Eine Mini-Kiwi im Vergleich zu einer regulär großen Kiwi © picture alliance/ZUMA Press Foto: Piao Feng

Mini-Kiwis: Süße Früchte an schöner Rankpflanze

Stand: 27.10.2021 15:39 Uhr

Sie schmecken süß, sind groß wie Walnüsse und absolut winterhart: Mini-Kiwis sind hübsche Rankpflanzen, die zudem ideal zum Begrünen trister Wände sind.

Mini-Kiwis - auch Kiwibeeren genannt - werden zunehmend beliebter. Sie gehören, wie die großen Kiwis, zur Familie der Strahlengriffelgewächse und wachsen als Kletterstrauch. Die Früchte der Kiwibeeren sind kleiner als die der üblichen Kiwis und werden etwa so groß wie Walnüsse. Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung ist nach den Eisheiligen im Mai, wenn nicht mehr mit Nachtfrösten zu rechnen ist.

Der richtige Standort für Kiwibeeren

Damit die Früchte der Kiwibeeren schön süß werden, benötigt die Krone möglichst viel Sonne. Der Wurzelbereich sollte dagegen möglichst im Halbschatten liegen und eher kühl sein. Hilfreich kann es sein, den Wurzelbereich mit schattenspendenden Gewächsen zu unterpflanzen. Der Gartenboden sollte im schwach sauren pH-Wert liegen, humos und gleichmäßig feucht sein. Damit der Boden nicht so schnell austrocknet, sollte der Wurzelbereich mit Rindenmulch bedeckt werden.

Mini-Kiwis: Herkunft und Reifezeit

Ursprünglich stammen Mini-Kiwis aus den Wäldern Ostasiens. Von September bis Ende Oktober reifen die süßen Früchte. Bis die neu gesetzten Pflanzen das erste Mal Früchte tragen, vergehen aber bis zu drei Jahre. Je nach Sorte haben sie eine grüne, gelbliche oder dunkelrote Schale, die mitgegessen werden kann. Mini-Kiwis sind winterhart und halten je nach Sorte bis zu minus 30 Grad Kälte aus - gedeihen also gut im Norden Deutschlands.

Mini-Kiwi-Kletterpflanzen benötigen Rankgerüst

Mini-Kiwis hängen in einer Traube am Ast © picture alliance / blickwinkel Foto: McPHOTO/H.-R. Mueller
Die Mini-Kiwis am besten als ganze Traube ernten, damit die Früchte keinen Schaden nehmen.

Mini-Kiwis benötigen ein Rankgerüst und eignen sich auch, um triste Garagen- oder Hauswände zu begrünen. Damit die Befruchtung funktioniert, werden mindestens zwei Pflanzen benötigt, und zwar eine männliche und eine weibliche. Am besten im Gartenfachhandel nachfragen, welche männliche Mini-Kiwi als Befruchter und Pollenspender infrage kommt. Im Handel sind inzwischen auch selbstfruchtbare Pflanzen wie etwa die Sorte "Issai" erhältlich. Sie benötigt keine männliche Pflanze. Wenn die Mini-Kiwi Früchte trägt, sollte die ganze Traube geerntet werden, damit die kleinen Früchte keinen Schaden nehmen.

Mini-Kiwis hängen in einer Traube am Ast © picture alliance / blickwinkel Foto: McPHOTO/H.-R. Mueller
AUDIO: Gartentipps mit Ralf Walter: Mini-Kiwis (1 Min)
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Gartentipps | 30.10.2021 | 06:50 Uhr

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