Corona-Blog: Einschränkungen treten im ganzen Norden in Kraft

NDR.de hat am Sonntag, 1. November, ausführlich über die Folgen der Corona-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg berichtet. Am Montag geht es wie gewohnt in einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ab Montag gelten auch im Norden überall verschärfte Regeln
  • Viele Corona-Verstöße in Cloppenburg registriert
  • Gesamtschule in Schwerin geschlossen - rund 600 Schüler in Quarantäne
  • Niedersachsen meldet 972 neue Corona-Fälle, Hamburg 283, Schleswig-Holstein 265, Bremen 161 und Mecklenburg-Vorpommern 52
  • 14.177 Neuinfektionen in Deutschland registriert

Überblick: Tabellen, Karten und Grafiken zu Corona im Norden
Hintergrund: So kommen
unterschiedliche Fallzahlen zustande


22:47 Uhr

Bis morgen ...

Wir beenden jetzt die sonntägliche Berichterstattung nach etwa 17 Stunden. Danke für Ihr Interesse und fürs Mitlesen, gucken und hören. Nach einer kurzen Nachtruhe sind wir morgen früh dann wieder am Start. Bis dahin hoffentlich!


22:02 Uhr

Die heutigen TV-Beiträge zur Corona-Krise

Die morgen nicht nur in Norddeutschland anstehenden Regelverschärfungen in der Corona-Krise waren heute Abend auch Thema in einigen Beiträgen im NDR Fernsehen.


20:54 Uhr

Das gilt ab morgen bis Ende des Monats

Die von Bund und Ländern in der vergangenen Wochen beschlossenen verschärften Corona-Schutzmaßnahmen treten morgen in Kraft und gelten bis Ende des Monats. Hier die wichtigsten Punkte noch einmal im Überblick:

  • KONTAKTE: Es dürfen sich privat und in der Öffentlichkeit generell nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen - mit maximal zehn Personen. Feiern in Wohnungen und privaten Einrichtungen sind unerwünscht.
  • GASTRONOMIE: Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt sind weiter Lieferdienste und Essen zum Mitnehmen. Auch Kantinen und Mensen dürfen öffnen.
  • FREIZEIT: Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und Bordelle. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind bis Ende November untersagt.
  • SPORT: Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Wettkämpfe im Amateursportbereich sind nicht gestattet, teilweise - etwa in MV - dürfen aber zum Beispiel Kinder und Jugendliche trainieren. Individualsport, also etwa alleine oder zu zweit joggen gehen, ist weiter erlaubt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen.
  • REISEN und HOTELS: Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen.
  • DIENSTLEISTUNGEN: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten oder Fußpflege sind weiter möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet.
  • SUPERMÄRKTE: Der Einzelhandel bleibt geöffnet - es gibt aber Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen.
  • SCHULEN und KINDERGÄRTEN: Schulen und Kindergärten bleiben offen. Genauso Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe.
  • ARBEIT: Überall, wo das möglich ist, soll wieder von zu Hause aus gearbeitet werden.
  • FIRMEN: Betriebe, Selbstständige und Vereine, die von den neuen Corona-Regeln besonders betroffen sind, bekommen große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzt. Bei Firmen mit maximal 50 Mitarbeitern gleicht der Bund 75 Prozent aus, bei größeren wird nach EU-Beihilferecht entschieden.
  • RISIKOGRUPPEN: In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen sollen zügig Schnelltests eingesetzt werden.

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Viren schweben vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia,photocase Foto: rclassen

Corona-Regeln in MV: Das müssen Sie wissen

Alles, was Sie über die Corona-Ampel, Testpflicht und 2G in Mecklenburg-Vorpommern wissen müssen. mehr

Ein Mann auf einer Bank an der Elbchaussee genießt die Sonne und den Blick auf die Elbe mit Hafen. © picture alliance/dpa Foto: Georg Wendt

Corona: Diese Regeln gelten momentan in Hamburg

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten in Hamburg viele Regeln. Am 10. Januar sind verschärfte Maßnahmen mit 2G-Plus in Kraft getreten. mehr


20:33 Uhr

Stephan Weil morgen Abend zu Gast im NDR

Nachdem Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) heute Abend die sozialen Medien nutzte, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ihres Landes ins Gespräch zukommen, geht ihr Parteifreund Stephan Weil morgen Abend einen anderen Weg: Der niedersächsische Regierungschef wird im NDR Fernsehen sowie im Radioprogramm von NDR 1 Niedersachsen Fragen zur aktuellen Corona-Situation im Land beantworten. Sie können jetzt schon mitmachen:


20:09 Uhr

Diskutieren lernen in der Corona-Krise

Über dieses Thema diskutieren viele Menschen: Das Ziel der Politik ist es - anders als im Frühjahr -, Schulen und Kitas auch in Zeiten stark steigender Infektionszahlen geöffnet zu lassen. In einer 9. Klasse in Niedersachsen nutzt das ein Lehrer nun, um mit seinen Schülerinnen und Schülern das Thema "Richtig diskutieren" im Unterricht zu behandeln.


