Stand: 03.08.2020 06:30 Uhr

Gelockerte Corona-Regeln: Unterschiede im Norden

NDR.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Corona-Regeln in Norddeutschland.Jedes Bundesland geht seinen eigenen Weg.

Wie regeln Bund und Länder die Kompetenzen für Corona-Lockerungen?

Der Bund überlässt die Verantwortung für die Lockerung von Corona-Schutzmaßnahmen seit dem 6. Mai weitgehend den Ländern - im Gegenzug haben sich die Länder verpflichtet, auf mögliche negative Folgen sofort zu reagieren. Demnach sollen die Länder dafür sorgen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt wird.

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Trotz zurückgegangener Infektionszahlen haben sich Bund und Länder am 17. Juni darauf verständigt, dass bestimmte "Basismaßnahmen" zum gegenseitigen Schutz vor Ansteckung weiterhin gelten. Dazu gehört der Mindestabstand von 1,5 Metern, das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten öffentlichen Bereichen, verstärkte Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen. 

Die Bürgerinnen und Bürger sind weiter angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, möglichst gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Wo die regionale Dynamik im Infektionsgeschehen (mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) dies erfordert, sollen im Rahmen der vorzusehenden Maßnahmen im öffentlichen Raum weitergehende Kontaktbeschränkungen erlassen werden, um den Ausbruch einzudämmen und ein überregionales Infektionsgeschehen zu verhindern.

In Mecklenburg-Vorpommern sind die Kontaktbeschränkungen am 10. Juli weggefallen: Die Corona-bedingte Höchstgrenze von zehn Personen aus mehreren Haushalten für Treffen an öffentlichen Orten gilt dort - anders als in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg - nicht mehr.

Für Familienfeiern gibt es in den Ländern zum Teil besondere Regelungen (siehe unten).

Welche Zeitpläne gelten für die Schulen im Norden?

Als erstes Bundesland ist Mecklenburg-Vorpommern nach den Sommerferien am 3. August mit dem Regelbetrieb in allen Schulen gestartet. Dafür gibt es einen umfangreichen Hygieneplan, der zwar keine grundsätzliche Maskenpflicht vorsieht, jedoch kann dies durch lokale Bestimmungen auch anders geregelt werden. An den Grundschulen sollen jedem Schüler mindestens vier Stunden Unterricht am Tag garantiert sein, an den weiterführenden Schulen mindestens fünf. Auch Schleswig-Holstein hat angekündigt, nach den Sommerferien zum weitgehenden Regelbetrieb zurückzukehren. Das Bildungsministerium empfiehlt dringend, dass Kinder in den ersten zwei Unterrichtswochen in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Heinz-Peter Meidinger © imago

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In Hamburg können nach dem Ende der Sommerferien ab dem 6. August wieder alle Schüler einer Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Zwar sollen die bisherigen Corona-Abstandsgebote in der Schule erhalten bleiben, sie werden allerdings für Mädchen und Jungen derselben Klassenstufe weitgehend aufgehoben. Erwachsene müssen beim Betreten der Schule Masken tragen. Schülern wird der Mund-Nase-Schutz außerhalb des Unterrichts empfohlen. Niedersachsen will die Schulen nach den Sommerferien voraussichtlich im Regelbetrieb mit Einschränkungen öffnen. Das Land hat drei Szenarien für den Schulbetrieb erarbeitet, die je nach Infektionsgeschehen angewandt werden können.

Wie ist die Situation in den Kitas im Norden?

In Niedersachsen haben die Kitas zunächst seit dem 22. Juni einen eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder angeboten. Seit dem 3. August gibt es einen uneingeschränkten Regelbetrieb. Auch die Neuaufnahme von Kindern ist wieder möglich.In Schleswig-Holstein ist ebenfalls seit dem 22. Juni wieder ein voller Regelbetrieb unter Auflagen möglich. In Mecklenburg-Vorpommern können alle Kinder schon seit dem 25. Mai wieder - mit Einschränkungen - in die Kitas gehen. Am längsten hat sich Hamburg mit den Lockerungen Zeit gelassen: Erst seit dem 18. Juni können wieder alle Kinder die Kindertagesstätten besuchen. Nach den Sommerferien sollen am 6. August wieder alle Kitas regulär öffnen.

Wie sieht es mit Besuchen in Alten- und Pflegeheimen aus?

