Stand: 14.03.2019 12:17 Uhr

Die besten Tipps für saubere Fenster

Ein Mann putzt eine Fensterscheibe mit einem Abzieher. © imago/Felix Jason
Ein guter Abzieher trocknet die Scheibe streifenfrei.

Fensterputzen ist für viele eine lästige Hausarbeit. Und im Unterschied zum Wäschewaschen und Geschirrspülen ist es reine Handarbeit. Die wenigen Putz-Roboter am Markt haben sich bislang kaum bewährt und nicht durchgesetzt. Mit den richtigen Hilfsmitteln bekommt man auch per Hand rasch wieder klare Scheiben.

Sicherheit geht vor

In Wohnungen mit hohen Fenstern sowie in oberen Etagen kann Fensterputzen gefährlich werden. Auf einer stabil stehenden Leiter lassen sich auch die oberen Bereiche von Scheiben und Rahmen gut erreichen. Wer nicht auf eine Leiter steigen möchte, kann sich mit Wischer und Abzieher an einem Stiel behelfen.

Spüli und Essig: Die Mischung macht's

Der richtige Mix im Putzwasser erleichtert die Arbeit erheblich. Bewährt hat sich eine Mischung aus warmem Wasser und einem Spritzer Geschirrspülmittel ohne Balsam. Die Menge hängt vom Schmutz auf der Scheibe ab, besonders auf der Außenseite. Zusätzlich sorgt etwas Spiritus dafür, dass die Scheibe schnell und streifenfrei abtrocknet.

Ein Schuss Essig löst Kalk-Ablagerungen, einige Tropfen Glyzerin sollen die Fenster länger sauber halten. Achtung: Flüssige Seife im Wasser hinterlässt Schlieren. Handelsübliche Glasreiniger in Sprühflaschen eigenen sich eher für kleine Fenster, die Innenseiten oder um Fingerabdrücke von Scheiben oder Spiegeln zu putzen.

Boden schützen und Rahmen waschen

Bevor die eigentliche Arbeit beginnt, sollte man den Fußboden mit einem alten Handtuch schützen. Das bewahrt den Teppichboden oder das Parkett vor hässlichen Flecken. Dann zunächst die Rahmen abwaschen und mit einem Tuch trocknen.

Fenster mit Schwamm oder Tuch putzen

Falls das Wasser schon schmutzig geworden ist, eine neue Mischung für die Scheiben ansetzen. Außerdem benötigt man einen sauberen Schwamm, ein Schwammtuch, ein Fensterleder oder ein Mikrofasertuch. Die Scheibe von oben nach unten bis in die Ecken und an die Kanten gründlich nass abwischen. Ein Mikrofasertuch löst hartnäckige Verschmutzungen besonders gut. Dann mit einem Abzieher die Scheibe waagerecht oder senkrecht Streifen für Streifen von oben nach unten trocknen.

Nach jedem Streifen die Gummi- oder Silikonlippe des Abziehers mit einem Tuch trocknen. Schließlich die Ränder des Glases trocken wischen. Als Alternative gibt es Abzieher, die das schmutzige Wasser elektrisch einsaugen. Die Geräte sind allerdings recht schwer.

Omas Tipp: Zeitungspapier

Wer nicht mit einem Abzieher arbeiten möchte, muss die Scheiben trocken putzen. Traditionell eignet sich dazu Zeitungspapier, da es die Feuchtigkeit gut aufsaugt und nicht fusselt. Mit Papier aus Zeitschriften funktioniert das nicht. Allerdings hinterlässt die Druckfarbe auf hellen Fensterrahmen schnell schwarze Streifen. Weitere Möglichkeiten zum Trocknen sind Geschirrhandtücher oder Fensterleder. Streifenfreier Glanz entsteht, wenn man die Scheibe anschließend mit einem trockenen Damenstrumpf aus Kunstfaser oder einem feinen Mikrofasertuch poliert.

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Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 14.03.2019 | 16:20 Uhr

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