Stand: 10.08.2022 22:00 Uhr

Coronavirus-Blog: So viel Normalität wie möglich zum Schulstart

Im Live-Ticker hat NDR.de Sie auch heute - am Mittwoch, 10. August 2022 - aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen, Grafiken und Karten zu Inzidenz, Impfquote und weiteren Daten


22:00 Uhr

Corona-Blog macht Pause

Das war's mit der Berichterstattung im Corona-Blog für heute. Morgen sind wir mit einem neuen Ticker für Sie am Start. Gute Nacht!


18:44 Uhr

Wenig los im Hamburger Impfzentrum

In dem früheren Abflugbereich herrscht ziemliche Leere: Nur noch etwa ein Dutzend Menschen lässt sich im Impfzentrum im Hamburger Flughafen impfen. Impfarzt Marlon Bradtke hält sich teilweise widersprechende Empfehlungen für die vierte Impfung nicht für hilfreich. Er meint, eine vierte Impfung mit dem alten Impfstoff sei nicht sinnvoll, wenn keine medizinische Indikation besteht. Sie könne jedoch sinnvoll sein in Fällen von Immunsuppression. Allen anderen rät er, auf den angepassten Impfstoff zu warten.


18:34 Uhr

1.194 Neuinfektionen in MV - Inzidenz bei 402,2

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Behörden seit Dienstag 1.194 neue Corona-Infektionen registriert. Das sind 137 Fälle weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Iinzidenz liegt bei 402,2 (Vorwoche: 451,6). 28 Covid-19-Patienten werden landesweit auf Intensivstationen behandelt. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 4,8. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 2.364 (+4).


17:50 Uhr

SH-Gesundheitsministerin kritisiert Corona-Schutzpläne: Maskenpflicht für alle oder keinen

Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) hat eine Nachbesserung der Corona-Schutzpläne des Bundes für die kalte Jahreszeit gefordert. "Wir erwarten vom Bund klare, umsetzbare und für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbare Regelungen für den Herbst und Winter", sagte von der Decken. Diese müssten sich an der neuen Lage und an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Der vorliegende Entwurf des Bundes werde diesen Anforderungen nur in Teilen gerecht. Der Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz beinhaltet etwa, dass die Bundesländer ab Oktober wieder Maskenpflichten verhängen dürfen - mit Ausnahmen für frisch Geimpfte oder Genesene. Bundesweit soll weiterhin eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flieger sowie neu eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelten. "Die nicht umsetzbaren Ausnahmeregeln sollten gestrichen werden. Entweder gibt es eine Maskenpflicht, etwa bei Kulturveranstaltungen, oder es gibt keine", sagte von der Decken. Sie forderte zudem eine Anpassung der Isolationspflicht an die veränderten Rahmenbedingungen. "Wir müssen lernen, mit Covid-19 so umzugehen wie mit anderen infektiösen schweren Atemwegserkrankungen." Das bedeute in erster Linie Schutz vulnerabler Gruppen, eine hohe Impfquote und Maskenpflichten, wo nötig. Anlassloses Testen gehöre nicht dazu.

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Portrait von Kerstin von der Decken © NDR Foto: Janis Röhlig

Gesundheitsministerin erwartet klare, umsetzbare Corona-Regeln

Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin von der Decken kritisiert das vom Bund erarbeitete Konzept für die Corona-Maßnahmen ab Herbst. mehr


17:32 Uhr

Schulstart in MV: Zunächst keine Einschränkungen, aber Drei-Phasen-Modell bleibt

Für die etwa 195.400 Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern beginnt am Montag das Schuljahr ohne Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Auch Praktika und Wandertage seien derzeit wieder möglich, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke). "Ich hoffe, dass diese Bedingungen den Schulstart erleichtern." Das bisherige Drei-Phasen-Modell, bei dem im Extremfall eines schwerwiegenden Corona-Ausbruches auch ein Wechsel in den Fernunterricht vorgesehen ist, bleibt jedoch erhalten.


17:17 Uhr

Härtere Quarantäneregeln als behördlich angeordet: Betriebe müssen dann Lohn fortzahlen

Arbeitgeber, die für Urlaubsrückkehrer aus Corona-Risikogebieten härtere Quarantäne-Regeln verhängen als von den Behörden vorgesehen, dürfen Beschäftigte grundsätzlich nicht ohne Bezahlung aussperren. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt heute entscheiden. Im konkreten Fall hatte ein Mitarbeiter eines Berliner Lebensmittelherstellers geklagt. Er hatte nach seinem Urlaub im Sommer 2020 in der Türkei, die damals als Corona-Risikogebiet eingestuft war, einen PCR-Test nach Abreise und einen bei Ankunft in Deutschland gemacht sowie ein Attest vom Hausarzt eingeholt. Er sei Covid-19-frei, wurde ihm bescheinigt. Trotzdem ließ ihn sein Arbeitgeber nach dem Urlaub nicht in den Betrieb, verlangte zwei Wochen Quarantäne und wollte den Mann in dieser Zeit nicht bezahlen. Dagegen klagte er - und gewann auch in der höchsten Instanz. Sein Arbeitgeber muss ihm Gehalt nachzahlen - exakt 1.512,47 Euro. "Die Ursache der Nichterbringung der Arbeitsleistung" habe der Arbeitgeber schließlich "selbst gesetzt", urteilte der Erfurter Richter.


