Stand: 04.10.2017 11:23 Uhr

Mit Ziergräsern Kübel herbstlich bepflanzen

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Der Blauschwingel (links) bevorzugt einen sonnigen, warmen und geschützten Standort.

Ziergräser sind nicht nur im Beet ein Hingucker, hübsch gepflanzt in einem Kübel verleihen sie auch Balkon und Terrasse einen zauberhaften Charme. Viele Ziergräsersorten vertragen Frost und können deshalb gut im Kübel überwintern. Sie bestehen aus einem Halm, langen schmalen Blättern und dem Blütenstand, der die Form von Ähren oder Rispen hat. Es gibt Süßgräser (Poaceae), Sauergräser (Cyperaceae) und Binsengewächse (Junaceae), die sich sowohl über Samen als auch über ihre Wurzeln vermehren. Von bodendeckenden Arten wie der Segge oder dem Blauschwingel bis hin zu sehr hoch wachsenden Gräsern wie dem Riesenchinaschilf - für jeden Geschmack und Standort ist etwas dabei.

Gras in der Natur.

Ziergräser: Dekorativer Blickfang im Herbst

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Viele Ziergräser stehen jetzt in Blüte und entfalten ihren ganzen Charme. NDR Fernsehgärtner Ole Beeker stellt einige Exemplare vor und gibt Tipps zu Pflege und Winterschutz.

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Lampenputzergras ist ein Blickfang

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Die meisten Lampenputzergras-Sorten sind winterhart.

Für das Bepflanzen eines großen Kübels eignet sich zum Beispiel Lampenputzergras. Das dichte und buschig wachsende Gras verträgt Sonne, hat grünes, straffes Laub und benötigt wie die meisten Ziergräser einen durchlässigen Boden. Kombiniert mit einem etwa fünfzehn Zentimeter hoch wachsenden Blauschwingel kommt zusätzlich Farbe in den Kübel. Lampenputzergras besticht durch seine fedrigen, weißen, roten oder violetten Blütenstände. Zebragras ist wegen seiner feinen Streifen ebenfalls ein Blickfang ist und bevorzugt einen sonnigen Standort.

Drainage verhindert Staunässe

Je größer der Kübel, desto mehr Möglichkeit hat das Gras, sich auszubreiten. Auch im Herbst wächst es noch, deshalb sollte nicht zu dicht gepflanzt werden. Gräser mögen keine Staunässe, also unbedingt einen Topf mit Abzugsloch wählen und eine Drainage herstellen. Dafür am besten große Tonscherben über das Abzugsloch legen und darüber eine Schicht aus Blähtonkugeln geben. Zusätzlich kann auch etwas Blähton in die möglichst humose Erde eingearbeitet werden.

Bevor die Gräser in die Erde kommen, die Wurzelballen kräftig wässern. Wie bei jeder Neupflanzung hilft das dem Grün beim Anwachsen. Am besten den Ballen so lange in Wasser tauchen, bis keine Bläschen mehr aufsteigen.

Baumrinde sorgt als Deko-Element für Natürlichkeit

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Baumrinde sorgt als Deko-Element für Natürlichkeit.

Eine Bepflanzung mit unterschiedlich hohen Gräsern wirkt sehr lebendig und natürlich. Unterstreichen kann man dies durch das Einbringen von Baumrinden, die zwischen die Gräser gesetzt werden. Wer möchte, kann noch ein paar kleinere Steine oder Rindenmulch auf die Erde legen. Das schmückt und sorgt außerdem dafür, dass die Erde nicht so schnell austrocknet. Wer einen farbigen Hingucker haben möchte, kann zusätzlich eine Herbst-Anemone einpflanzen. Sie wirkt vor dem grünen Hintergrund besonders schön.

Nach etwa drei Jahren sollte überprüft werden, ob die Wurzeln noch genügend Platz im Topf haben. Wenn dieser komplett durchwurzelt ist, sollte der Ballen im Frühling geteilt werden, die Hälften können dann separat neu eingepflanzt werden.

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