Roboterhund "Spot" soll künftig in der Landwirtschaft als Hilfe eingesetzt werden.

Fraunhofer Gesellschaft entwickelt Roboter für die Landwirtschaft

Stand: 01.06.2022 19:09 Uhr

Seit 30 Jahren entwickelt die Fraunhofer Gesellschaft in Rostock Technik. Zum Jubiläum der Ansiedlung haben Wissenschaftler bei einer Tagung gezeigt, woran sie gerade forschen. Ihr Ziel: Rostock soll zu einem Zentrum für Smart Farming und technologische Unterwasserforschung werden.

Ein großes Problem, dass die Forschenden mithilfe von Smart Farming (auf Deutsch: kluge Landwirtschaft) abfedern wollen, ist zum Beispiel der Arbeitskräftemangel. Dafür könnten in Zukunft Roboter zum Einsatz kommen, zu denen zum Beispiel der Roboterhund "Spot" gehört: Der bewegt sich auf vier Beinen, hat einen Greifarm und soll eingesetzt werden, wenn es für Menschen zu gefährlich wird - also wenn beispielsweise die Luft in einem Labor vergiftet ist oder wenn es brennt.

Roboter als Helfer und Stressindikatoren

Andere Roboter sollen unter Wasser arbeiten und Forschungsanlagen reparieren können. Und eine weitere Erfindung der Fraunhofer Gesellschaft in Rostock soll für ein gesünderes Arbeiten sorgen: eine Kamera, die bei Bildschirmarbeiten Stress erkennt und darauf hinweist. Um die Landwirtschaft zu digitalisieren, arbeiten die Fraunhofer Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern mit denen in Bayern zusammen.

Auch Unterwasserforschung soll in Rostock wachsen

Für einen anderen Forschungsbereich, die Unterwasserforschung, entsteht derzeit der Ocean Technology Campus im Rostocker Fischerreihafen. Der soll 2025 bezugsfertig sein. Auch dort sollen neuartige Technologien entwickelt und getestet werden, zum Beispiel Unterwasserroboter. Die könnten zum Beispiel Munitionsreste aufspüren und entschärfen oder Unterwassertechnik reparieren. Außerdem wird erforscht, wie Meere nachhaltig und effizient genutzt werden können.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern | 01.06.2022 | 18:40 Uhr

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