Mehrere Reihen leerer Theatersessel © picture alliance / Godong | Pascal Deloche

Vorpommersche Landesbühne: "Theaterpakt" unterzeichnet

Stand: 21.09.2021 15:43 Uhr

In Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist am Dienstag der Kooperationsvertrag für die Vorpommersche Landesbühne unterschrieben worden - landläufig auch als "Theaterpakt" bezeichnet.

Seit der politischen Ausrufung des Theaterpakts im Jahr 2018 sind zwei Jahre ins Land gegangen. Zwischenzeitlich hatte der damalige Intendant Martin Schneider im Dezember 2020 erklärt, dass alles in trockenen Tüchern sei. Dennoch ist noch viel Zeit bis zur nun erfolgten Unterschrift vergangen. Begründet wird das mit der Vielzahl der Geldgeber, die alle erst Abstimmungsprozesse hinter sich bringen mussten. Das Land gibt etwas mehr als 1,5 Millionen Euro, etwas mehr als eine weitere Million kommt aus den beiden vorpommerschen Landkreisen und aus den Spielorten Anklam, Zinnowitz, Barth, Heringsdorf und Wolgast.

"Theaterpakt" gilt bis 2028

Die Landesbühne erwirtschaftete aus Einnahmen rund 800.000 Euro - eine Zahl, die jedoch aus der Vor-Corona-Zeit stammt. Dieser sogenannte Theaterpakt gilt zur großen Erleichterung auch an der Vorpommerschen Landesbühne bis 2028. Sie hat im Unterschied zu anderen Häusern keinen kommunalen Träger, sondern mit der Vorpommerschen Kulturfabrik einen Verein als Alleingesellschafter.

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | 21.09.2021 | 18:00 Uhr