Stand: 03.06.2019 11:26 Uhr

Reis richtig kochen: Tipps und Rezepte

Bild vergrößern
Die Auswahl an Reissorten im Supermarkt und beim Discounter ist groß.

Reis gehört auf jeden Speiseplan, denn er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Das Angebot im Supermarkt und beim Discounter ist groß: Dort gibt es unter anderem Rundkorn-, Mittelkorn- und Langkornreis. Jede Sorte eignet sich für andere Zubereitungsarten und Gerichte. Wo liegen die Unterschiede? Und wie gelingt der perfekte Reis?

Guten Reis erkennen

Guter Reis duftet wie frisches Getreide, sagt NDR Fernsehkoch Tarik Rose. Riecht er säuerlich oder muffig, handelt es sich vermutlich um eine schlechte Qualität.

Reis richtig zubereiten

Reis wird in Salzwasser zubereitet. Die häufigsten Methoden sind:

  • Kochen: Der Reis wird wie Nudeln in reichlich Salzwasser gekocht und dann abgegossen. Beim Abgießen gehen jedoch viele gesunde Inhaltsstoffe verloren.
  • Quellen: Den Reis kocht man mit höchstens der doppelten Menge Salzwasser kurz auf und schaltet den Herd dann auf die kleinste Stufe. Der Reis nimmt das Wasser langsam auf und quillt dadurch auf. So bleiben die meisten Inhaltsstoffe erhalten.

Unterschiedliche Sorten Reis

Beim Kochen von Langkornreis sind die unterschiedlichen Garzeiten zu beachten. Und jeder Langkornreis eignet sich für andere Gerichte:

  • Naturreis braucht rund 30 Minuten zum Kochen. Er bleibt körnig und schmeckt nussig.
  • Parboiled Reis kocht man rund 20 Minuten. Er ist besonders locker und körnig, weil beim Kochen keine Stärke entweicht. "Parboiled" steht für "partially boiled", auf Deutsch "teilweise gekocht". Ein technisches Bearbeitungsverfahren sorgt dafür, dass der Reis nicht so lange kochen muss. Die Nährstoffe bleiben erhalten.
  • Weißer Reis hat mit rund zehn Minuten die kürzeste Garzeit. Er wird nicht so klebrig, wenn man ihn vor dem Kochen wäscht. Weißer Reis nimmt Soße am besten auf. Zum weißen Reis gehören auch Thai- und Basmatireis, die einen intensiven Duft und aromatischen Geschmack haben.
  • Wildreis: Dabei handelt es sich nicht um Reis, sondern eine nordamerikanische Süßgrasart, die in der Nähe von Flüssen und Seen wächst. Inzwischen kommt ein Großteil des Wildreises aus konventionellen Zuchtbetrieben. Wildreis hat einen höheren Eiweißanteil als herkömmlicher Reis. Weil er teuer ist, wird er oft in Mischungen verkauft, zum Beispiel vermengt mit Basmati-Reis.

Gefahr durch Arsen im Reis?

Einige Zuschauer haben die Markt Redaktion darauf hingewiesen, dass Reis Arsen enthalten könne. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält eine akute Gesundheitsgefahr jedoch für unwahrscheinlich. Auch die im Zusammenhang mit einer langfristigen Aufnahme von anorganischem Arsen bekannten Effekte wie Hautschädigungen, Gefäßschäden und Schäden am Nervensystem seien durch den Verzehr von Reis unwahrscheinlich, heißt es in einem Informationsblatt.

Die Rezepte aus der Sendung

Risotto mit gebratenen Pilzen

Cremiges Risotto gehört zu den Klassikern der italienischen Küche. In dieser Variante wird es mit gebratenen Pilzen und frischen Cocktailtomaten kombiniert. mehr

Gemüse-Wildreis-Pfanne in Kokos-Currysauce

So einfach und schnell kann gesundes Essen gelingen. Verschiedene Gemüse garen in einer Mischung aus Brühe und Kokosmilch. Dazu passt frisch gekochter Wildreis. mehr

Rezepte mit Reis

Milchreis, Risotto, Reis-Suppe: Süße und pikante Rezeptideen mit Reis. mehr

Weitere Informationen

Kartoffeln zubereiten: Tipps und Rezepte

Kartoffeln schmecken zum Beispiel als Backkartoffel, Bratkartoffel oder Pellkartoffel. Welche Kartoffelsorten sind jeweils geeignet? Markt gibt Tipps und zeigt leckere Rezepte. mehr

Dieses Thema im Programm:

Markt | 03.06.2019 | 20:15 Uhr

Mehr Ratgeber

01:55
Rund um den Michel