Ein Arzt zeigt auf eine Stelle eines Röntgenbildes eines Patienten, bei dem Lungenkrebs diagnostiziert wird. © picture alliance/dpa Foto: Rainer Jensen

MHH und UMG wollen Krebs im Verbund entschlossener bekämpfen

Stand: 03.02.2021 19:39 Uhr

Mediziner in Niedersachsen wollen den Krebs entschlossener bekämpfen. Die Unikliniken in Göttingen und Hannover hatten sich 2019 dafür zum "Comprehensive Cancer Center" Niedersachsen zusammengetan.

Das gemeinsame Krebszentrum der niedersächsischen Mediziner wird damit Mitglied im Netzwerk onkologischer Spitzenzentren. Bundesweit tragen nur 14 Krebszentren diesen Titel. Das CCC Niedersachsen zähle damit zur Königsklasse der deutschen Krebsmedizin, so der Sprecher des Zentrums, Volker Ellenrieder, gegenüber NDR 1 Niedersachsen.

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Spezialisierung auf seltene Tumorerkrankungen

Man sei im Gegensatz zu den anderen Spitzenzentren sehr jung und habe trotzdem mit Ideen und Konzepten überzeugt. Ende 2019 hatten die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) das Zentrum gegründet. Ein Schwerpunkt ist die Behandlung seltener Tumorerkrankungen. Er habe die Vision, die Krebs-Spitzenmedizin weiter zu entwickeln, so dass alle Krebs-Patienten in Niedersachsen davon profitierten, so Ellenrieder.

Deutsche Krebshilfe gibt Millionenbetrag

Mit dem Titel "Onkologisches Spitzenzentrum" ist Geld verbunden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das niedersächsische Krebszentrum mit drei Millionen Euro verteilt auf vier Jahre. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) bezeichnet den Titel als "Ritterschlag". Es unterstreiche die erfolgreiche Arbeit.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 03.02.2021 | 18:00 Uhr

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