Stand: 13.06.2019 08:33 Uhr

Musik des Orients: 15 Jahre Morgenland Festival

Seit 15 Jahren treffen beim Morgenland Festival Osnabrück die verschiedenen Facetten der Musikkultur des Vorderen Orients aufeinander. Weit mehr als 1.000 Musikerinnen und Musiker waren in dieser Zeit zu Gast. Die 15. Ausgabe des Festivals wird nun vom 14. bis 29. Juni gefeiert. Auch zum Jubiläum werden dabei Jazz und Rock auf Traditionelles und Avantgarde treffen.

Osnabrück feiert 15 Jahre Morgenland Festival

Partynacht mit DJs aus Haifa

Das 15. Morgenland Festival Osnabrück beginnt am 14. Juni mit einem Doppelkonzert in St. Marien. Das Taksim Trio aus Istanbul bringt Morgenland und Abendland, türkische Volksmusik und Musik der Roma, Jazz und Flamenco zusammen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Alim Qasimov, dem bekanntesten Sänger Aserbaidschans und mit dem französischen Tubisten und Bassisten Michel Godard, der zudem Serpent spielt, ein historisches Blasinstrument aus Holz.

Erneut dabei ist auch die NDR Bigband mit dem syrischen Klarinettisten Kinan Azmeh sowie Jazz-Trompeter Ingolf Burkhardt mit dem chinesischen Musiker Wu Wei, einem Virtuosen auf der Sheng, einer traditionellen Mundorgel. Am 29. Juni endet das Morgenland Festival Osnabrück mit einer großen Partynacht. Ab 23 Uhr ist in der Lagerhalle das Duo Zenobia zu Gast. Die beiden DJs aus Haifa mischen Melodien arabischer Popmusik mit elektronischen Beats.

Internationaler Dialog, Toleranz und kulturelle Vielfalt

Der Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU) betont die Bedeutung des Festivals: "Von Beginn an hat sich das Morgenland Festival als eines der bedeutendsten kulturellen Ereignisse Osnabrücks herauskristallisiert. Das Festival hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem wichtigen Botschafter für die friedenskulturellen Aktivitäten der Friedensstadt Osnabrück entwickelt." Ziel der Friedenskultur Osnabrücks sei es, den internationalen Dialog zu fördern und für Toleranz und kulturelle Vielfalt zu werben. "Das Morgenland Festival hat dazu maßgeblich beigetragen", so Griesert. "Es reduziert die Region des Vorderen Orients nicht auf seine Krisen, sondern versucht, ein differenziertes Bild jenseits von Klischees und Vorurteilen zu vermitteln."

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 14.06.2019 | 09:30 Uhr

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