20:00 Uhr

Bremen meldet 161 Neuinfektionen

Das Gesundheitsressort der Hansestadt Bremen hat 150 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages für das Stadtgebiet Bremen und elf für Bremerhaven gemeldet. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Bremen auf 210,9. In Bremerhaven liegt sie bei 69,6.


19:26 Uhr

Beschlossene Maßnahmen sollen Extremsituationen verhindern

Mit der steigenden Zahl von Corona-Patienten steigt auch der Anteil der schweren Krankheitsverläufe. Wer einen Platz auf der Intensivstation bekommt, wird im Zweifel nach dem Triage-Prinzip entschieden. Wie das in der Praxis funktioniert, hat an diesem Wochenende der Virologe Christian Drosten bei einer Veranstaltung in Meppen erklärt.


18:55 Uhr

Keine Zuschauer im Saal: NDR Info Satire-Show live im Netz

Die NDR Info Satire-Show Intensiv-Station kann ihren Rückblick auf den Oktober in Hannover wegen der Corona-Bestimmungen zwar nicht vor Zuschauern im Saal aufführen, aber zum Glück gibt es ja Video-Livestreams. Viel Spaß bei der etwa einstündigen Show:

Weitere Informationen
Axel Naumer und Stephan Fritzsche am 1. November 2020 auf der Bühne des großen Sendesaals ins Hannover. © NDR Foto: Jenny von Gagern

NDR Info Satire-Show Intensiv-Station aus Hannover

Per Livestream meldete sich die Satiresendung im November 2020 unter anderem mit HG. Butzko, Uli Winters und "Stimmwunder" Antonia von Romatowski. mehr


18:21 Uhr

FC St. Pauli verschiebt Mitgliederversammlung

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat seine für den 15. November geplante Mitgliederversammlung in Hamburg abgesagt. Wegen der Corona-Pandemie findet sie nun am 17. Dezember als Video-Versammlung statt, teilte der Club heute mit. Für Mai kommenden Jahres sei zudem eine außerordentliche Mitgliederversammlung in Planung. "In dieser pandemischen Krisensituation müssen wir alle flexibel denken und handeln. An erster Stelle steht immer der Gesundheitsschutz und dem müssen wir uns als Verein und auch als Gesellschaft unterordnen, auch wenn es in diesem Fall heißt, dass wir unser höchstes Gremium nicht in gewohnter Form einberufen können", sagte Präsident Oke Göttlich.


18:05 Uhr

MV erlaubt Training für Kinder und Jugendliche

Mecklenburg-Vorpommern lässt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren trotz der verschärften Corona-Regelungen auch im November Vereinstraining im Freien und in der Halle im organisierten Freizeit- und Amateursport zu. Das teilte die Landesregierung heute mit. Voraussetzung dafür sei, dass die örtlichen Infektionslagen dies zuließen. Für die Übungseinheiten gilt die Einteilung fester Gruppen und die Einhaltung der Hygieneregeln. Der Spielbetrieb im Land ruht in allen Altersklassen des Amateursports ab morgen bis Ende des Monats.


17:40 Uhr

Garg: Pflege- und Altenheime in Schleswig-Holstein bleiben offen

Die Pflege- und Altenheime in Schleswig-Holstein sollen trotz steigender Corona-Neuinfektionen nicht wieder für Besucher geschlossen werden. "Wir werden definitiv nicht, wie das im März und April gewesen ist, ein Betretungsverbot aussprechen", sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP), als er heute in Kiel zusammen mit Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) die neue Landesverordnung vorstellte, die ab morgen gilt. Ihm sei der Spagat bewusst, den insbesondere die Leitungen der Einrichtungen zu gehen haben, die den strengen Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie den Schutz des Personals gewährleisten müssen, sagte Garg, aber: "Es kann und darf nicht sein, dass ältere Menschen, besonders hilfsbedürftige Menschen noch einmal so einsam zurückgelassen werden, wie das zu Beginn der Pandemie der Fall gewesen ist."


