Starke Stücke

Mit Philipp Cavert

Dienstag, 17. September 2019, 13:00 bis 14:00 Uhr

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Mit 15 präsentierte Alisa Weilerstein das Werk zum ersten Mal öffentlich in der Carnegie-Hall.

"Das Violoncello ist ja ein wunderbares Orchesterinstrument mit klangschöner Mittellage, aber das hohe Register ist näselnd, das tiefe murmelnd - insgesamt keine guten Voraussetzungen für die Solistenrolle." Trotz dieser Einschätzung muss Antonìn Dvořák das Violoncello geliebt haben!

Das Cellokonzert h-Moll ist das letzte große Werk, das er während seines dreijährigen Amerika-Aufenthalts geschrieben hat. Die Musik bietet alles, was wir an Dvořák schätzen: gesangliche Themen, Anklänge an die böhmische Heimat des Komponisten, dramatische Steigerungen und lyrische Momente.

Die Solistin unserer Aufnahme, Alisa Weilerstein, hat sich schon als Vierjährige in das Werk verliebt – damals vor dem elterlichen Radio. So entstand ihr Wunsch, Cello zu spielen. Mit 15 präsentierte sie das Werk zum ersten Mal öffentlich in der Carnegie-Hall.

Alisa Weilerstein, Violoncello
NDR Elbphilharmonie Orchester
Ltg.: Manfred Honeck