Das Gespräch

Gast: der Jazztrompeter Till Brönner

Samstag, 22. August 2020, 18:00 bis 18:30 Uhr

Till Brönner ist mit seiner Trompete ein brillanter Virtuose. Einer, der sich nicht scheut, populär zu sein. Wer wirklich gehört werden will, sagt er, sollte dieses Instrument spielen. Aber der Musiker kann auch leise: Seit 2010 arbeitet Brönner auch als Fotograf. 1971 geboren, entdeckte er seine Liebe zum Jazz bereits als Zwölfjähriger: als er den legendären Altsaxophonisten Charlie Parker hörte. "Ich wusste sofort instinktiv, dass mich das musikalisch nie wieder loslassen würde. Es war, als ob meine Welt von schwarz-weiß zu bunt plötzlich umgeschaltet wurde."

Ein Moment, an den er sich immer noch erinnert. Viele Superlative charakterisieren den Trompeter Till Brönner inzwischen: Es gibt nur einen Künstler, der beim Musikpreis der Deutschen Phono-Akademie in allen Kategorien - Jazz, Pop und Klassik - abgeräumt hat: Das ist er. Und als US-Präsident Barack Obama 2016 zum International Jazz Day der UNESCO ins Weiße Haus eingeladen hatte, da stand nur ein Musiker aus dem deutschsprachigen Raum auf der Bühne: Till Brönner.

Mit Susanne Kaufmann spricht der Jazztrompeter, der heute in Los Angeles und Berlin lebt, über die Hassliebe zu seinem Instrument, das er zugleich als seine "beste Freundin" bezeichnet. Und Till Brönner verrät im Gespräch, warum er meint: "Ich bin der beste Küsser der Welt!"

Medientipps
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