17:17 Uhr

MV-Ministerpräsidentin Schwesig will informieren und diskutieren

Bevor ab morgen auch in Mecklenburg-Vorpommern die von Bund und Ländern vereinbarten strikteren Corona-Regelungen gelten, will Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) heute Abend ab 19 Uhr mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Sie wolle sowohl informieren als auch diskutieren, kündigte sie auf Twitter an:


16:57 Uhr

Weltärztebund-Präsident Montgomery appelliert an die Vernunft

Im Hörfunk-Interview auf NDR Info hat heute der Präsident des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, die ab morgen deutschlandweit in Kraft tretenden verschärften Corona-Schutzmaßnahmen verteidigt. Aus seiner Sicht kommen die Neuregelungen sogar bereits etwas zu spät. Wenn jetzt nicht konsequent gehandelt werde, könne es ansonsten bald zu noch härteren Reaktionen - etwa wie jetzt in Frankreich oder England - kommen. "Wer zu spät kommt, den bestraft das Virus", so Montgomery.


16:37 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern meldet 52 neue Corona-Infektionen

Aus Mecklenburg-Vorpommern melden die Behörden heute 52 Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 binnen 24 Stunden - dabei gilt es zu bedenken, dass sonn- und montags wegen Meldeverzögerungen der Behörden die registrierten Zahlen meist geringer sind als an den anderen Wochentagen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner stieg in MV landesweit auf 46,2. Insgesamt wurden innerhalb einer Woche 182 neue Corona-Fälle verzeichnet.


16:31 Uhr

Kreis Nordfriesland will gestaffelte Abreise

Wer auf dem Festland in Schleswig-Holstein an der Nordseeküste Urlaub macht, muss wegen der verschärften Corona-Schutzmaßnahmen bereits morgen wieder nach Hause fahren. Eine Ausnahmeregelung für die Halligen und Inseln rührt daher, dass die Autozüge und Fähren nur begrenzt Kapazitäten haben.


15:55 Uhr

Behörden registrieren viele Regelverstöße in Cloppenburg

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 268,3 pro 100.000 Einwohner ist der Landkreis Cloppenburg mit heutigem Stand Spitzenreiter bei den Neuinfektionen in Niedersachsen. Trotzdem wurde dort an diesem Wochenende offenbar von vielen Menschen gegen die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen verstoßen, wie die Polizei mitteilte.


14:56 Uhr

Drosten: Corona-Pandemie ist Ostern nicht vorbei

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité erwartet trotz des Teil-Lockdowns zur Bekämpfung der Corona-Pandemie keine schnelle Normalisierung der Lage. "Sicher ist: Ostern ist die Pandemie nicht beendet", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Aber spätestens im Sommer wird sich unser Leben deutlich zum Positiven verändern können - wenn wir jetzt die akut steigenden Ansteckungszahlen in den Griff bekommen." Die Schulen nicht zu schließen, hält Drosten für richtig. Der Virologe setzt im Kampf gegen die Pandemie auch auf Schnelltests: "Wenn sie in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, können wir gefährdete Gruppen sehr regelmäßig und niederschwellig testen." Für den Alltag riet Drosten zu konsequenter Vorsicht: "Am besten wäre es, wir täten alle so, als wären wir infiziert und wollten andere vor Ansteckung schützen." Und man könne sich selber so verhalten, als sei "der andere infiziert und wir wollten uns selbst schützen. Daraus ergibt sich unser Verhalten".

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Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr


14:23 Uhr

Umweltministerin: Bei Heizpilzen nicht dogmatisch sein

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) kann sich angesichts der Corona-Krise mit der Nutzung von klimaschädlichen Heizpilzen in der Gastronomie anfreunden. "Wenn der Einsatz von Heizpilzen ein Weg ist, die Gastronomie nach dem Shutdown wieder zu öffnen und damit ihr langfristiges Überleben zu sichern, dann sollten wir da nicht dogmatisch sein", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). Das Aufstellen von Heizpilzen ist in Deutschland vielerorts verboten. Die Strahler haben einen hohen Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid. Angesichts der Corona-Krise haben aber einige Städte bereits angekündigt, in diesem Winter wieder Heizpilze zu erlauben - beispielsweise Hamburg und Braunschweig. So soll es Gästen von Restaurants und Cafés ermöglicht werden, draußen zu sitzen, wo das Corona-Infektionsrisiko als geringer gilt.


