Das Sonntagskonzert

Daniel Harding dirigiert das Swedish Radio Symphony Orchestra

Sonntag, 26. April 2020, 11:00 bis 13:00 Uhr

Fast täglich erreichen die NDR Kultur Redaktion Absagen von Konzert-, Theater und Literaturveranstaltungen. Festivals müssen wegen der Corona-Krise das Handtuch werfen, internationale Solisten und Orchester können sich ihrem Publikum nicht mehr präsentieren - und das Publikum kann seine Künstler nicht mehr im Konzertsaal erleben.

Auch die Elbphilharmonie hat ihren Spielbetrieb wegen des Corona-Virus bis zum 30. Juni einstellen müssen. NDR Kultur bringt deshalb die Kultur zu Ihnen nach Hause und sendet Konzerthöhepunkte der vergangenen Jahre: Das Swedish Radio Symphony Orchestra gab unter Leitung von Daniel Harding im Herbst 2018 ein äußerst hörenswertes Konzert in der Elbphilharmonie. Solistin war die russische Geigerin Alina Ibragimova.

Klangzauberer am Dirigentenpult

Portrait des Dirigenten Daniel Harding in Frack und Fliege © Julian Hargreaves Foto: Julian Hargreaves
Der britische Dirigent Daniel Harding ist bis zum Ende der aktuellen Konzertsaison Chef des Orchestre de Paris - nach einem Sabbatical wird er dann als Pilot für die Linie Air France tätig sein.

Daniel Harding zählt zu den erfolgreichsten Dirigenten seiner Generation. Mit 15 Jahren leitete er ein Internatsorchester in Manchester, als ihn Simon Rattle entdeckte und ihn zu seinem Assistenten machte. Von nun an ging es mit Hardings Karriere steil bergauf. Auch Claudio Abbado wurde auf den 1975 in Oxford geborenen Dirigenten aufmerksam, er machte ihn ebenfalls zu seinem Assistenten. Zu dieser Zeit dirigierte Harding die Berliner Philharmoniker und debütierte wenig später bei den BBC Proms als jüngster Dirigent in der Geschichte dieses Festivals. Mittlerweile ist Daniel Harding ein weltweit gefragter Dirigent und hat zahlreiche CDs bei Virgin Classics und EMI eingespielt.

Von Barock bis zur Avantgarde - ein breit gefächertes Repertoire

Die Geigerin Alina Ibragimova an einem Tisch mit kleiner Lampe, Wasserkrug und Apfel. © Eva Vermandel Foto: Eva Vermandel
Die russisch-britische Geigerin Alina Ibragimova mitbegründete das Chiaroscuro Quartet und zu ihren langjährigen Kammermusikpartnern zählen Cédric Tiberghien und Kristian Bezuidenhout.

Die 1985 in Russland geborene Geigerin Alina Ibragimova studierte in London und wurde unter anderem von Christian Tetzlaff unterrichtet. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Borletti-Buitoni Trust Award 2008, den Classical BRIT Young Performer of the Year Award 2009 und den Royal Philharmonic Society Young Artist Award 2010. Alina Ibragimova ist sowohl in der Barockmusik als auch in der zeitgenössischen Musik eine versierte Solistin und spielt auf einer Violine von Anselmo Bellosio (um 1775).

Das Programm


Allan Pettersson
Symphonic Movement
Robert Schumann
Violinkonzert d-Moll
Hector Berlioz
Roméo et Juliette, Symphonie dramatique op. 17 (Auszüge)

Alina Ibragimova Violine
Swedish Radio Symphony Orchestra / Ltg.: Daniel Harding

Aufzeichnung vom 16.11.2018 in der Elbphilharmonie Hamburg

Übersicht
Konzertszene: Blick aus dem Zuschauerraum auf die Bühne des Großen Saals der Laeiszhalle © NDR Foto: Marcus Krueger

Das Sonntagskonzert

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