Blick auf den Hafen von Oakland mit Containern und Kränen. © dpa picture alliance Foto: Noah Berger

Gestörte Lieferketten - Marode Infrasstruktur in den USA

Sendung: NDR Info Hintergrund | 17.11.2021 | 20:33 Uhr | von Marcus Schuler
15 Min | Verfügbar bis 17.11.2022

Die Corona-Pandemie hat die weltweiten Lieferketten gestört. Nirgends wird das deutlicher als an der Westküste der USA. Täglich warten Dutzende Containerschiffe darauf, dass ihre Ladungen in den Häfen an der kalifornischen Küste gelöscht werden können.
Der Just-In-Time-Handel stockt auch in den USA. Das liegt nicht nur an der Pandemie. Es wurde zu wenig in Häfen, Straßen und Bahn investiert.

Der Containerstau ist nicht nur ein Symbol für das wankende globale „Just-In-Time-Handelsmodell“, das Jahrzehnte gut funktionierte und plötzlich infrage gestellt wird. Experten sehen die US-Konjunktur in Gefahr und befürchten durch höhere Transportkosten einen weiteren Inflationsschub. Der Containerstau verdeutlicht auch die marode Verkehrsinfrastruktur in vielen Regionen der USA. Dass Container nur so langsam entladen und Waren nur schleppend im Land verteilt werden können, liegt auch an verstopften Straßen und fehlenden Bahnstrecken.

Die Shownotes zur Folge:
Stau im Hafen Los Angeles: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/los-angeles-hafen-lieferengpaesse-101.html

weltweite Hafenstaus: https://www.wiwo.de/technologie/wirtschaft-von-oben/wirtschaft-von-oben-129-los-angeles-rotterdam-ningbo-warum-sich-vor-den-haefen-rekord-staus-bilden/27750500.html

Neue Infrastruktur für die USA: https://www.welt.de/politik/ausland/article233063975/Eine-Billion-Paket-in-USA-Ein-Geldsegen-fuer-Amerikas-marode-Strassen-Bruecken-Schienen.html

https://www.deutschlandfunk.de/veraltet-marode-unterfinanziert-wie-die-us-infrastruktur-100.html

Eine Reihe von LKW vor dem Hafen von Oakland. © dpa picture alliance Foto: Mark Holtzman

Gestörte Lieferketten - Marode Infrastruktur in den USA

Containerschiffe stauen sich vor US-Häfen. Ladung kann nur schleppend gelöscht werden. Der "Just-in-Time"-Handel wankt. mehr