Glaubenssachen

"Das kann ich gut hören"

Sonntag, 26. Juli 2020, 08:40 bis 09:00 Uhr

Ein Altar Arangement mit einem Jesuskreuz in der Mitte. © NDR Foto: Julius Matuschik

"Das kann ich gut hören"

Sendung: Glaubenssachen | 26.07.2020 | 08:40 Uhr | von Gessler, Philipp

Die kirchliche Sprache hat nicht selten etwas Verlogenes. Das ist ein Grund für die Krise der Kirchen. Gibt es Auswege aus dieser sprachlichen Not?

Wie ihre oft blutleere Sprache die Krise der Kirche verstärkt
Von Philipp Gessler

Brennende Kerzen in der Kirche.  Foto: vansteenwinckel
Brennende Kerzen

Wer sich in Kirchenkreisen öffentlich nicht ärgern darf, dem bietet die besondere Sprache der Kirche einen eleganten Ausweg: "Das kann ich gut hören", sagt man dann. Dissens wird gern vertuscht mit der Phrase: "Ich lege mal meines daneben." Die Kirchensprache hat ihren unverwechselbaren Klang, immerfort wird Achtsamkeit, Augenhöhe und Nähe betont - aber das verleugnet oft Hierarchien, Widerspruch und Streit. Die kirchliche Sprache hat nicht selten etwas Verlogenes. Das ist ein Grund für die Krise der Kirchen. Gibt es Auswege aus dieser sprachlichen Not?

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"Das kann ich gut hören"

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