14:49 Uhr

Hanse Sail Rostock vor dem Startschuss

Bevor die 31. Auflage der Hanse Sail morgen in Rostock und Warnemünde beginnt, haben die Veranstalter heute über Highlights und Besonderheiten des Segel-Events informiert. Nach der Corona-bedingten Absage 2020 und der kleineren Jubiläumsauflage im vorigen Jahr ist die Hanse Sail in diesem Jahr wieder mit voller Takelage dabei. In Rostock und Warnemünde werden in den kommenden vier Tagen Hunderttausende Besucher zu dem maritimen Volksfest erwartet. "Die Hanse Sail schafft es, die Stadt weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen", sagte Rostocks amtierender Oberbürgermeister Steffen Bockhahn (Linke). 111 Traditionsschiffe kommen an die Kaikanten, darunter erstmals seit sieben Jahren auch das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die "Gorch Fock". Eröffnet wird die Hanse Sail am Donnerstagnachmittag in Warnemünde von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).

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Segelschiffe in Rostock anlässlich der Hanse Sail. © Jürgen Opel Foto: Jürgen Opel

Hanse Sail 2022 in Rostock - "Zurück zu alten Stärken"

Rostocks maritimes Großevent in einer Spezialfolge des Podcasts Dorf Stadt Kreis: Mit prominenten Gästen geht es um aktuelle Herausforderungen. mehr


14:25 Uhr

Tui erneut mit Quartalsminis - aber Hoffnung auf umsatzstärksten Sommer der Firmengeschichte

Der Reisekonzern Tui mit Hauptsitz in Hannover zählt auch im dritten Corona-Jahr bisher weniger Buchungen als vor der Pandemie, sieht sich aber auf dem Weg zurück in die Gewinnzone. Derzeit lägen die Buchungen mit 11,5 Millionen Gästen bei 90 Prozent des Niveaus vom Sommer 2019, teilte das Unternehmen heute mit. Die Urlauber buchten dabei kurzfristiger als früher und gäben mehr Geld aus, hieß es, unter anderem weil sie sich für längere Reisen und teurere Unterkünfte entschieden. Der scheidende Konzernchef Fritz Joussen erklärte die Corona-Sorgen der vom Staat geretteten Tui sogar schon für beendet. Das Sommerquartal werde dank der höheren Reisepreise das umsatzstärkste in der Firmengeschichte. "Die Krise ist damit abgehakt", sagte Joussen. Im dritten Geschäftsquartal 2022 (April-Juni) reichte es jedoch noch nicht für einen Gewinn. Obwohl der Umsatz im Vergleich zum pandemiebelasteten Vorjahreszeitraum von 650 Millionen auf 4,4 Milliarden Euro nach oben sprang, lag das bereinigte operative Quartalsergebnis mit 27 Millionen im Minus (Vorjahresquartal: minus 670 Millionen). Die Konzernführung begründete das vor allem mit Flugausfällen und -verspätungen in Großbritannien, die Sonderkosten von 75 Millionen Euro verursacht hätten.


14:01 Uhr

Einrichtungsbezogene Impfpflicht: Zahl der Betretungsverbote in Hamburg verzehnfacht

In Hamburg hat sich die Zahl der Betretungsverbote wegen Verletzung der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht in der Pflege binnen anderthalb Wochen mehr als verzehnfacht. Hatten die Gesundheitsämter der Stadt Ende Juli noch ein Dutzend Fälle gemeldet, seien inzwischen 160 Betretungsverbote gegen ungeimpfte Pflegekräfte und Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen angeordnet worden, sagte Martin Helfrich, Sprecher der Gesundheitsbehörde. Hinzu kämen rund 140 Bescheide, in denen Auflagen angeordnet worden seien. Den Ermessensentscheidungen der Gesundheitsbehörden gingen laut Helfrich jeweils gründliche Prüfungen voraus. So seien die Betroffenen mehrfach aufgefordert worden, Unterlagen vorzulegen, die eine Impfung oder eine Befreiung von der Impfpflicht belegen. Derzeit seien noch knapp 1.000 Fälle in Prüfung.