13:49 Uhr

Bremen: Alkoholverkaufsverbot in bestimmten Gebieten

Der Außerhaus-Verkauf von alkoholischen Getränken bleibt auch ab der kommenden Woche in bestimmten Gebieten in der Bremer Innenstadt verboten. Dies gelte sowohl für die ohnehin für den Verzehr vor Ort geschlossenen Gastronomien, als auch für Kioske und Lebensmittelmärkte ab 22 Uhr, teilte der Senat der Stadt heute mit. Die Regelung gelte für den Bereich der Flaniermeile "Schlachte" und des Szenestadtteils "Viertel".  Auch die Maskenpflichtzonen in der Bremer Innenstadt sollen ab Montag weiter bestehen. Im Schnoorviertel und im Bereich der Böttcherstraße soll die auch an Sonntagen gelten. "Auch diese Teile der Fußgängerzone werden nicht nur an Wochentagen sondern gerade auch sonntags tagsüber stark frequentiert und der Mindestabstand ist nicht immer einzuhalten. Daher ist es wichtig und notwendig, dass die Menschen auch hier an sieben Tagen in der Woche eine Maske tragen", sagte Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Alle Regelungen gelten bis Ende November.


13:27 Uhr

"Hinz&Kunzt": Großunterkünfte sind Gesundheitsrisiko für Obdachlose

Das Hamburger Straßenmagazin "Hinz&Kunzt" hat zum Start des Winternotprogramms kritisiert, dass die Stadt Hamburg auch in diesem Winter Obdachlose in Großunterkünften unterbringen will. "Die Sozialbehörde setzt die Gesundheit von Obdachlosen aufs Spiel", sagte Stephan Karrenbauer, Sozialarbeiter und politischer Sprecher von "Hinz&Kunzt", heute in Hamburg. Obwohl Obdachlose zur Corona-Risikogruppe gehörten, würden sie auch im Winternotprogramm nicht ausreichend geschützt. Statt Großunterkünfte und Mehrbettzimmer sollte die Behörde Einzelzimmer für die Pandemiezeit anbieten. Unterbringungen beispielsweise in Hotels seien eine Win-win-Situation, "weil viele Hotels wegen der Corona-Krise leer stehen und schon Erfahrung mit der Unterbringung von Obdachlosen haben", so Karrenbauer. Bereits im Frühjahr war es durch eine Großspende möglich geworden, 170 Obdachlose in Hamburger Hotels unterzubringen. Obdachlose seien wegen diverser Vorerkrankungen besonders gefährdet. Wegen der Pandemie habe sich die Lage der Obdachlosen drastisch verschlechtert: Gerade in Einrichtungen, in denen viele Menschen untergebracht seien, bestehe ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Aufgrund der Hygienekonzepte seien auch die Angebote in den Tagesaufenthaltsstätten stark eingeschränkt. Mindestens acht Menschen sind Karrenbauer zufolge seit Mai auf der Straße gestorben.


13:06 Uhr

Niedersächsischer Beamtenbund fordert Sonderzahlung für Landesbeamte

Der Niedersächsische Beamtenbund hat angesichts der Corona-Krise eine Sonderzahlung für Beamte des Landes Niedersachsen gefordert. Damit sollten die Leistungen des öffentlichen Dienstes gewürdigt werden, sagte der Landesvorsitzende des Beamtenbundes (NBB), Alexander Zimbehl, am Sonntag. Die Beamten hätten gerade in diesem Jahr gezeigt, "dass Niedersachsen in erster Linie durch die Leistungen eines starken öffentlichen Dienstes bislang so gut durch die Krise gekommen ist". Am vergangenen Wochenende wurde nach einer entsprechenden Einigung für die Beschäftigten von Bund und Kommunen eine gestaffelte Corona-Sonderzahlung vereinbart. Zimbehl: "Diese Sonderzahlung ist der richtige Fingerzeig zum richtigen Zeitpunkt gewesen, gleichwohl gehen dabei aber die niedersächsischen Beamtinnen und Beamten leer aus." Es wäre aus seiner Sicht "ein richtiges Signal der Landesregierung, für ihre eigenen Staatsdiener auch hier mit einer Sonderzahlung die außerordentlichen Anstrengungen der vergangenen Monate und besonders der bevorstehenden Wochen anzuerkennen".


12:50 Uhr

Intensivmediziner: Lage dramatischer als im Frühjahr

Angesichts der schnell steigenden Anzahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist eine Debatte um die Kapazitäten der Intensivstationen in Deutschland entbrannt.


