Stand: 06.12.2017 09:44 Uhr

Sänger Johnny Hallyday gestorben

von Lenore Lötsch
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Johnny Hallyday rockt 1965 ein Lokal in Offenburg. Seinen Militärdienst verbrachte er wie sein Idol Elvis Presley in Deutschland.

Der französische Rockmusiker Johnny Hallyday ist tot. Er erlag im Alter von 74 Jahren seiner Krebserkrankung. International war Johnny Hallyday wenig bekannt - in Frankreich aber war er eine Ikone. Er verkaufte über 100 Millionen Alben, füllte die großen Stadien. In einer ersten Reaktion sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dass "in jedem von uns etwas von Hallyday" stecke. "Von Johnny Hallyday werden wir weder den Namen, noch die Schnauze oder die Stimme vergessen. Er hat einen Teil von Amerika in unser nationales Pantheon gebracht."

Hallyday, mit bürgerlichem Namen Jean-Philippe Smet, wurde als Sohn eines belgischen Schauspielers, Sängers und Tänzers in Paris geboren. Bereits 1944 als Einjähriger ging er mit seinen Cousinen  als "The Hallydays" auf Tanztournee. In den 1960er Jahren brachte er dann den Rock 'n' Roll nach Frankreich. Als Vorbild diente Hallyday Elvis Presley, der stets sein Idol blieb. So wie Elvis leistete auch er seinen Wehrdienst in Deutschland ab und nahm dort einige seiner erfolgreichsten Platten auf, darunter "Mein Leben fängt erst richtig an". Neben seiner Musikerkarriere arbeitete Johnny Hallyday auch als Schauspieler. Immer wieder machte er auch mit Skandalen und Exzessen auf sich aufmerksam, was seiner Popularität in Frankreich allerdings keinen Abbruch tat.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | 06.12.2017 | 08:00 Uhr

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