Corona-Blog: Keine Einigung bei Beherbergungsverboten

NDR.de hat auch am Mittwoch, 14. Oktober ausführlich über die Folgen der Corona-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Donnerstag setzen wir die Berichterstattung in einem neuen Blog fort.

Das Wichtigste in Kürze:

Überblick: Tabellen, Karten und Grafiken zu Corona im Norden
Hintergrund: So kommen
unterschiedliche Fallzahlen zustande


00:08 Uhr

Das war's für heute ...

Das Team von NDR.de beendet den Corona-Blog an dieser Stelle. Danke, dass Sie so lange mit dabei geblieben sind heute. Morgen früh gegen 6 Uhr setzen wir die Berichterstattung fort - unter anderem mit Reaktionen auf die Bund-Länder-Gespräche in Berlin. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wird aus erster Hand von den Schwierigkeiten bei den Beratungen erzählen können. Er ist um kurz vor 8 Uhr Interview-Gast im Hörfunkprogramm von NDR Info. Bis dahin Ihnen jetzt eine gute Nacht.


23:41 Uhr

NDR-TV-Beiträge zur Corona-Krise

In den NDR Landesmagazinen, die heute Abend vor der Tagesschau gesendet worden sind, konnten noch keine Reaktionen auf die Bund-Länder-Beschlüsse gezeigt werden. Beiträge zur Corona-Krise gab es aber dennoch. Hier eine Auswahl:


23:34 Uhr

Neue Regeln für Hotspots, keine Einigung über Beherbergungsverbote

Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben sich bei ihrem Treffen in Berlin heute auf neue Maßnahmen für Städte und Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen geeinigt, die sogenannte Hotspot-Strategie. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) appellierte im Anschluss an die Beratungen an die Bürger in dieser "entscheidenden und kritischen Phase" weiter die Regeln zu befolgen. Bei den Beherbergungsverboten für Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten gibt es weiter keinen einheitlichen Kurs. Bis zum 8. November soll diese umstrittene Maßnahme demnach auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen:

  • soll eine erweiterte Maskenpflicht überall dort gelten, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen
  • soll die Zahl der Teilnehmer bei privaten Feiern auf 25 im öffentlichen Raum und 15 im privaten Raum beschränkt werden. Einige Länder wollen die Beschränkungen nur als Empfehlung formulieren
  • Bund und Länder empfehlen außerdem, dann dort eine Sperrstunde in der Gastronomie sowie zusätzliche Auflagen und Kontrollen einzuführen. Die Zahl von Teilnehmern bei Veranstaltungen soll weiter begrenzt werden
Ab 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gilt:
  • die Maskenpflicht wird erweitert
  • im öffentlichen Raum dürfen sich höchstens zehn Personen treffen
  • verbindliche Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie ab 23 Uhr, dann auch Alkoholausgabe-Verbot
  • private Feiern sind auf maximal zehn Teilnehmer in der Öffentlichkeit sowie auf zehn Personen aus zwei Hausständen im privaten Bereich begrenzt
  • Steigen die Infektionszahlen weiter, gilt ein Limit von fünf Personen bzw. den Angehörigen zweier Hausstände für Treffen im öffentlichen Raum
  • maximal 100 Teilnehmer bei Veranstaltungen, Ausnahmen sind möglich


21:57 Uhr

Vechta: Fünf JVA-Mitarbeiter infiziert

In der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Vechta gibt es einen Corona-Ausbruch. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Wie der Landkreis heute mitteilte, sind fünf Mitarbeiter der JVA positiv auf das Virus getestet worden. Morgen sollen deshalb alle anderen Beschäftigten getestet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Vechta liegt derzeit bei 68,39.

Weitere Informationen
Ein Beamter des Justiz Vollzuges geht durch einen Gang in einem Gefängnistrakt. © NDR Foto: Julius Matuschik

Corona-Ausbruch in JVA Vechta: Alle werden getestet

Bisher wurde das Virus bei fünf Gefängnismitarbeitern nachgewiesen. Im Landkreis ist die Fallzahl derzeit sehr hoch. mehr


19:59 Uhr

Kommentar: HVV-Warnstreik gefährdet Fahrgäste

Der morgige Bus- und U-Bahn-Streik in Hamburg sorgt für Ärger. Dass gerade in der Corona-Krisenzeit Fahrgäste genötigt werden, sich in überfüllte Waggons zu quetschen, macht NDR Hörfunk-Nachrichten-Chef Tom Heerdegen wütend.

Weitere Informationen
Eine U-Bahn steht im Hamburger Hauptbahnhof. © picture alliance / dpa Foto: Bodo Marks

Kommentar: Warnstreik in Hamburg kommt zur Unzeit

Die Gewerkschaft ver.di handele mit dem Bus- und U-Bahn-Streik am Donnerstag total rücksichtslos, kommentiert Tom Heerdegen. mehr


18:05 Uhr

Nach Party auf Sylt bislang ein positiver Corona-Test

Nach einer Party mit einem Corona-Infizierten in einem Bistro in Westerland auf Sylt ist bislang ein weiterer Gast positiv getestet worden. Acht Testergebnisse stehen allerdings noch aus, wie der Kreis Nordfriesland heute mitteilte. Insgesamt hatte es nach Bekanntwerden des Falls 108 Tests gegeben, davon fielen 99 negativ aus. Die restlichen Ergebnisse sollen morgen vorliegen. Erst nach der Partynacht vom 4. Oktober waren beim ersten Gast Symptome aufgetreten. Das Lokal hat der Wirt freiwillig geschlossen.