12:30 Uhr

Schleswig-Holstein beschließt Teil-Lockdown

Nun ist es beschlossene Sache: Auch Schleswig-Holstein fährt das öffentliche Leben am Montag in weiten Teilen wieder herunter. Zur Eindämmung des Coronavirus werden Kontakte drastisch auf zehn Personen aus zwei Haushalten beschränkt, Gaststätten, Theater, Kinos, Tierparks und Fitnessstudios schließen, Touristen müssen das Land verlassen. Die Landesregierung von CDU, Grünen und FDP beschloss heute eine Verordnung, mit der sie die zwischen Bund und Ländern vereinbarten Verschärfungen im Kampf gegen die Pandemie nach eigenen Angaben eins zu eins umsetzt. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sagte heute, ihm sei bewusst, dass die Maßnahmen vielen Menschen sehr viel abverlangten. Aber sie seien notwendig, um die Gesundheitsversorgung aufrecht erhalten zu können.


12:20 Uhr

Hamburg meldet 283 Corona-Neuinfektionen

In Hamburg wurden heute 283 neue Corona-Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden nach Angaben der Sozialbehörde nachweislich 14.035 Menschen in der Hansestadt mit dem Coronavirus infiziert. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts können inzwischen etwa 9.000 davon als genesen angesehen werden. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche liegt in Hamburg jetzt bei 132,8.


12:02 Uhr

Gesamtschule in Schwerin geschlossen - rund 600 Schüler in Quarantäne

Wegen mehrerer Corona-Infektionen schließt die Landeshauptstadt Schwerin eine Gesamtschule für zwei Wochen. Es sei für rund 600 Schüler und 60 Lehrer Quarantäne angeordnet worden, wie die Stadt am Samstagabend mitteilte. Nach vorherigen Angaben waren bereits am Freitag mehr als 100 Schüler der Schule in Quarantäne, nun werde sie komplett geschlossen. Damit soll der Ausbruch eingedämmt werden, die Verfolgung der Infektionsketten sei kaum noch möglich, sagte Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD). Wenn Symptome auftreten, solle umgehend getestet werden. Am Sonnabend seien zehn der 16 registrierten Neuinfektionen in der Landeshauptstadt im Zusammenhang mit der Gesamtschule gewesen.


11:48 Uhr

Hannover: Kneipe und Restaurant mussten schließen

Nachtschwärmer auf den Ausgehmeilen in Niedersachsen und Bremen haben das letzte Wochenende vor dem Teil-Lockdown zurückhaltend angehen lassen. Die Dax Bierbörse in Hannover allerdings, die vor dem Teil-Lockdown am Montag noch einmal Freibier auszuschenken und ohne Sperrstunde öffnen wollte, sei geschlossen worden, sagte eine Polizeisprecherin. Nachts um zwei hätten die Menschen noch Schlange gestanden, auch innen habe es diverse Verstöße gegeben, so dass der Betreiber von sich aus seinen Laden zugemacht habe. Außerdem sei ein Restaurant zwangsweise geschlossen worden. Ansonsten war es nach Polizeiangaben ruhig. Am Freitag hatte das niedersächsische Innenministerium angekündigt, Polizeikräfte für die Überwachung der strengeren Corona-Regeln zu mobilisieren, die mit dem Teil-Lockdown von Montag an gelten.


11:20 Uhr

DFB-Chef: "Verstehe Corona-Maßnahmen nur zum Teil"

DFB-Präsident Fritz Keller hat sich erneut teilweise kritisch über die neuerlichen Einschränkungen für den Sport in der Corona-Krise geäußert. "Ich verstehe die Maßnahmen nur zum Teil", sagte der 63 Jahre alte Chef des Deutschen Fußball-Bundes der "Bild am Sonntag". "Beim Fußball etwa ist das Risiko einer Infektion auf dem Platz gering. Ist es also besser, die Kinder zu Hause zu lassen, wo sie nun mangels Alternativen möglicherweise Partys feiern, statt auf dem Platz zu trainieren?" Keller wies darauf hin, dass Schulen und Kindergärten geöffnet bleiben würden, "obwohl sich die Kids in geschlossenen Räumen aufhalten", Sport im Freien aber verboten sei. "Unsere Vereinsmitglieder haben sich in den vergangenen Monaten sehr verantwortungsvoll und diszipliniert verhalten."