Pflegebedürftige in Heimen dürfen inzwischen wieder mit Einschränkungen besucht werden, allerdings nur unter strikten Hygiene-Auflagen. In Niedersachsen dürfen Heimbewohner seit dem 13. Juli wieder von mehr als einer Person gleichzeitig Besuch erhalten, wenn es die örtlichen Hygienemaßnahmen zulassen. In Mecklenburg-Vorpommern dürfen Bewohner von Pflegeheimen und Behinderten-Einrichtungen seit dem 13. Juli wieder täglich und auch für mehrere Stunden Besuch empfangen. Besuche in einem Umfang von mindestens vier Stunden am Tag sollen laut Sozialministerium möglich sein. Für teilstationäre Pflegeeinrichtungen, Tagesgruppen und Behinderten-Werkstätten gilt ein Regelbetrieb unter Hygieneauflagen. In Hamburg ist die Besuchszeit in Innenräumen auf drei Stunden begrenzt, im Freien gibt es keine zeitliche Beschränkung. Zu Besuch dürfen maximal zwei Personen gleichzeitig kommen. In Schleswig-Holstein müssen Pflegeheime laut Erlass Besuchskonzepte erstellen, die regeln, wie Besucher die Einrichtung betreten können.

Welche Vorgaben gelten für Restaurants und Cafés?

In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg dürfen Gaststätten und Restaurants inzwischen wieder öffnen - unter Berücksichtigung bestimmter Auflagen. Beispielsweise muss ein Mindestabstand zwischen den Tischen und fremden Personen von 1,50 Metern eingehalten werden. Es gilt vielerorts eine Reservierungspflicht - und die Kontaktdaten der Gäste müssen erfasst werden.

Was ist in Niedersachsen erlaubt?

Am 13. Juli sind einige Regelungen aus einer überarbeiteten Corona-Verordnung in Kraft getreten: Jugendreisen mit Übernachtungen und Jugendveranstaltungen sind wieder bis zu einer Gruppengröße von 50 Teilnehmenden (bisher 16 Personen) erlaubt. Im Amateur- und Freizeit-Mannschaftssport dürfen auch Teams wieder zu Wettkämpfen gegeneinander antreten - insgesamt darf die Gruppe aber nicht mehr als 30 Personen umfassen. Wenn es für jeden einen Sitzplatz gibt, sind bis zu 500 Zuschauer zulässig, sonst 50. Krankenhauspatienten dürfen wieder von mehr als einer Person gleichzeitig besucht werden.

Schon seit dem 6. Juli sind unter Auflagen Veranstaltungen für bis zu 500 Besucher erlaubt. Voraussetzungen bleiben allerdings ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Gästen, feste Sitzplätze und in geschlossenen Räumen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Am Sitzplatz dürfen die Masken abgelegt werden - das gilt auch für Konzerte, Theater, Oper und Kinos.

Picknicken und Grillen im öffentlichen Raum ist in Niedersachsen wieder erlaubt - für bis zu zehn Personen.

Außerdem dürfen Tagespflege-Einrichtungen wieder öffnen, ebenso wie Indoor- und Outdoor-Freizeiteinrichtungen. Bei der privaten Kinderbetreuung dürfen die maximal fünf Kinder in einer Gruppe aus mehr als drei verschiedenen Haushalten stammen. Darüber hinaus kann ein ausscheidendes Kind durch ein anderes ersetzt werden.

Hotels und andere Beherbergungsstätten dürfen die maximal mögliche Gästezahl aufnehmen, es gilt keine Bettenbegrenzung oder Quote mehr. Mahlzeiten dürfen wieder in Büffetform angeboten werden.

In einem früheren Schritt war die Öffnung von Museen, Ausstellungen, Galerien, Gedenkstätten und Gottesdiensten für Besucher erlaubt worden, außerdem Freibäder und Fitnessstudios. Seit dem 6. Juni können auch Schwimm-, Hallen- und Spaßbäder wieder öffnen.

Dauercamper und Zweitwohnungsbesitzer dürfen sich wieder an den jeweiligen Orten aufhalten. Auch Ferienhäuser dürfen wieder belegt werden. Abweichende Regeln sind auf den Ostfriesischen Inseln möglich: Dort können die Landkreise eigene Bestimmungen festlegen, um die Zahl der Besucher vom Festland zu begrenzen. Das gilt auch für den Tagestourismus, der von den Inseln individuell geregelt wird.

