Stand: 30.11.2018 06:54 Uhr

CDU-Vorsitz: Kandidaten stellen sich in Bremen vor

Im Rennen um den CDU-Parteivorsitz haben sich die drei aussichtsreichsten Kandidaten am Donnerstagabend auf der siebten Regionalkonferenz in Bremen rund 1.200 Mitgliedern aus Niedersachsen und Bremen gestellt. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatten dabei zunächst je 15 Minuten Zeit, um ihre Ideen zu präsentieren. Anschließend beantworteten sie Fragen aus dem Publikum.

Die Kandidaten stellen sich vor.

Bremen: CDU-Kandidaten stellen sich der Basis

Hallo Niedersachsen -

Die Kandidaten für den CDU-Vorsitz haben sich vor 1.000 Mitgliedern aus Bremen und Niedersachsen auf der vorletzten Regionalkonferenz präsentiert.

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Kandidaten warnen vor dem Zurücklehnen

Merz sagte, Deutschland müsse auf den nächsten Abschwung vorbereitet werden: "Was machen wir eigentlich, wenn diese Party vorbei ist?", fragte er. Aktuelle Handelskonflikte, der italienische Haushalt und der Brexit könnten in absehbarer Zeit auch Deutschland belasten. Auch Kramp-Karrenbauer plädierte dafür, die Zukunft im Blick zu behalten: Die Arbeitslosigkeit sei im Moment zwar niedrig, das sei aber "noch nicht die Antwort auf die Frage, ob wir auch morgen stark sind". Der Staat müsse Handlungsfähigkeit beweisen, auch gegenüber Schwerkriminellen und Steuerbetrügern. Spahn sprach über technologische Herausforderungen und sagte zu Beginn seiner Vorstellung: "Ich möchte Sie gerne mitnehmen in die Zukunft ins Jahr 2040." Der Bundesgesundheitsminister mahnte zudem einen kritischeren Umgang mit den Grünen an. Deren Parteivorsitzender Robert Habeck sei zwar sympathisch, das bürgerliche Element sei bei den Grünen aber oft nur "Fassade", so Spahn.

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Am 7. Dezember wird über Merkel-Nachfolge entschieden

Die Regionalkonferenz in Bremen ist die vorletzte von insgesamt acht Terminen in unterschiedlichen Bundesländern. Am Mittwoch präsentierten sich die Kandidaten vor rund 4.000 Mitgliedern in Düsseldorf. Die letzte Regionalkonferenz findet am Freitag in Berlin statt. Am 7. Dezember schließlich entscheidet die CDU auf einem Parteitag in Hamburg über die Nachfolge von Bundeskanzlerin Merkel, die seit 18 Jahren Parteichefin ist. Ende Oktober hatte sie bekannt gegeben, den Vorsitz abgeben zu wollen. Die Entscheidung wird als Anfang vom Ende der Ära Merkel gesehen.

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