Weitere Informationen
Das Schild eines Bistros namens "American Bistro" auf Sylt. © NDR Foto: NDR/Screenshot

Sylt: Corona-Tests der Bistrobesucher sind negativ

In einem Bistro in Westerland auf Sylt haben sich weniger Gäste bei einem mit Corona infizierten Mann angesteckt, als angenommen. mehr


17:58 Uhr

Bad Gandersheim: 53 Corona-Fälle in Glaubenszentrum

In einem Glaubenszentrum in Bad Gandersheim gibt es einen größeren Corona-Ausbruch. Von 252 getesteten Personen sei das Virus bisher bei 53 nachgewiesen worden, teilte der Landkreis Northeim heute mit. Bei 93 Getesteten liegen die Ergebnisse demnach noch nicht vor. Im Landkreis Northeim wird der Corona-Richtwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche laut der Mitteilung überschritten. Er liege derzeit bei 52,7. Die Behörden reagierten auf den überschrittenen Sieben-Tage-Wert mit Einschränkungen privater Feiern und Treffen.


17:41 Uhr

Neuer Infektions-Rekord im Nordosten

In Mecklenburg-Vorpommern haben sich 61 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales stellte somit mehr Infektionen binnen eines Tages fest als je zuvor. Insgesamt sind im Land nun 1.538 Fälle dokumentiert.

Weitere Informationen
Grafik mit der aktuellen "Corona-Ampel" für Mecklenburg-Vorpommern. © NDR

Corona in MV: Gesamtzahl steigt auf 2.066 Infektionen

Im Vergleich zu Donnerstag stieg die Zahl um 70 Fälle. mehr


17:32 Uhr

108 neue Corona-Fälle in Bremen

Im Bundesland Bremen gibt es 108 neue laborbestätigte Corona-Infektionen.Wie Radio Bremen berichtete, steigt die Gesamtzahl damit auf insgesamt 3.272. Die Sieben-Tage-Inzidenz für die Stadt Bremen liegt bei 79,8, die für Bremerhaven bei 12,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner. 62 Menschen starben bislang infolge einer Corona-Infektion.


17:22 Uhr

500 Menschen demonstrieren in Hamburg für Eventbranche

Mit einem Trauermarsch haben Vertreter der Kultur- und Veranstaltungsbranche am Mittwoch in Hamburg das Jahr 2020 symbolisch zu Grabe getragen. Sie zogen vom Hauptbahnhof zum Rathausmarkt. An der Demo unter dem Motto "Alarmstufe Rot - Rettet die Veranstaltungswirtschaft" beteiligten sich rund 500 Menschen. Der Deutsche Eventverband wollte mit der Aktion erneut auf die "verheerenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kultur- und Veranstaltungsindustrie" aufmerksam machen. Die bundesweit etwa 1,5 Millionen Mitarbeiter der Eventbranche sind besonders stark von den Corona-Gegenmaßnahmen betroffen, weil Konzerte, Aufführungen und Großveranstaltungen aller Art kaum stattfinden konnten.

Weitere Informationen
Mehrere Personen begraben sinnbildlich die Veranstaltungsbranche. © NDR Foto: Screenshot

Hamburg: Protestaktion der Kultur- und Veranstaltungsbranche

Die Teilnehmenden der Aktion trugen das Jahr 2020 symbolisch zu Grabe. Sie forderten mehr Unterstützung von der Politik. mehr


16:18 Uhr

NDR Umfrage: Mehrheit der Niedersachsen steht hinter Corona-Maßnahmen

65 Prozent der Menschen in Niedersachsen halten die Corona-bedingten Einschränkungen für angemessen. Das und die Sorgen um die Jobs zeigt der NiedersachsenTREND, eine Umfrage im Auftrag des NDR.

Weitere Informationen
Ein Schild mit dem Wort "geschlossen" hängt hinter einer Glastür. © photocase Foto: axelbueckert

NDR Umfrage: Mehr Angst um Wirtschaft als um Gesundheit

Zwei Drittel befürchten eine Verschlechterung der Lage: Der NDR NiedersachsenTREND zeigt die Stimmung im Land. mehr


16:06 Uhr

Von morgen an wieder Unterricht in Stralsunder Grundschule

Die Schüler der Ferdinand-von-Schill-Grundschule in Stralsund dürfen morgen wieder in den Unterricht. Alle Befunde der mehr als hundert gestern getesteten Schüler seien negativ, teilte ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Rügen mit. Nachdem bei einer Lehrerin der Grundschule eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde, sind bereits am Montag 14 Lehrkräfte, die Sekretärin und der Hausmeister als Kontaktpersonen getestet worden. Alle Proben waren laut Landkreis negativ. Für alle Kontaktpersonen war Quarantäne angeordnet worden. Der Präsenzunterricht fiel drei Tage lang aus. An der Schule lernen 228 Kinder in zwölf Klassen.