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Zwei Pflegerinnen schieben Rollstühle mit Patienten. (Symbolbild) © picture alliance/Daniel Bockwoldt Foto: Daniel Bockwoldt

Impfpflicht: 160 Betretungsverbote im Hamburger Gesundheitswesen

Für Gesundheitsberufe gilt seit März eine Corona-Impfpflicht. In Hamburg hat das für einige Arbeitnehmer jetzt konkrete Konsequenzen. mehr


13:19 Uhr

Vierte Impfung: Niedersachsen hofft auf zeitnahe Stiko-Empfehlung

Niedersachsen hofft auf eine zeitnahe konkretere Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) bezüglich der vierten Impfung gegen das Coronavirus. Eine Konkretisierung müsse zeitnah erfolgen, für wen eine vierte Impfung aus wissenschaftlicher Sicht empfohlen wird, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Hannover. Die meisten Ärzte richteten sich danach, was die Stiko sagt.

Die für Impfempfehlungen in Deutschland zuständige Stiko empfiehlt eine zweite Auffrischung bislang nur Menschen über 70 Jahren sowie einigen Risikogruppen. EU-Behörden hatten sich hingegen für eine vierte Corona-Impfung für alle über 60 ausgesprochen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wiederum wirbt für Viertimpfungen auf breiterer Front - nach Rücksprache mit dem Arzt. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden in Niedersachsen bislang rund 18,5 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht - davon entfallen etwas mehr als 900.000 auf die vierte Impfung. Niedersachsen hat rund acht Millionen Einwohner.


12:54 Uhr

Prien über das neue Schuljahr in SH: So viel Normalität wie möglich

Bildungsministerin Karin Prien setzt nach den Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie für das am Montag startende neue Schuljahr auf so viel Normalität wie möglich an Schleswig-Holsteins Schulen. "Ich bin sehr froh, dass wir das Schuljahr in Präsenz beginnen können und dass wir in diesem Jahr auch wieder die Einschulungen in den Grundschulen und den weiterführenden Schulen miteinander feiern können", sagte die CDU-Politikerin. Für 361.700 Schülerinnen und Schüler beginnt kommende Woche an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen der Schulalltag. In allen Fächern soll der Unterricht in Präsenz stattfinden. "Im Herbst und Winter müssen wir der Lage angepasst unter Umständen mehr Schutzmaßnahmen ergreifen. Aber es gilt auch dann die Prämisse: Die Schulen bleiben geöffnet", sagte Prien.

In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern beginnt der Unterricht am kommenden Montag, in Hamburg drei Tage später.

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Kinder in der Schulklasse beteiligen sich am Unterricht. © picture alliance Foto: Sebastian Gollnow

Vor Schulstart: Corona, Lehrermangel und Energie im Fokus

Am Montag geht die Schule in Schleswig-Holstein wieder los. Laut Bildungsministerin Prien gibt es viele Herausforderungen. mehr


11:15 Uhr

Schulstart in Hamburg ohne Corona-Beschränkungen

In Hamburg beginnt am 18. August wieder der Unterricht in den Schulen. Corona-Auflagen sind nicht vorgesehen. Laut Schulsenator Ties Rabe (SPD) wurden die Schulen aber aufgefordert, Vorkehrungen für den Fall zu treffen, dass sich Infektionslage wieder zuspitzen sollte.

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Schüler sitzen in einer Klasse und melden sich © NDR Foto: Julius Matuschik

Hamburg startet ohne Corona-Regeln ins neue Schuljahr

Wenn in der kommenden Woche in Hamburg der Unterricht startet, geschieht das ohne pandemiebedingte Einschränkungen. mehr


10:20 Uhr

Bildungsministerin schließt flächendeckende Schulschließungen aus

Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat mit Blick auf die Corona-Lage in den kommenden Monaten flächendeckende Schulschließungen abermals ausgeschlossen. "Wir müssen alles so vorbereiten, dass es nicht so weit kommt", sagte die FDP-Politikerin im ARD-Morgenmagazin. Unterricht sollte auch mittels digitaler Medien möglich sein, falls Lehrkräfte ausfielen, aber "immer nur begrenzt und nicht monatelange Schulschließungen", betonte Stark-Watzinger. Zu Kritik an den Vorschlägen zum neuen Infektionsschutzgesetz sagte die Ministerin: "Die Länder haben jede Möglichkeit, auch mit den Schulen sich Regeln zu geben." Es sei die Hausaufgabe für den Sommer gewesen diese vorzubereiten. Im Norden starten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern als erste Bundesländer nach dem Ferienende am kommenden Montag wieder mit dem Unterricht.


