BücherLeben

Merz mit e oder März mit ä?

Samstag, 01. August 2020, 18:00 bis 19:00 Uhr

Die Autorin Ulrike Draesner im Porträt. © imago images / gezett
Ulrike Draesners Roman "Schwitters" beschreibt die die Kraft der Kunst in dunklen Zeiten.

In dieser August-Ausgabe von BücherLeben müssen Sie sich nicht entscheiden. Schluss mit der Entweder-Oder-Logik! Jetzt kommt das Sowohl-als-auch! Bei uns gibt es also beides: Merz, die Kunstrichtung des aus Hannover stammenden Künstlers Kurt Schwitters. Die Schriftstellerin Ulrike Draesner hat in ihrem neuen Roman dessen Flucht aus Deutschland und die Exiljahre in Norwegen und England beschreiben. Kunst und Leben, das zeigt sich einmal mehr, lassen sich nicht trennen. Und so verwandelt sich in diesem Roman, der am 24. August in den Buchhandel kommt, die Merz-Kunst in ein Lebenskunstwerk, bei dem es wirklich ums Ganze geht: um Leben und Tod. Ulrike Draesner erzählt uns schon jetzt, auf welche abenteuerliche Weise dieses Buch entstanden ist.

Ein Buch zur Stunde: Briefeschreiben in der Pandemie

Zu sehen ist das Cover des Buchs "Stillstandsturm - Briefe aus dem Lockdown" von Stephan Lebert und Ursula März, erschienen im  Piper Verlag. © Piper Verlag GmbH
Wie ihr das Briefeschreiben durch den Lockdown geholfen hat, erzählt Ursula März im BücherLeben.

Und bei uns gibt, wie gesagt, nicht nur Merz, sondern auch März. Nicht den kalendarischen Frühlingsaufbruchmonat März, sondern Ursula März. Die Publizistin hat zusammen mit ihrem Kollegen Stephan Lebert ein Buch zur Stunde geschrieben: "StillstandSturm - Briefe aus dem Lockdown" haben sie es überschreiben. Wie das tägliche Briefeschreiben eine Kollektiv-Krise befrieden kann, erzählt sie im Gespräch mit NDR Kultur.

Kochbuch-Politik im "Buh des Monats" und Bernhard Schlinks Erzählungen

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Cover des Buchs "Abschiedsfarben" von Bernhard Schlink © Diogenes

Bernhard Schlinks Variationen von Schuld

Eine missbrauchte und eine verratene Freundschaft oder eine egoistische Liebe: Bernhard Schlinks Abschiedsgeschichten handeln von Schuld und treffen mitten in die Seele. mehr

Unser "Buh des Monats" dreht sich um einen Mann, über den Jürgen Deppe am liebsten schweigen möchte, nämlich Attila Hildmann, den Vegan-Koch und erfolgreichen Autor von Kochbüchern. Er sorgt schon seit einiger Zeit weniger durch verlockende Kochrezepte als durch rechtspopulistische Rhetorik für Aufmerksamkeit. Aber sollen deshalb auch seine Kochbücher aus dem Regal genommen werden, wie jetzt von Hugendubel angewiesen?

Und dann sagt uns Annemarie Stoltenberg, was sie vom neuen Erzählungsband von Bernhard Schlink hält. Der Titel jedenfalls ist wohlgewählt: "Abschiedsfarben". Musikalisch verrät Moderator Joachim Dicks, welche Lieder ihn diese merkwürdigen Corona-Zeiten gut aushalten lassen.

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