Auch Kneipen dürfen wieder öffnen. An Beerdigungen, Hochzeiten, Taufen und anderen religiösen Feiern dürfen bis zu 50 Personen teilnehmen.

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Was ist in Schleswig-Holstein erlaubt?

In Schleswig-Holstein sind zuletzt am 20. Juli Lockerungen der Maßnahmen in Kraft getreten. An Veranstaltungen im Freien mit sitzendem Publikum dürfen nun wieder bis zu 500 Besucher teilnehmen. Ohne Sitzplätze sind es bis zu 150 Teilnehmer. In geschlossenen Räumen gilt eine Begrenzung auf 250 Besucher. Veranstaltungen mit Marktcharakter sind mit bis zu 500 Personen außerhalb und 250 Personen drinnen zulässig. An privaten Veranstaltungen dürfen maximal 50 Personen drinnen und 150 draußen teilnehmen.

Bereits seit dem 29. Juni gilt, dass bei professionellen Konzerten in geschlossenen Räumen unter Auflagen wieder gesungen werden darf, auch Blasinstrumente dürfen gespielt werden. Die Akteure müssen zueinander einen Mindestabstand von drei Metern einhalten, zum Publikum von sechs Metern. Die zuvor geltenden Beschränkungen der Öffnungszeiten in der Gastronomie (5 bis 23 Uhr) sind inzwischen entfallen. Auch Büffets sind nun in Hotels und Restaurants wieder möglich.

Bereits seit dem 18. Mai dürfen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen sowie Wohnmobilstellplätze wieder öffnen. Touristen dürfen wieder ins Land. Halligen dürfen wieder betreten werden. Seit dem 4. Mai dürfen Dauercamper und Zweitwohnungsbesitzer wieder einreisen. Die Insel Helgoland darf seit dem 25. Mai wieder täglich von bis zu 300 Tagestouristen besucht werden.

Mit begrenzter Teilnehmerzahl können in Schleswig-Holstein inzwischen auch Gottesdienste wieder stattfinden. Museen, Ausstellungen und Tierparks können unter Auflagen wieder öffnen, ebenso wie Spielplätze. Kontaktarme Sportarten im Freien sind wieder möglich. Auch Sportgeräte für diese Sportarten - etwa Fahrräder oder Kanus - dürfen wieder gewerblich verliehen werden. Zudem können Fitnessstudios, Fahrschulen und Kinos wieder den Betrieb aufnehmen.

Seit dem 8. Juni dürfen Freibäder, Saunen und Freizeitparks wieder öffnen. Auch Hallenbäder sollen bei Vorlage von Konzepten zu Abstandsgeboten und Hygieneregeln grundsätzlich wieder aufmachen können. Für sogenannte Spaß- und Freizeitbäder gilt das seit dem 20. Juli. Busreisen zu touristischen Zwecken sowie die Fahrt mit Ausflugsschiffen sind seit 20. Juni wieder mit voller Passagier-Auslastung erlaubt.

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Was ist in Mecklenburg-Vorpommern erlaubt?

Seit dem 25. Mai dürfen Urlauber aus anderen Bundesländern wieder in Hotels, Pensionen und auf Campingplätze nach Mecklenburg-Vorpommern reisen - es sei denn, sie kommen aus Hochrisiko-Gebieten.

Noch nicht erlaubt ist die Einreise von Tagestouristen aus anderen Bundesländern und dem Ausland, es sei denn, sie kommen in Busreisegruppen. Diese dürfen seit dem 10. Juli wieder Tagesausflüge in den Nordosten machen. 

Bereits seit dem 13. Juni dürfen Konzerte und Theateraufführungen in Mecklenburg-Vorpommern wieder stattfinden. Kinos und Museen können wieder öffnen - bei Einhaltung von Auflagen.

Speisegaststätten dürfen wieder bis 2 Uhr nachts öffnen, bei Familienfeiern auch länger, und auch Kneipen dürfen wieder Gäste empfangen. Diskotheken und Clubs müssen weiter geschlossen bleiben. In Hotels können Mahlzeiten mittlerweile auch wieder in Büffetform angeboten werden.