15:33 Uhr

Niedersachsen: Neuer Fördertopf für Kunstszene

Mit zehn Millionen Euro will das Land Niedersachsen Künstler und Kulturhäuser während der Corona-Pandemie unterstützen. Die Mittel sollen an Kulturschaffende fließen, die auch finanzielle Hilfen über das Corona-Maßnahmenpaket des Bundes beantragen wollen, wie das Wissenschaftsministerium in Hannover mitteilte. Um von den bundesweiten Förderprogrammen zu profitieren, müssen Hilfesuchende in der Regel einen finanziellen Anteil selbst erbringen. Die Mittel aus dem Landeshaushalt sollten ihnen nun bei dieser Kofinanzierung helfen, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). "Unser Ziel ist, dass insbesondere kleine und mittelgroße Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler den Weg zurück ins kulturelle Leben finden."


14:58 Uhr

Niedersachsens Kliniken: Noch genügend freie Plätze

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt auch in Niedersachsen weiter. Bislang zeichnet sich aber kein Notstand bei der Versorgung von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern ab.

Weitere Informationen
Ein Beatmungsgerät an einem Krankenbett. © picture alliace Foto: Axel Heimken

Lage in Kliniken trotz hoher Corona-Zahlen noch entspannt

In den niedersächsischen Krankenhäusern stehen derzeit noch ausreichend freie Betten für Corona-Patienten zur Verfügung. mehr


14:31 Uhr

Telefonische Krankschreibung soll wieder ausgedehnt werden

Telefonische Krankschreibungen beim Arzt wegen Erkältungsbeschwerden sollen wegen der Corona-Lage bis Jahresende wieder umfangreicher möglich gemacht werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte einen entsprechenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen für Donnerstag an. Bundesweit waren telefonische Krankschreibungen bereits in der Anfangsphase der Pandemie möglich. Später war entschieden worden, diese nur noch abhängig vom Infektionsgeschehen auf Antrag regional und zeitlich befristet per Ausnahmeregelung zuzulassen.


14:16 Uhr

Testzentren in MV: Frequenz hat deutlich zugenommen

Die Corona-Testzentren in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen deutlich mehr Personen, die sich testen lassen wollen. Einige Zentren sprechen von Rekordwerten, ausgeschöpft seien die Kapazitäten aber noch nicht.

Weitere Informationen
Ein Mitarbeiter des DRK in Grevesmühlen nimmt einem Mann in einem Auto einen Abstrich im Mund. © DRK-Landesverban M-V.e.V. Foto: CM / DRK

Corona: Großer Andrang bei Testzentren in MV

Vor allem Reiserückkehrer, Urlauber und Pendler wollen sich derzeit testen lassen. mehr


14:05 Uhr

Neue Quarantäne-Regeln für Reiserückkehrer ab 8. November

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland sollen ab dem 8. November neue Quarantäne-Bestimmungen gelten. Dies sieht der Entwurf für eine neue Muster-Quarantäneverordnung vor, über die heute das Bundeskabinett beraten hat. Laut Nachrichtenagentur AFP ist zentraler Punkt des Entwurfs eine Pflichtquarantäne von zehn Tagen für alle Rückkehrer aus Gebieten, die vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft werden. Diese Pflichtquarantäne kann verkürzt werden, wenn Betroffene "frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise" einen negativen Corona-Test vorlegen können, wie es in der Vorlage heißt. Bislang gilt für Reiserückkehrer aus Risikogebieten eine Pflichtquarantäne von 14 Tagen.
Ausnahmen von der Test- und Quarantänepflicht gelten etwa für Transitreisen, für Reisen in Nachbarländer von weniger als 24 Stunden Dauer, für Besuche aus familiären Gründen von bis zu 72 Stunden, für Berufs- und Studienpendler sowie für Beschäftigte im Waren- und Personenverkehr und für Beschäftigte im Gesundheitswesen.


13:50 Uhr

Holstein Kiel trainiert wieder - Ligaspiel in Würzburg findet statt

Zweitliga-Spitzenreiter Holstein Kiel hat am Mittwochvormittag wieder das Training aufgenommen. Am Vortag hatte es einen positiven Corona-Test gegeben.

