Stand: 17.04.2020 10:21 Uhr  - NDR Kultur

Das Corona-ABC in 100 Sekunden

Z wie Zusammenhalt

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Gemeinsam musizieren - wie hier die Bratschengruppe des NDR Elbphilharmonie Orchesters

Vielleicht hat die Krise auch ihr Gutes: zeigt sie doch den Menschen wieder von seiner menschlichen, solidarischen Seite. In Krisenzeiten sind Solidarität und Zusammenhalt gefragt. Familie und Freunde, Kollegen und Nachbarn rücken näher zusammen. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gibt es immer neue Aktionen, mit denen Menschen den neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt ausdrücken Unterstützung für Nachbarn, die nicht selbst einkaufen gehen können.

Das Verb zusammenhalten kommt aus dem Lateinischen: cohaerere, von con "mit" oder "zusammen" und haerere "kleben" oder "stecken". Die Bedeutungen sind vielfältig: Wenn zwei Teile miteinander verleimt werden, dann halten sie zusammen. Zusammenhalt bedeutet aber auch, eine Einheit nach außen zu bilden, zum Beispiel wenn gute Freunde zusammenhalten.

In der Corona-Krise zeigt sich uns allen gerade besonders der gesellschaftliche Zusammenhalt, die Solidarität: Die Welt rückt zusammen. Oder doch nicht? Die EU arbeitet noch daran, zumindest in Bezug auf die Flüchtlingsfrage oder eine gemeinsame Schulden-Lösung in der Krise. Viele hoffen auf eine bessere Welt nach Corona, dass sie nicht nur ihre Arbeit wieder aufnehmen können und ein Stück Normalität zurückbekommen, sondern, dass die Welt weiter zusammenhält.

Von Miriam Stolzenwald

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Klassisch unterwegs | 17.04.2020 | 14:00 Uhr

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