10:45 Uhr

972 neue Corona-Infektionen in Niedersachsen gemeldet

In Niedersachsen ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen erneut gestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten heute einen Anstieg um 972 Fälle, damit wurden landesweit inzwischen 37.884 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 festgestellt, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. 64,8 Prozent der Betroffenen gelten als genesen. 761 Menschen mit einer Corona-Infektion sind mittlerweile gestorben, 14 mehr als am Vortag. Der landesweite Inzidenzwert liegt bei 90,2 - so viele Menschen je 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. Ab einem Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gilt ein Landkreis als Corona-Risikogebiet. Die Mehrheit der Kreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen hat diese Marke inzwischen überschritten. Am höchsten lag der sogenannte Inzidenzwert im Landkreis Cloppenburg mit 268,3, gefolgt vom Kreis Vechta mit 264,7 und der Stadt Delmenhorst mit 198,6.

Weitere Informationen
Ein Mann lässt sich in der Drive-in Corona-Teststation Eimsbüttel "Tierpark Hagenbeck" testen. © picture alliance/dpa Foto: Marcus Brandt

Niedersachsen: Erneut mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an - auf 770,1. Weitere Indikatoren zur Lage der Corona-Pandemie finden Sie hier. mehr


10:09 Uhr

Studie: Corona-Maßnahmen bremsen Atemwegserkrankungen

Nach einer Analyse der Barmer-Krankenkasse gibt es in diesem Spätsommer und Herbst deutlich weniger Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen als 2019. Die Kasse führt das auf weniger Ansteckungen zurück, weil viele Bundesbürger die Abstands-, Hygiene- und Maskenregeln in der Pandemie beherzigten, heißt es in der Analyse. Die deutlichen Abweichungen im Jahresvergleich könnten nicht allein durch unterschiedliche Witterungsbedingungen erklärt werden. "Die AHA-Regeln wirken nachweislich. Das ist kurz vor dem Beginn des zweiten Lockdowns eine wichtige Botschaft", sagte Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Kasse. "Jeder Einzelne kann und muss etwas tun, um die sich zuspitzende Pandemie in den Griff zu bekommen." Konkret sei die Zahl der wegen Atemwegsinfekten krankgeschriebenen Barmer-Versicherten von Mitte August bis Anfang Oktober 2019 um 33.439 auf insgesamt 57.613 gestiegen. Das entspreche einem Plus von 138 Prozent. In diesem Jahr liege der Zuwachs hingegen nur bei 101 Prozent - bei einem Plus von 18.975 auf insgesamt 37.777 Versicherte, die sich wegen Atemwegsproblemen krankschreiben ließen.


09:46 Uhr

Handball-Bundestrainer Gislason: "Klubs werden Probleme bekommen"

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason macht sich nach den neuen Corona-Maßnahmen große Sorgen um die deutschen Klubs. "Das trifft die Handballer extrem. Die Klubs werden große Probleme bekommen, wenn die ganze Saison so weitergeht", sagte der 61-Jährige am Samstagabend im ZDF-Sportstudio. Im November sind alle Bundesliga-Begegnungen "Geisterspiele" ohne Zuschauer. Der Handball lebe extrem von den Zuschauereinnahmen, betonte Gislason und lobte die Vereine für ihre Organisation. "Sehr viele Klubs haben überragende Konzepte vorgelegt und umgesetzt. Das ist sehr gut gelaufen", betonte der Isländer. Auch HBL-Chef Frank Bohmann hatte im SID-Gespräch bereits ein düsteres Bild gezeichnet. "Die Luft wird dünner. Ich hoffe, dass wir erstmal bis Weihnachten alle durchkriegen. Das kann ich mit Bestimmtheit aber heute noch gar nicht sagen", sagte Bohmann: "Das ist kein leeres Gerede, die Furcht und die Gefahr sind ganz konkret."


09:15 Uhr

Ruhige Nacht in Hamburger Ausgehvierteln

Die letzte Samstagnacht vor dem Teil-Lockdown ab Montag ist in Hamburg aus Sicht der Polizei sehr ruhig verlaufen. Auf den beliebten Ausgehmeilen wie der Reeperbahn oder dem Schanzenviertel herrschte ein überschaubares Besucheraufkommen. Es noch mal richtig knallen zu lassen, sei nicht das Motto des Abends und der Nacht gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Vielmehr hätten sich die Menschen, die in Hamburg unterwegs waren, sehr besonnen verhalten. Aufgrund der bereits eingeführten Sperrstunde mussten Bars und Gaststätten ohnehin bereits um 23 Uhr schließen. Auch im privaten Bereich hat die Polizei nach Angaben des Sprechers keine Partys oder dergleichen auflösen müssen.


