Stand: 23.08.2019 12:24 Uhr

Was steckt wirklich in Salami?

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Salami ist eine der beliebtesten Wurstsorten.

Zu den beliebtesten Wurstsorten gehört die Salami. Vor allem bei Discountern ist die Auswahl groß. Dort gibt es zahlreiche Sorten aus Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch in unterschiedlicher Qualität. Salami wird zudem in verschiedenen Variationen angeboten: Einige Sorten sind scharf, andere eher mild. Die Hersteller bieten Salami außerdem in unterschiedlichen Größen an. Besonders beliebt für unterwegs sind kleine, dünne Salami-Sticks.

Verschiedene Salamis liegen auf einem Brett und eine wird aufgeschnitten

Salami-Sticks: Was im Wurst-Snack steckt

Markt -

Kleine, dünne Salami-Würstchen sind ein beliebter Snack für unterwegs. Welche Zutaten stecken in den Salami-Sticks? Und welche schmecken am besten? Markt macht den Vergleich.

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Salami-Wurstmasse wird getrocknet oder geräuchert

Salami gehört zu den Rohwürsten wie beispielsweise auch Mett- und Teewurst. Das Fleisch wird roh verarbeitet und durch Lufttrocknung oder Räuchern veredelt. Im Unterschied dazu werden die Zutaten für Kochwürste wie Blutwurst erst gekocht, dann in Därme abgefüllt und schließlich noch einmal gekocht. Bei Brühwürsten wird die Wurstmasse roh in Därme abgefüllt und dann gegart.

Zugesetztes Fett in Geflügelsalami vom Discounter

Salami wird in den meisten Fällen aus Schweinefleisch gemacht. Es gibt sie aber auch aus Rind, gemischt aus Schwein und Rind, Geflügel und Wild. Geflügelsalami aus dem Discounter enthält häufig weiteres Fett, zum Beispiel Schweinespeck oder pflanzliches Fett wie Palmfett. Geflügelfleisch allein ist für Salami zu mager.

Salami mit "Spitzenqualität"

Salami mit Bezeichnungen wie "Spitzenqualität" und "1a" hat laut Lebensmittelbuch eine höherwertige Fleischzusammensetzung als Salamisorten ohne diese Kennzeichnung.

Nitritpökelsalz in Salami

Salami kann Nitritpökelsalz enthalten. Es wird eingesetzt zur Konservierung, zum Erhalt der roten Fleischfarbe und für den typischen salzig-würzigen Pökelgeschmack. Nitrit steht jedoch im Verdacht, den Sauerstofftransport im Blut zu behindern und mit Aminosäuren zu krebserregenden Nitrosaminen zu reagieren, etwa durch starkes Erhitzen. Nitritpökelsalz ist auch in Bio-Wurst erlaubt. Doch wegen der gesundheitlichen Bedenken verzichten viele Hersteller und Metzger auf Nitritpökelsalz und nehmen eine blass-gräuliche Farbe der Wurst in Kauf.

Herstellung mit Reifungskulturen und Buchenholzrauch

In die Salami kommen Reifungskulturen, die auch die Bildung unerwünschter Keime verhindern. Zum Räuchern verwenden viele Hersteller nach eigenen Angaben ausschließlich echten Buchenholzrauch. Alternativ gibt es günstige Flüssigrauchkonzentrate, die auf die Wurst gesprüht werden.

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Dieses Thema im Programm:

Markt | 26.08.2019 | 20:15 Uhr

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