Weitere Informationen
Die Mannschaft von Holstein Kiel nach dem Sieg gegen Dynamo Dresden © imago images/Holsteinoffice

Nach positivem Corona-Test: Holstein Kiel trainiert wieder

Holstein Kiel hat am Mittwochvormittag wieder das Training aufgenommen. Am Vortag hatte es einen positiven Corona-Test gegeben. mehr


13:45 Uhr

RKI-Chef hält massive Corona-Weiterverbreitung für vermeidbar

Ein massiver Anstieg der Corona-Fallzahlen ist aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) noch vermeidbar. Er gehe davon aus, dass man in Deutschland das exponentielle Wachstum noch unterdrücken könne, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler in Berlin. "Aber dafür müssen wir uns auch anstrengen." Er halte die derzeitige Situation nicht für gefährlicher als die im Frühjahr.
Insgesamt sieht Wieler heute im Vergleich zum März viel mehr Erfahrung und Wissen im Umgang mit dem Virus, etwa um die Maßnahmen geschickter einzusetzen und um bei Ausbrüchen schnell zu reagieren. Sollten die Zahlen jedoch weiter steigen, steige aber die Gefahr, mahnte Wieler. Man müsse versuchen, sie klein zu halten. Entscheidend sei das Verhalten der Gesellschaft, das Virus selbst habe sich nicht verändert.


13:35 Uhr

Verwaltungsgericht Braunschweig: Befreiung vom Präsenzunterricht ist nicht gerechtfertigt

Schüler, deren Eltern zur Corona-Risikogruppe gehören, haben nicht automatisch Anspruch darauf, vom Präsenzunterricht befreit zu werden. Das hat das Verwaltungsgericht Braunschweig entschieden.

Weitere Informationen
Das Schild des Verwaltungsgericht in Braunschweig. © NDR Foto: Franziska Mahn

Kinder von coronagefährdeten Eltern müssen zur Schule

Sie haben nicht automatisch Anspruch auf Befreiung vom Präsenzunterricht, entschied das Verwaltungsgericht Braunschweig. mehr


13:14 Uhr

Neue Regeln für Verdienstausfall geplant

Die Koalition plant zusätzliche Möglichkeiten der Entschädigung bei Verdienstausfällen für Eltern, die ihre Kinder wegen Corona zu Hause betreuen müssen. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten soll es dagegen keine Entschädigung mehr geben. Das geht aus einer sogenannten Formulierungshilfe für die Koalitionsfraktionen des Bundestages zu weiteren Änderungen des Infektionsschutzgesetzes hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.
So solle künftig ein Entschädigungsanspruch auch für einzelne Eltern in Betracht kommen, die ein Kind zu Hause betreuen müssen, weil das Gesundheitsamt ihren Nachwuchs unter Quarantäne gestellt hat. Bisher sah die Regelung eine Entschädigung vor, wenn Schulen oder Kitas behördlich geschlossen wurden und keine anderweitige Betreuung möglich war. Eltern, die dann nicht zur Arbeit können, können 67 Prozent des Nettoeinkommens als Entschädigung vom Staat erhalten.


13:07 Uhr

Bundeswehr unterstützt Kreis Stormarn bei Suche nach Kontaktpersonen

Der Kreis Stormarn bekommt Unterstützung von der Bundeswehr bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Fünf Zivilangestellte der Wehrtechnischen Dienststelle 71 aus Eckernförde hätten am Mittwoch ihre Arbeit aufgenommen, sagte ein Kreissprecher. Sie sollen zunächst bis Ende Oktober die Mitarbeiter des Kreises bei der Ermittlung von Personen unterstützen, die Kontakt zu Infizierten hatten.
Im an Hamburg angrenzenden Kreis Stormarn ist die Zahl der klinisch bestätigten Covid-19-Fälle seit Anfang September stark gestiegen. Nach Angaben des Kreises gibt es dort aktuell 714 klinisch bestätigte Fälle (Stand: 13. Oktober). In den vergangenen sieben Tagen wurden den Angaben zufolge im Kreisgebiet 35 Neuinfektionen registriert. Das entspreche einem Inzidenzwert von 14,3 Infektionen pro 100.000 Einwohner, heißt es auf der Internetseite des Kreises.


12:41 Uhr

441 neue Coronavirus-Fälle in Niedersachsen

Insgesamt 23.888 Infektionen mit dem Coronavirus sind bis heute in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Fälle im Vergleich zum Vortag um 441.

Weitere Informationen
Bei einer Frau wird ein Abstrich mit einem langen Wattestäbchen in der Nase gemacht. © pathermedia Foto: ryanking999

Wieder hohe Corona-Zahlen: 856 neue Fälle in Niedersachsen

Mit diesen hohen Corona-Fallzahlen verzeichnet das Land weiter einen starken Anstieg - und folgt damit dem Bundestrend. mehr


12:34 Uhr

Hamburg bestätigt 135 Neuinfektionen

Nach Tests auf das Coronavirus sind in Hamburg innerhalb eines Tages 135 neue Fälle festgestellt worden. Wie die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mitteilte, stieg die Sieben-Tage-Inzidenz von 37,0 auf 39,2 Neuinfektionen. Der Wert, der die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, liegt somit weiterhin über dem als kritisch geltenden Wert von 35.