08:30 Uhr

Maas: Deutsche Grenzen zu Nachbarstaaten bleiben offen

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat zugesichert, dass die deutschen Grenzen zu den Nachbarstaaten auch bei einer weiteren Verschärfung der Coronavirus-Pandemie geöffnet bleiben werden: "Ja, die Grenzen werden offen bleiben", sagte er dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Wir haben im Frühjahr genügend Erfahrungen gemacht, wie wir Kontrollen organisieren, falls sie notwendig werden", betonte Maas. "Ich bin sicher, dass wir Staus an der Grenze, die Dutzende von Kilometern lang sind, nicht sehen werden." In der Krise sei die Lage in Deutschland zwar angespannt, aber sie sei besser als in einigen anderen Ländern. "Was ich aus dem Ausland an Reaktionen wahrgenommen habe, war eher eine Mischung aus Bewunderung und dem Wunsch, es ähnlich zu machen", sagte der Außenminister. Er fügte hinzu: "Wer unsere Situation mit der anderer Länder vergleicht, kommt zu dem Schluss: Deutschland steht so schlecht nicht da." Dennoch seien die von Montag an geltenden neuerlichen Corona-Einschränkungen notwendig. "Uns steht ein harter Winter bevor", sagte Maas.


07:55 Uhr

Niedersachsen: Mehr als 1.000 Ermittlungsverfahren wegen Betrugs bei Corona-Hilfen

Die Justiz in Niedersachsen arbeitet weiter an der Aufklärung von Betrugsfällen bei Corona-Soforthilfen. Mit Stand Anfang Oktober stieg die Zahl der Ermittlungsverfahren bei den Staatsanwaltschaften auf 1.052 Fälle, teilte ein Sprecher des Justizministeriums in Hannover mit. Im Vormonat waren es noch 916 Verfahren. Die bekannte Schadenssumme belaufe sich derzeit auf knapp 8,2 Millionen Euro - einen Monat zuvor waren es noch 7,4 Millionen Euro. Die Summe der vorläufig gesicherten Gelder wuchs von knapp 600.000 Euro auf rund 837.000 Euro. In 64 Fällen wurde dabei bereits Anklagen erhoben oder ein Strafbefehl erlassen. Rechtskräftig abgeschlossen sind laut Ministerium zwölf Verfahren. Die meisten Ermittlungsverfahren führt die Staatsanwaltschaft Hannover mit 427 Verfahren, danach folgen Hildesheim mit 121 und Braunschweig mit 91 Verfahren.


07:30 Uhr

Umfrage: Bundesweit wegen Corona 165 Schulen geschlossen

In Deutschland sind nach einem Medienbericht aktuell mindestens 165 Schulen wegen Corona komplett geschlossen. Das ergab eine Umfrage unter den 16 Kultusministerien der Bundesländer, wie die "Welt am Sonntag" berichtet. Die höchste Zahl wurde demnach aus Bayern gemeldet, wo 135 Schulen schließen mussten. In Hessen findet dem Bericht zufolge derzeit in sechs Schulen kein Präsenzunterricht statt, in Mecklenburg-Vorpommern sind es vier, in Schleswig-Holstein zwei. Baden-Württemberg kam zum letzten Stichtag vor den Herbstferien auf 15 geschlossene Schulen. Jeweils eine Schule ist in Rheinland-Pfalz, Sachsen und Brandenburg zu. In einigen Ländern gibt es derzeit keine Schulschließungen. Das trifft zu auf Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Thüringen, Berlin, Hamburg und Bremen. Wie in den anderen Ländern auch befinden sich aber auch dort viele Schüler und Klassenverbände in Quarantäne.


07:17 Uhr

DIW: Neue Corona-Maßnahmen kosten Wirtschaft 19 Milliarden Euro

Die von morgen an geltenden neuen Corona-Beschränkungen kommen die Unternehmen nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) teuer zu stehen. Das Institut geht laut der "Welt am Sonntag" von Einbußen in Höhe von rund 19,3 Milliarden Euro aus. Gastronomie und Hotels sind demnach mit knapp sechs Milliarden am stärksten betroffen. Das wäre ein Verlust von 55 Prozent der üblichen Wirtschaftsleistung in einem Vierteljahr. Auch die Bereiche Sport, Kultur und Unterhaltung sowie der Handel und die Industrie müssen sich laut DIW auf ein Minus einstellen. Bund und Länder hatten sich am vergangenen Mittwoch auf massive Kontaktbeschränkungen verständigt, um die rasche Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Sie gelten von morgen an einen Monat lang.


06:45 Uhr

Gesundheitsämter melden 14.177 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 14.177 neue Corona-Infektionen gemeldet. Am Vortag war mit 19.059 Fällen ein neuer Höchstwert erreicht worden. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen allerdings meist niedriger, auch weil am Wochenende weniger getestet wird. Insgesamt haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 532.930 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert. (Stand: 1.11., 00.00 Uhr) Vor genau einer Woche waren 11.176 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 29 auf insgesamt 10.481. Rund 355.900 Menschen sind von ihrer Infektion genesen.


