Eine Unfallwarnung auf einem Fahrzeug der Polizei. © dpa Foto: Carsten Rehder

Kurze aber heftige Gewitter führen zu Unfällen

Stand: 27.07.2021 06:21 Uhr

Sturm peitscht Regenmassen auf die Straßen, Autos schieben Wasser vor sich her: die kurzen, aber heftigen Gewitter haben am Montag zu zwei Unfällen im Land geführt. Insgesamt wurden sieben Menschen verletzt.

Auf der Autobahn 19 zwischen Röbel und Waren war ein Auto auf der Überholspur ins Schleudern geraten und hatte die Mittelschutzplanke touchiert. Ein Kleinbus dahinter konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf den PKW auf. Alle Insassen beider Fahrzeuge wurden leicht verletzt. Ein Rettungshubschrauber und drei Rettungswagen waren im Einsatz. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Rostock für zwei Stunden gesperrt werden.

Ermittlung wegen Unfallflucht

Auf der A 20 zwischen Strasburg und Pasewalk Nord war ein Auto mit einem LKW bei Starkregen zusammen geprallt. Der LKW hatte nach Angaben der Polizei auf die Überholspur gewechselt und dabei vermutlich das Fahrzeug neben ihm übersehen. Der Fahrer des Lastwagens fuhr ohne anzuhalten weiter. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Unfallflucht. Verletzt wurde niemand.

Überschwemmte Straßen in Malchow

In der Seenplatte meldeten Augenzeugen örtlich viel Regen - in Malchow etwa stand das Wasser zwischenzeitlich kniehoch in den Straßen, an der Drehbrücke wurden Kanaldeckel hochgedrückt, Autos schoben Wassermassen vor sich her. Und das alles obwohl, so ist es auch in den Sozialen Netzwerken zu lesen, der Regen nur für kurze Zeit auf die Region niedergegangen war. In Groß Plasten bei Waren und in Friedland lief Wasser in Wohnhäuser.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 27.07.2021 | 06:21 Uhr

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