Weitere Informationen
Eine Person mit blauen Handschuhen hält ein Abstrichstäbchen in der Hand. © photocase Foto: Luisrojas

Corona-Zahlen: 135 Neuinfektionen in Hamburg registriert

Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen in Hamburg ist weiter gestiegen. Der sogenannte Inzidenzwert liegt bei 39,2. mehr


12:02 Uhr

Bund und Länder rufen Bürger aus Hotspots zu Reiseverzicht auf

Der Bund will eine ergänzende Maskenpflicht und eine Sperrstunde in der Gastronomie schon dann einführen, wenn die Zahl der Neuinfektionen 35 pro 100.000 Einwohner in einer Region innerhalb einer Woche überschreitet. Diese Maskenpflicht soll dort eingeführt werden, wo Menschen dichter oder länger zusammenkommen, heißt es in einem der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden Entwurf für die Beschlussvorlage der Beratungen von Kanzlerin Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder heute Nachmittag.
Zudem plädiert der Bund dafür, die Zahl der Teilnehmer bei privaten Feiern sowie bei öffentlichen Veranstaltungen spätestens dann zu beschränken, wenn es 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Region innerhalb einer Woche gibt. Wann die Sperrstunde beginnen soll und wie viele Teilnehmer bei Feiern im Familien- und Freundeskreis zugelassen sein sollen, ist noch offen. Bund und Länder rufen zudem Bürger aus Corona-Hotspots zum Verzicht auf Reisen auf. Auch seien neue Kontaktbeschränkungen geplant.
Außerdem will der Bund Hilfsmaßnahmen für besonders von der Corona-Pandemie betroffene Branchen verbessern. Die angesichts steigender Infektionszahlen geplanten Einschränkungen würden dazu führen, dass einige Wirtschaftsbereiche auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssten, heißt es in dem Entwurf.


11:46 Uhr

Wie stark sind die Intensivstationen ausgelastet?

Seit September steigen die Zahlen der Neuinfizierten bundesweit und auch in Norddeutschland wieder stark. Damit rückt die Frage, wie sehr die Intensivstationen ausgelastet sind, wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat ein Melderegister aufgebaut, in dem sich tagesaktuell einsehen lässt, wo Kapazitäten verfügbar sind und wo es Engpässe gibt.


11:30 Uhr

Zwei weitere Corona-Hotspots in Niedersachsen

Mit den Landkreisen Osnabrück und Oldenburg haben zwei weitere Regionen in Niedersachsen den Corona-Richtwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten. Damit gelten nach der Landesverordnung neue Einschränkungen für deren Bewohner, Reisen in einige Bundesländer werden zudem erschwert. Der Landkreis Osnabrück gab seinen Sieben-Tage-Wert am Mittwoch mit 52,2 an. Für den Kreis Oldenburg wies das Land den Wert 50,4 aus.
Nach Angaben des Landes liegen weiterhin auch die Landkreise Cloppenburg (114,8), Emsland (63,9), Grafschaft Bentheim (84,6), Vechta (67,9) und Wesermarsch (50,8) sowie die Stadt Delmenhorst (103,1) über der als kritisch erachteten 50er-Marke.


11:05 Uhr

Niederlande vor Teil-Lockdown

Im Nachbarland hat die Regierung einen Teil-Lockdown angekündigt, der von Donnerstag an gilt. Kneipen und Restaurants werden geschlossen, Amateur-Mannschaftssport darf nicht ausgetragen werden, im öffentlichen Nahverkehr gelten Einschränkungen. Zuvor hatte es 44.000 Neuinfektionen innerhalb einer Woche und insgesamt mehr als 6.600 Todesfälle gegeben.


10:45 Uhr

Ärztepräsident fordert Ende der Beherbergungsverbote

Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert von Bund und Ländern, die Beherbergungsverbote für Urlauber aufzuheben. Er halte die Verbote für Gäste aus Corona-Hotspots "für überflüssig und sogar schädlich", sagte der Präsident der Bundesärztekammer der "Rheinischen Post" (Mittwoch) vor den Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin. Bereits im Sommer habe es einen äußerst starken Reiseverkehr innerhalb Deutschlands gegeben. Dabei sei es aber nicht zu einer bedeutsamen Steigerung des Infektionsgeschehens gekommen. "Warum nun ausgerechnet Kleinfamilien in ihren Ferienhäusern die Infektionszahlen hochschnellen lassen sollten, erschließt sich nicht", kritisierte der Ärztepräsident. Stattdessen würden die Menschen durch die unterschiedlichen und schlecht kommunizierten Maßnahmen verunsichert und verwirrt.


10:31 Uhr

Wieder mehr Covid-19-Patienten in Kliniken

Derzeit kommen wieder deutlich mehr Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung in eine Klinik als wieder entlassen werden. In Hamburg hat sich die Zahl der Krankenhaus-Patienten seit Ende September jeweils fast verdoppelt - von 34 auf 62. Auch liegen wieder mehr schwer Erkrankte auf Intensivstationen.

