Personal in Schutzkleidung läuft über den Flur einer Reha-Station für Covid-Patienten. © NDR

Reha-Kliniken übernehmen erste Patienten aus Akut-Krankenhäusern

Stand: 08.12.2021 15:17 Uhr

Sechs Reha-Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen seit heute Patienten aus den Akut-Krankenhäusern. Damit sollen dort Kapazitäten für weitere Corona-Patienten geschaffen werden.

Die ersten Patienten sind bereits verlegt worden. Nicht alle von ihnen sind aber an Covid-19 erkrankt. Das Tessinum in Tessin (Landkreis Rostock) beispielsweise hat Patienten aufgenommen, die nicht an Corona erkrankt sind, sondern nach einem Krankenhausaufenthalt noch medizinische Betreuung benötigen. Dort wird aber auch eine Station als Corona-Station vorbereitet.

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Reha-Betrieb läuft parallel weiter

In der Neubrandenburger Bethesda-Klinik wurden am Mittwoch ebenfalls die ersten Patienten erwartet. Den Angaben zufolge handelt es sich dabei ausschließlich um Patienten mit Covid-19, die auf dem Weg der Besserung sind. Die Reha-Kliniken bräuchten einen gewissen Vorlauf, um Platz zu schaffen, hieß es. Es musste nach Informationen der Krankenhausgesellschaft genau geschaut werden, welche Patienten ihre Reha beispielsweise früher beenden können. Auch wenn die sechs Rehakliniken in Mecklenburg-Vorpommern jetzt die Akut-Krankenhäuser unterstützen, laufe der Reha-Betrieb weiter - allerdings mit weniger Patienten, wie es hieß.

Rund 90 Covid-Patienten auf Intensivstationen in MV

Bereits am Dienstag hatte Mecklenburg-Vorpommern die Aufnahme von Corona-Intensivpatienten aus anderen Bundesländern vorerst gestoppt. Mit rund 90 Covid-Patienten seien die Intensivstationen in den Krankenhäusern des Landes bereits recht voll, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Schwerin am Dienstag. Gut 100 Plätze seien für derartige Patienten vorgesehen. Der Nordosten hat bisher vier Intensivpatienten aus überfüllten Kliniken in Sachsen aufgenommen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 08.12.2021 | 16:00 Uhr

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