Das Gespräch

Gast: Bernhard Pörksen

Sonntag, 16. Januar 2022, 13:00 bis 13:30 Uhr

Bernhard Pörksen © dpa Foto: Horst Galuschka

Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, ist Medienwissenschaftler - und weit über seine Tübinger Professur hinaus in der Öffentlichkeit präsent. Als Forscher befasst er sich mit exakt den Themen, die in diesen Tagen so brisant sind: Wie kommunizieren wir? Wie wird in der Politik und in Medien gesprochen und inszeniert? Wie steht es um die Dynamik von Skandalen?

Bernhard Pörksen © dpa Foto: Horst Galuschka
Bernhard Pörksen macht sich in seinem Buch "Die Kunst des Miteinander-Redens" Gedanken "über den Dialog in Gesellschaft und Politik".

In seinem Buch "Die Große Gereiztheit" hatte Pörksen die Erregungsmuster des digitalen Zeitalters intensiv beleuchtet. Und gemeinsam mit dem Hamburger Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz hat er über "Die Kunst des Miteinander-Redens" nachgedacht.

Die Situation in der Corona-Krise, die Unversöhnlichkeit, die viele unserer Debatten prägt, die Praxis der Desinformation, die in extremistischen Kreisen herrschende Neigung, die Anhänger des eigenen Lagers durch Lügen zusammenzuhalten: All das fordert Bernhard Pörksen nun heraus. Im Gespräch mit Ulrich Kühn klärt er, ob die "Große Gereiztheit" mit dieser Krise eine neue Dimension erreicht hat - und ob "Die Kunst des Miteinander-Redens" überhaupt noch geeignet ist, zutiefst verfahrene Debatten voranzubringen.

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