09:24 Uhr

Impfskandal Schortens: Prozess beginnt im November

Eine ehemalige Beschäftigte des früheren Impfzentrums in Schortens (Landkreis Friesland) muss sich von November an vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Sie soll im April vergangenen Jahres 15 Spritzen entweder ausschließlich mit Kochsalzlösung aufgezogen oder den Impfstoff so stark mit Kochsalzlösung verdünnt haben, dass dieser nicht mehr wirkte. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau deshalb Körperverletzung in 15 Fällen vor.


08:14 Uhr

Lauterbach verteidigt geplante Regeln - Keine Impfung alle drei Monate

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die geplanten Corona-Regeln gegen Kritik verteidigt. Masken in Innenräumen würden im Herbst und Winter wieder die Regel werden, sagte Lauterbach in den ARD-Tagesthemen. Um Ausnahmen für frisch Geimpfte oder Genesene besser kontrollieren zu können, sollen die digitalen Zertifikate demnach unterschiedliche Farben bekommen. Das sei aber nicht so zu verstehen, dass sich jeder alle drei Monate impfen lassen solle, das sei medizinisch unsinnig. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens forderte den Bund auf, bei dem Infektionsschutzgesetz konkreter zu werden. Es müsse klar sein, wie die Corona-Regelungen umgesetzt werden sollen, sagte die SPD-Politikerin nach der gestrigen Bund-Länder-Schalte.


05:55 Uhr

Stiftung: Pflegebedürftige müssen besser geschützt werden

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz wirft Bund und Ländern fehlende Einigkeit bei der Corona-Bekämpfung und eine Benachteiligung von Pflegebedürftigen vor. So würden selbst nach zweieinhalb Jahren Corona-Pandemie deutschlandweit einheitlich geltende Schutzmaßnahmen für die stationäre und ambulante Altenpflege fehlen, sagte der Vorstand der Stiftung, Eugen Brysch, der "Rheinischen Post". Bund und Länder hätten versagt, wenn es um den Schutz dieser verletzlichen Gruppe gehe. "Die Kritik der Gesundheitsminister der Länder an den Bundesplänen für das neue Infektionsschutzgesetz lenkt vom eigenen Versagen ab. Einigkeit gab es nie", sagte er. Nach wie vor litten die Pflegebedürftigen am meisten unter den Folgen der Pandemie.

Immerhin habe sich die Gesundheitsministerkonferenz jetzt auf tägliche Tests ohne Ausnahme für medizinisch-pflegerisches Personal und Besucher, Vorhalten externer Task-Forces sowie Ausweichquartiere im Falle von Infektionsausbrüchen geeinigt. "Damit kann auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht entfallen, die den Personalmangel nur verschärft", erklärte Brysch.

VIDEO: Corona-Regeln für Herbst: Hamburg sieht Verbesserungsbedarf (1 Min)


05:48 Uhr

Bundesweite Inzidenz sinkt auf 366,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz von Infektionen mit dem Coronavirus heute früh mit 366,8 angegeben. Gestern hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 381,5 gelegen (Vorwoche: 477,9; Vormonat: 672,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 72.737 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 87.681) und 213 Todesfälle (Vorwoche: 210).

Anmerkung zu den aktuellen Zahlen: Die Inzidenzwerte liefern kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei Weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests aber fließen in die offiziellen Statistiken ein. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.


05:46 Uhr

8.282 neue Fälle in Niedersachsen

In Niedersachsen sind seit gestern 8.282 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden (Vorwoche: 10.041). Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner und Woche beträgt laut Robert Koch-Institut 384,6 (Vorwoche: 515,3). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 37.


05:40 Uhr

Hamburg: Inzidenz sinkt auf 230,8

Das Robert Koch-Institut hat für Hamburg 534 neue Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet, vor einer Woche waren es 712. Die Inzidenz liegt nun bei 230,8 (Vorwoche: 302,6). Es wurden sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.


05:35 Uhr

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein weiter mit Abwärtstrend

Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen einer Woche beträgt aktuell 365,1, wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorgeht. Eine Woche zuvor hatte der Wert noch bei 394,4 gelegen. Landesweit wurden 2.741 Corona-Neuinfektionen registriert (Vortag: 2.839).


05:30 Uhr

Newsletter-Mail: Nachrichten für den Norden

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Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

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05:30 Uhr

Corona-Live-Ticker am Mittwoch startet

Guten Morgen aus der NDR.de Redaktion! Heute - am Mittwoch, 10. August 2022 - wollen wir Sie wieder über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland informieren. Hier finden Sie montags bis freitags (außer an Feiertagen) alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Was sich gestern ereignet hat, können Sie im Blog von Dienstag nachlesen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Ein Schild mit der Aufschrift "Mitfahrt nur mit Mund-Nase-Bedeckung erlaubt" an einem Zug © picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich

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