Stand: 17.10.2017 09:55 Uhr  | Archiv

Makrofotografie mit Zwischenringen

Bei einem Fotoshooting im Alten Land entdeckt Benjamin Jaworskyj eine Biene auf einer Blüte. Um sie aufzunehmen, verwendet er kein Makroobjektiv, sondern Zwischenringe. Diese schraubt er zwischen Kameragehäuse und Objektiv. Ohne optische Linse verlängern sie den Abstand zwischen Objektiv und Bildebene - und damit die Naheinstellungsgrenze.

Günstige Alternative zum Makroobjektiv

Diese Zwischenringe gibt es passend zu jeder Kamera. Meistens werden sie als Satz in drei bis vier verschiedenen Längen verkauft, die untereinander kombiniert werden können. Zwischenringe sind deutlich preisgünstiger als ein Makroobjektiv und für verschiedene Objektive einsetzbar.

Verlust der Lichtstärke

Allerdings gehen durch den längeren Tubus Licht und Lichtstärke verloren. Durch eine höhere ISO-Einstellung, eine größere Blende oder eine längere Verschlusszeit lässt sich dies ausgleichen. Bis zu einer Einstellung von 1:1 ermöglichen Zwischenringe gute Nahaufnahmen, die allerdings optisch nicht mit denen eines Makroobjektivs zu vergleichen sind. Zudem ist keine Unendlichkeitseinstellung möglich.

Tolle Makros ohne Spezialobjektiv

Dieses Thema im Programm:

Der Abenteuerfotograf | 31.10.2017 | 15:00 Uhr

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