Links
Eine ältere Frau wird in einem Krankenhaus beatmet (Symbolbild) © Colourbox

Mehr Covid-19-Patienten in Kliniken

Die Krankenhäuser müssen wieder zunehmend schwer erkrankte Corona-Patienten behandeln. Besonders in den großen Städten steigt die Zahl stark an. extern


10:16 Uhr

Pflegerat warnt vor Personalmangel

Der Niedersächsische Pflegerat warnt vor Personalmangel in Krankenhäusern und Pflegeheimen in der Corona-Pandemie. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien "hochgradig gefährdet", sagte die Vorsitzende des Rates, Manuela Krüger, der "Nordwest-Zeitung" vom Mittwoch. "Wenn wir ein oder zwei Covid-19-Ausbrüche bekommen sollten, kann die Patientenversorgung durch die Quarantäne der Pflegenden nicht mehr gewährleistet werden." Deshalb sei der Beifall für Pflegerinnen und Pfleger zu Beginn der Pandemie zwar nett gewesen, "es müssen aber Taten folgen". Nötig sei mehr Personal, sagte Krüger. "Natürlich kostet das Geld. Aber die Hilfen für die Lufthansa oder die Deutsche Messe AG kosten auch viel Geld."


10:01 Uhr

Nida-Rümelin: "Vorstellung über einheitliche Maßnahmen geht in die Irre"

Im Vorfeld des Corona-Gipfels in Berlin fordert der Philosoph und Ex-Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin, dass Corona-Maßnahmen weiterhin regionale Anwendung finden sollten. Außerdem dürfte die Solidarität zwischen Jung und Alt nicht gefährdet werden.


08:58 Uhr

Engpässe beim Grippe-Impfstoff sollen ausgeglichen werden

Regionale Lieferschwierigkeiten beim Grippeimpfstoff können nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) bald ausgeglichen werden. Derzeit sei die Nachfrage nach der Grippeimpfung hoch, sagte KVN-Sprecher Detlef Haffke der Deutschen Presse-Agentur. "Die Engpässe werden aber durch Nachlieferungen in den kommenden Tagen und Wochen kompensiert." Die Lage sei regional unterschiedlich, Lieferschwierigkeiten gebe es derzeit eher im städtischen Bereich. Wegen der Corona-Pandemie wird in diesem Jahr besonders zur Grippeimpfung geraten, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Weitere Informationen
Eine Spritze mit dem Vierfach-Grippeimpfstoff Influvac Tetra der Saison 2018/2019 liegt auf einem Impfpass. © dpa - Bildfunk Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Lieferprobleme: Nachschub für Grippe-Impfstoff in Sicht

Die Kassenärztliche Vereinigung kündigt an, dass Engpässe behoben würden. Niedersachsen wartet auf 1,2 Millionen Dosen. mehr


08:15 Uhr

65 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein gemeldet

In Schleswig-Holstein hat sich die Zahl der gemeldeten Corona-Infizierten um weitere 65 Fälle erhöht. Seit Beginn der Pandemie im Norden haben sich bislang 5.390 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 angesteckt, wie die Landesregierung mitteilte. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 in Schleswig-Holstein gestorben sind, stieg um einen Fall auf 163. In Krankenhäusern werden den Angaben zufolge unverändert 18 Covid-19-Patienten behandelt.

Weitere Informationen
Ein Mann pipettiert in einem Labor eine blaue Flüssigkeit. © picture alliance Foto: Sebastian Gollnow

65 neue Corona-Infektionen in SH bestätigt

Seit Beginn der Pandemie sind in Schleswig-Holstein 5.390 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. Das sind 65 Fälle mehr als am Vortag. mehr


07:55 Uhr

Schwesig will strengere Regeln und Ampelsystem erweitern

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will angesichts zunehmender Corona-Infektionen an der Linie des Landes festhalten. Beim Gipfeltreffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin will sie heute ein erweitertes Ampelsystem vorschlagen. Schwesig äußerte sich am Morgen in einem Interview auf NDR Info:


07:38 Uhr

Corona-Regeln: Hamburg will Einheitlichkeit

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) wird Hamburg heute beim Gipfel der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin vertreten. Hamburg möchte möglichst bundesweit einheitliche Corona-Regeln erreichen. Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) sagte: "Wir stehen an einem Scheideweg, nicht nur in Hamburg, sondern bundesweit."

Weitere Informationen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt mit Hamburgs Erstem Bürgermeister, Peter Tschentscher (SPD), zu einer Pressekonferenz im Kanzleramt. © dpa picture alliance/Reuters Foto: Michele Tantussi

Corona-Gipfel in Berlin: Große Erwartungen

Hamburg möchte einheitliche Corona-Regeln erreichen. Daher liegen große Erwartungen auf der Bund-Länder-Konferenz. mehr


07:20 Uhr

Weil setzt auf einen für Bürger überzeugenden Kurs

Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) setzt bei den Corona-Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten auf einen Kurs, der die Bürger überzeugt. "Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens sind wir vor allem auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen", sagte Weil vor dem Treffen heute in Berlin. "Politische Vorgaben und Regeln können ein vorsichtiges und umsichtiges Verhalten nicht ersetzen." Allerdings müsse die Politik dort, wo es nötig ist - wie beispielsweise bei der Begrenzung von privaten Feiern - auch klare Regeln aufstellen. "Insofern hoffe ich, dass die Bund-Länder-Gespräche zu einem gemeinsamen und auch für die Bürger überzeugenden Kurs in der vor uns liegenden schwierigen Zeit beitragen werden", sagte Weil.