Die Obergrenze für Veranstaltungen wurde am 10. Juli auf 200 (innen) und 500 (außen) erhöht - in Ausnahmefällen sind doppelt so viele Besucher/Teilnehmer zulässig. Tanzen ist bei Familienfeiern erlaubt. Großveranstaltungen ab 1.000 Personen bleiben aber vorerst weiter untersagt. Märkte wie Töpfer- oder Flohmärkte sind bereits wieder möglich. Auch Messen sollen nach Vorlage entsprechender Konzepte wieder ausgerichtet werden dürfen.

Spielhallen und Spaßbäder können seit dem 15. Juni wieder öffnen und auch Zirkusse wieder Gäste empfangen. Auch Freibäder können wieder besucht werden. Seit dem 8. Juni dürfen Hallen- und Spaßbäder nur zu Zwecken des Schul- und Vereinssports sowie für Schwimmkurse unter Hygiene-Auflagen wieder öffnen. Beim Breiten- und Freizeitsport, der wieder erlaubt ist, sind seit dem 10. Juli auch Wettkämpfe vor Zuschauern möglich - begrenzt auf 200 innen und 500 außen. Wettkämpfe dürfen in allen Sportarten wieder durchgeführt werden.

Schon seit dem 18. Mai sind Bootsverleihe, Fahrradverleihe und Strandkorbvermietungen geöffnet.

Darüber hinaus dürfen einige Reha-Kliniken wie Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen, Tageskliniken, Kliniken für Psychosomatik und Kliniken für Abhängige wieder öffnen. Gleiches gilt für Sporthallen sowie Fitness-, Tanz- und Yoga-Studios - auch hier müssen Vorschriften und Regeln beachtet werden.

Kosmetikstudios, Massagepraxen und andere körpernahe Dienstleistungen sind in Mecklenburg-Vorpommern wieder erlaubt.

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Was ist in Hamburg erlaubt?

In Hamburg sind seit Juli - unter Auflagen - wieder Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern im Freien und 650 Teilnehmern in geschlossenen Räumen zulässig. Voraussetzung dafür sind entsprechende Schutzkonzepte etwa für die Ankunft am und das Verlassen des Veranstaltungsorts, feste Sitzplätze und die Möglichkeit der Kontaktverfolgung. Ohne feste Platzvergabe sind im Freien maximal 200 und in Räumen 100 Personen zulässig. Wird Alkohol ausgeschenkt, ist die maximale Teilnehmerzahl nur halb so groß.

Im privaten Rahmen können künftig in geschlossenen Räumen wieder bis zu 25 Personen zusammenkommen, egal aus wie vielen Haushalten.

Auch Theater, Opern, Konzerthäuser sowie Musiktheater dürfen wieder öffnen, Tanzschulen können Kurse anbieten und Hochschulen dürfen wieder Präsenzvorlesungen anbieten. Wieder öffnen dürfen unter anderem Messen, Jahrmärkte und alle Schwimmbäder.

Clubs, Diskotheken und Musikclubs, Volksfeste, Saunas und Dampfbäder, Thermen und Whirlpools sowie Prostitutionsangebote müssen aus Infektionsschutzgründen vorerst weiter geschlossen bleiben.

Bereits zuvor galt, dass neben allen Geschäften und der Gastronomie auch Hotels - mit maximal 60 Prozent der Auslastung - öffnen dürfen. In Fitness- und Sportstudios sowie Yogastudios darf wieder trainiert werden. Auch Tanzschulen und Indoor-Spielplätze dürfen öffnen. Sport im Freien ist mit Abstand wieder möglich, die Außensportanlagen haben geöffnet.

Kinos dürfen ebenfalls wieder öffnen. Auch Konzerte im Autokino unter freiem Himmel sind erlaubt. Und: Spielhallen, die Spielbank und Wettbüros sind wieder für Besucher geöffnet.

Seniorentreffs in den Bezirken dürfen wieder öffnen. Tageseinrichtungen und Treffs für Obdachlose können tagsüber öffnen, sodass ein Mittagessen ausgeteilt werden kann. Auch Angebote in der Jugendhilfe sind wieder möglich.

Öffentliche und private Spielplätze können wieder genutzt werden. Auch die Außenbereiche von Tierparks und Botanischen Gärten sind wieder geöffnet, Gottesdienste können wieder abgehalten werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Nachrichten | 03.08.2020 | 06:00 Uhr

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