Der Elbehafen in Brunsbüttel aus der Luft © Brunsbüttel Ports GmbH / SCHRAMM group GmbH & Co. KG

"Yeoman Bank" in Brunsbüttel: Crew bleibt an Bord in Quarantäne

Stand: 18.12.2020 11:12 Uhr

Auf dem Frachtschiff "Yeoman Bank" hat es einen Todesfall gegeben: Ein Seemann, der sich mit Corona infiziert hatte, ist gestorben. Die restliche Crew darf in Brunsbüttel nicht von Bord.

Das Schiff liegt zurzeit an einem Notliegeplatz im Elbehafen der Stadt in Dithmarschen. Die 26 Besatzungsmitglieder sind nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes allesamt negativ auf das Coronavirus getestet worden. Ihre Quarantäne an Bord dauert jedoch an, da in der kommenden Woche ein weiterer Coronatest vorgenommen werden soll.

Warten auf den zweiten Test

Erst wenn auch der zweite Test negativ ausfällt, darf der Frachter weiterfahren. Im Falle auch nur eines positiven Testergebnisses müsse eventuell die gesamte Crew ausgetauscht werden, sagte ein Sprecher des Havariekommandos Cuxhaven.

Seemannsmission betreut Crew

Die Seemannsmission Brunsbüttel kümmert sich um die Crew. Man wolle die Seeleute kontaktlos mit Lebensmitteln versorgen und auch psychologisch betreuen, so ein Sprecher.

Seemann ging es plötzlich schlecht

Der Frachter war auf dem Weg von Großbritannien nach Brunsbüttel, als es einem Crewmitglied plötzlich schlecht ging. Reanimationsversuche blieben erfolglos, auch ein per Hubschrauber an Bord gebrachter Notarzt konnte dem Mann nicht mehr helfen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 18.12.2020 | 11:00 Uhr

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