Weitere Informationen
Am Eingang einer Fußgängerzone wird auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verwiesen. © dpa-Bildfunk Foto: Friso Gentsch

Bund-Länder-Treffen zu Corona: Weil will Bürger überzeugen

Niedersachsens Ministerpräsident plädiert für einen gemeinsamen Kurs der Länder, um die Bürger in der Krise mitzunehmen. mehr


07:05 Uhr

Uni Rostock: Tests an Corona-Impfstoff auf Eis gelegt

Die Studie zu einem möglichen Corona-Impfstoff des Pharmakonzerns Johnson & Johnson, an der auch die Universitätsmedizin Rostock beteiligt ist, ist auf Eis gelegt. Grund ist, dass in den USA bei einer Testreihe ein Proband ungeklärt erkrankt ist

Weitere Informationen
Ein Arzt impft eine Patientin gegen Grippe. © picture alliance / Markus Scholz Foto: Markus Scholz

Uni Rostock: Corona-Impfstoff-Tests vorerst gestoppt

Bei einer Testreihe ist ein Proband ungeklärt erkrankt. Deshalb wird der Impfstoff nicht weiter verabreicht. mehr


06:50 Uhr

Sylt: Sorge vor Corona-Ausbruch - Testergebnisse erwartet

Im Fall einer Party auf Sylt mit mindestens einem coronapositiven Gast rechnet der Kreis Nordfriesland mit ersten Ergebnissen der Corona-Tests anderer Gäste. Am Montagnachmittag hatten sich mehr als 80 Teilnehmer von zwei Test-Teams testen lassen. Nach Angaben des Kreises waren nur drei Partygäste nicht auf der Nordsee-Insel bei einem der beiden Test-Teams des nordfriesischen Gesundheitsamts und der Kassenärztlichen Vereinigung erschienen. Nach Angaben des Gesundheitsamtes in Husum hatte der Infizierte ein Bistro in Westerland besucht, bevor erste Symptome auftraten und er getestet wurde. Nach seiner Erinnerung seien dort in der Nacht zum 4. Oktober 70 bis 100 Menschen anwesend gewesen. Die Bar selbst ist derzeit freiwillig geschlossen.


06:32 Uhr

5.132 Corona-Neuinfektionen in Deutschland gemeldet

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Morgen erstmals seit April mehr als 5.000 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Insgesamt belief sich die Zahl laut RKI auf 5.132. Das waren mehr als 1.000 Fälle mehr als noch am Vortag. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 334.585 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 14.10., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9.677. Das waren 43 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 281.900 Genesene.


06:00 Uhr

Bund-Länder-Gespräche: Einigung bei Beherbergungsverbot?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft sich heute erstmals seit Juni wieder mit den Ministerpräsidenten vor Ort in Berlin. Auf der Tagesordnung der Bund-Länder-Konferenz steht zum einen der grundsätzliche Umgang mit der Corona-Pandemie und die Bewertung der aktuellen Lage. Welche Maßnahmen sind erforderlich, sinnvoll und tragbar für die Gesellschaft? Gesprochen wird aber auch über das bereits in den vergangenen Tagen kontrovers diskutierte Beherbergungsverbot für Bürger aus Corona-Risikogebieten und die unterschiedlichen Regelungen in den Ländern dazu.

Weitere Informationen
Dunkle Wolken ziehen über einem Hotel hinweg. © picture alliance/Christoph Schmidt/dpa Foto: Christoph Schmidt

Beherbergungsverbot: Hoteliers in Sorge

Heute wollen die Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundeskanzlerin darüber beraten, wie es mit dem Beherbergungsverbot weiter geht. mehr

Binz auf Rügen: Wellen schlagen an den Strand. (31.05.2020) © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer

Beherbergungsverbot wegen Corona: Das gilt in Norddeutschland

Für Reisende aus Corona-Risikogebieten gelten besondere Regeln. Teilweise sind die aber schon wieder gekippt worden. mehr


06:00 Uhr

Demo der Kultur- und Veranstaltungsbranche in Hamburg

Mit einem Trauermarsch und einer symbolischen Beisetzung wollen Vertreter der Kultur- und Veranstaltungsbranche heute Nachmittag in der Hansestadt Hamburg auf ihre durch die Corona-Krise ausgelöste prekäre Lage aufmerksam machen. Zu dem "Trauermarsch", der am Hauptbahnhof beginnt und am Rathausmarkt endet, werden laut Polizei etwa 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Der Deutsche Eventverband fordert zielgerichtete und verbindliche Hilfen und Zusagen von der Politik. Motto der Demo ist "Alarmstufe Rot - Rettet die Veranstaltungswirtschaft".


06:00 Uhr

Schnelltests ergänzen Corona-Maßnahmen

In der Corona-Pandemie liegen große Hoffnungen auf dem Einsatz von Antigen-Schnelltests. Sie sollen helfen, infizierte Personen schnell und zuverlässig zu erkennen. Antigen-Tests sollen vor allem in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern eingesetzt werden, um Menschen mit Vorerkrankungen und Ältere vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Doch die Tests sind nicht für alle Situationen geeignet.