06:30 Uhr

265 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein gemeldet

In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Behörden 265 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet worden - das sind annähernd doppelt so viele wie vor einer Woche (142). Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen bei dem Höchstwert von 313 gelegen. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, auch weil am Wochenende weniger getestet wird. Seit Beginn der Pandemie haben sich in SH 8.292 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus blieb bei 175. Im Krankenhaus werden weiter 79 Covid-19-Patienten behandelt. Rund 5.500 Menschen in Schleswig-Holstein gelten nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bereits wieder als genesen.


06:30 Uhr

Wie fällt die Bilanz des letzten "normalen" Wochenendes aus?

Zwei Frauen stoßen vor einer Bar mit einem Erdbeer-Mojito an. © dpa bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich
Ab Montag sind Lokale und Restaurants für einen Monat deutschlandweit geschlossen.

Es wird erwartet, dass die Behörden in den norddeutschen Ländern im Laufe des Tages die Bilanzen ihrer Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen veröffentlichen. Einige Gaststätten etwa in Hannover wollten vor Beginn des Teil-Lockdowns am Abend noch einmal Freibier ausschenken und ohne Sperrstunde öffnen. Ab morgen sind deutschlandweit Restaurants und andere Gaststätten für einen Monat geschlossen. Es dürfen nur noch Speisen zum Mitnehmen verkauft werden, jedoch kein Alkohol.


06:30 Uhr

Neuinfektionen: Sieben-Tage-Trend für Norddeutschland

Der Trend ist unübersehbar: Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen steigt auch im Norden stark an. Die Prozentzahl in der folgenden Grafik zeigt, wie sich die Summe der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen im Vergleich zur Summe eine Woche zuvor verändert hat. Mehr Zahlen- und Datenmaterial haben die Kolleginnen und Kollegen aus dem Team NDR Data auf dieser Seite zusammengetragen.


06:30 Uhr

Hoffnung auf Unterstützung - und bessere Zeiten

Die ab Montag in Kraft tretenden verschärften Corona-Schutzmaßnahmen sorgen dafür, dass der Tourismus und die Gastronomie für einen Monat erneut ausgebremst werden. Wie gehen die Betroffenen damit um? Ein Bericht des NDR Nordmagazins über die Situation in Mecklenburg-Vorpommern.


06:30 Uhr

Habeck spricht beim digitalen Grünen-Parteitag

Die Grünen in Schleswig-Holstein setzen heute ihren Landesparteitag fort - wegen der Corona-Pandemie findet er nur als Online-Veranstaltung statt. Neben Debatten zu verschiedenen Themen wird der Bundesvorsitzende Robert Habeck, früher Umweltminister in Schleswig-Holstein, eine Rede halten.


06:30 Uhr

TV-Beiträge zur Corona-Krise im Norden

Die Schwierigkeiten bei der Kontaktnachverfolgung, der Besuch von Virologe Christian Drosten in seiner Heimat im Emsland und die Erwartungen der Mediziner in Mecklenburg-Vorpommern - das und noch mehr in Sachen Coronavirus war gestern Abend Thema in den Regionalmagazinen im NDR Fernsehen. Sehen Sie selbst:


06:30 Uhr

November-Start mit dem NDR.de Live-Ticker

Guten Morgen, Norddeutschland! NDR.de berichtet auch am heutigen Sonntag über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland. In diesem Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten, außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernsehsendungen.

Das sind die Zahlen der gestern bestätigten Corona-Neuinfektionen: 1.467 in Niedersachsen, 396 in Hamburg, 313 in Schleswig-Holstein, 182 in Bremen und 85 in Mecklenburg-Vorpommern.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Eine Zusammenstellung von Bildern: Christian Drosten, eine Flasche Cocid 19 Vaccine, Eine alte Frau bei der ein Corona Test durchgeführt wird. © picture alliance, colourbox Foto: Michael Kappeler

Corona-Chronologie: Die Ereignisse im Norden

Ende 2019 bricht in China eine bis dato unbekannte Lungenkrankheit aus. Wenige Wochen später gibt es den ersten Fall im Norden. mehr

Hinweisschild auf ein Corona-Testzentrum am Hamburger Flughafen. © picture alliance/dpa Foto: Christian Charisius

Urlaub trotz Corona: Welche Regeln gelten?

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