Stand: 08.01.2022 11:37 Uhr

Neue Tierschutzverordnung: Polizei bangt um Hundeausbildung

EIn Polizeihund wird an einer Leine gehalten. © Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Laut niedersächsischem Innenministerium sind landesweit 223 Diensthunde bei der Polizei im Einsatz. (Themenbild)

Polizeihunden droht der Zwangsurlaub. Die Polizei in Niedersachsen muss künftig möglicherweise auf viele Diensthunde verzichten. Das liege an einer neuen Bestimmung in der Tierschutz-Hundeverordnung, die Anfang des Jahres bundesweit in Kraft getreten ist, sagte Mareike Fieker, Sprecherin des Innenministeriums. Demnach sind schmerzhafte Mittel bei der Erziehung von Hunden verboten. Die sogenannten Schutzhunde der Polizei werden aber unter anderem mit Stachelhalsbändern ausgebildet, die ihnen auch "in besonderen Einsatzsituationen" wie bei Fußballspielen angelegt werden, um sie jederzeit kontrollieren zu können. Das Land fordert eine Ausnahmeregelung für die Polizei. Derzeit seien die Tiere "weitestgehend weiter im Einsatz, auch ohne Stachelhalsband und nur mit ihrem normalen Halsband", hieß es. Landesweit seien 223 Hunde zur Gefahrenabwehr, zur Kriminalitätsbekämpfung und als Spürhunde bei der Polizei im Einsatz.

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 08.01.2022 | 12:00 Uhr

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