VIDEO: Coronavirus: Wie zuverlässig sind Schnelltests? (5 Min)


06:00 Uhr

NDR Newsletter: Immer gut informiert!

Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie in der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Wir bündeln die wichtigsten Ereignisse des Tages und erklären neue Erkenntnisse der Wissenschaft. Infos zum kostenlosen Abonnieren des Newsletters finden Sie hier:

Weitere Informationen
Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

Corona-Infos: Abonnieren Sie den NDR Newsletter

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverlässige Informationsquelle. Der NDR Newsletter hält Sie täglich über die Ereignisse aus Nordsicht auf Stand. mehr


06:00 Uhr

Beiträge zur Corona-Krise im NDR Fernsehen

Hier eine Auswahl von TV-Beiträgen, die gestern Abend in den NDR Fernseh-Landesmagazinen und bei NDR Info zum Thema Corona gesendet worden sind:


06:00 Uhr

Durch den Mittwoch mit dem NDR.de Live-Ticker

Guten Morgen! NDR.de berichtet auch heute über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland. In diesem Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten, außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernsehsendungen.

So viele Neuinfektionen sind gestern in Norddeutschland bestätigt worden: 263 in Niedersachsen, 114 in Hamburg, 65 in Schleswig-Holstein, 56 in Mecklenburg-Vorpommern und 52 in Bremen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Verschiedene Bilder mit "Corona-Motiven" liegen auf einem Holztisch. © picture alliance/dpa, Colourbox Foto: Brynn Anderson, Julian Stratenschulte, Evgeny Karandaev, Kzenon

Corona-Chronologie: Die Ereignisse im Norden

Ende 2019 bricht in China eine bis dato unbekannte Lungenkrankheit aus und verbreitet sich weltweit. Am 27. Februar gibt es den ersten Fall im Norden. Die wichtigsten Ereignisse im Überblick. mehr

Flugpassagierin mit Maske in einer Flugzeugkabine © Picture-Alliance / ImageBroker Foto: Jacek Sopotnicki

Urlaub trotz Corona: Welche Regeln gelten für Risikogebiete?

Für jedes Land gelten individuelle Empfehlungen. Auch in Deutschland gibt es wieder Einschränkungen für Reisende. mehr

Ein Mann hält sich eine Maske vor das Gesicht. © Brilliant Eye / photocase.de Foto: Brilliant Eye / photocase.de

Was Sie zur Maskenpflicht wissen müssen

Um die Coronavirus-Ausbreitung einzudämmen, gilt in Norddeutschland in Teilen des öffentlichen Raums eine Maskenpflicht. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu finden Sie hier. mehr

Ein Mann steht mit einem Mundschutz am Fenster © Colourbox

Corona: Fragen und Antworten zur häuslichen Quarantäne

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss sich zunächst in häusliche Quarantäne begeben. Doch was bedeutet das? Welche Strafen drohen bei Verstößen? mehr

Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

"Coronavirus-Update": Podcast mit Drosten und Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

Forscher in weißen Kitteln klettern einen Berg hoch, auf dessen Spitze eine Spritze steht.

Wann sind die Forscher am Ziel?

Forscher weltweit arbeiten unter Hochdruck an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Der NDR berichtet über aktuelle Entwicklungen und gibt einen Überblick über den Stand der Forschung. mehr

Eine Laborantin sitzt an einem Mikroskop in einem abgedunkelten Labor © Colourbox

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Die Corona-Pandemie hat den Alltag massiv verändert. Das Virus hat sich ausgebreitet. Was muss weiter beachtet werden? Was hat die Forschung ergeben? Fragen und Antworten zum Coronavirus. mehr

Mehr Nachrichten

Das Verwaltungsgebäude des Kreises Pinneberg steht in Elmshorn. © NDR Foto: Sabine Alsleben

Corona-Ticker: Auch Kreis Pinneberg überschreitet Grenzwert

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Norddeutschland steigt weiter deutlich an. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Ein Formular zur Erhebung der Kontaktdaten liegt in einem Café auf einem Tisch. © picture alliance/Hauke-Christian Dittrich/dpa Foto: Hauke-Christian Dittrich

Verstärkte Corona-Kontrollen in Niedersachsen am Wochenende

In mehreren Regionen gelten seit Kurzem strengere Regeln. Landkreise kündigen teilweise "empfindliche Strafen" an. mehr

Innensenator Andy Grote wird von Revierleiter Ansgar Hagen und einem weiteren Polizisten über die Große Freiheit geführt. © TeleNewsNetwork Foto: Screenshot

Hamburg: Polizei kontrolliert Einhaltung der Sperrstunde

Halten sich die Gastronomen in Hamburg an die Sperrstunde? Freitagnacht ging Innensenator Andy Grote mit auf Streife. mehr

Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher
2 Min

RKI stuft Hamburg als Corona-Risikogebiet ein

Der Senat hat die Beschränkungen weiter verschärft. Unterdessen nehmen in den Krankenhäusern die Sorgen zu. 2 Min