, die so aussehen, leiden unter der Blütenendfäule. Grund hierfür ist jedoch kein Pilz oder Schädling, sondern eine Versorgungsproblem der Tomatenfrüchte.

Durch Wassermangel mit Kalzium unterversorgt

Häufig leiden Tomatenpflanzen unter Kalzium-Mangel. Im Gartenboden ist in der Regel genug Kalzium vorhanden, aber dieser wichtige Pflanzennährstoff gelangt nicht immer in ausreichendem Maße in die Früchte. Denn für Tomaten ist es wichtig, dass sie gleichmäßig mit Wasser versorgt werden. Wassermangel, gerade im Kübel, mögen sie gar nicht. Über das Wasser, das die Tomaten nach oben ziehen, gelangen nämlich die Nährstoffe dorthin, wo sie benötigt werden.

Tomaten regelmäßig gießen

Regelmäßiges Gießen beugt der Blütenendfäule vor. Außerdem ist es hilfreich, die Tomatenblätter unterhalb des ersten Fruchstands auszubrechen. Dadurch wird das für die Früchte wichtige Kalzium nicht in diese Blätter geleitet. Stattdessen gelangt es in größerer Konzentration in die Früchte. So wird die Gefahr der Blütenendfäule zumindest verringert.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Gartentipps | 17.02.2021 | 19:05 Uhr

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