Stand: 06.11.2019 12:12 Uhr  - NDR 1 Welle Nord

Aussage im Mordprozess: Sicherung durchgebrannt

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Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im Oktober 2017 seine Ex-Freundin getötet zu haben.

Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer 39 Jahre alten Frau aus Schlamersdorf (Kreis Segeberg) hat der Angeklagte am Mittwoch ein Geständnis abgelegt. Nach einem Streit habe seine Ex-Freundin ihn verhöhnt, sagte der 39-Jährige vor Gericht. Da sei bei ihm eine Sicherung durchgebrannt. Er habe seine Hände um ihren Hals gelegt und zugedrückt, sagte er. Anschließend habe er die Leiche im Wald versteckt. Ein Landwirt hatte den in Plastiksäcke verpackten Leichnam im April 2019 in der Feldmark in Hammoor (Kreis Stormarn) nahe der A1 gefunden - rund anderthalb Jahre nach der Tat.

Motiv: Eifersucht?

Der ehemalige Lebensgefährte der Frau kommt aus Rümpel (Kreis Stormarn) und muss sich seit zwei Wochen wegen Mordverdachts vor dem Lübecker Landgericht verantworten. Er war bereits kurz nach dem Verschwinden der 39-Jährigen in den Fokus der Ermittlungen geraten. Er hatte jedoch immer beteuert, nichts damit zu tun zu haben. Als Motiv für die Tat vermutet die Staatsanwaltschaft Eifersucht. Das Opfer hatte sich von dem Angeklagten getrennt und sich einem anderen Mann zugewandt.

Weitere Informationen

Ex-Freundin ermordet? Angeklagter will aussagen

24.10.2019 10:00 Uhr

Ein Mann aus dem Kreis Stormarn soll seine Ex-Freundin getötet und ihre Leiche nahe der A1 versteckt haben. Seit Donnerstag muss er sich vor dem Lübecker Landgericht verantworten. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 06.11.2019 | 13:00 Uhr

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