Teilnehmer an einer einer Praxisübung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest desinfizieren die Fläche auf der das Wildschwein gelegen hat. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

Afrikanische Schweinepest - mit Hunden den Ernstfall üben

Stand: 18.08.2021 14:57 Uhr

Die afrikanische Schweinepest ist eine Bedrohung auch für Schweinebestände in Niedersachsen. Das Land hat deshalb eine Übung im Landkreis Verden abgehalten. Eine wichtige Rolle spielen Suchhunde.

Nach Angaben des Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) ist es im Falle eines Ausbruchs wichtig, erkrankte oder tote Tier frühzeitig zu finden, damit sich kein Infektionsgeschehen ausbreite. Deshalb würden aktuell 24 Hunde für den Ernstfall ausgebildet, so Hundetrainer Thorsten Hirschfeld bei der Übung in Dörverden. Die Tiere sind demnach in der Lage, die Kadaver aus bis zu 100 Meter Entfernung zu wittern.

Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich

"Vor dem Hintergrund der aktuellen Ausbrüche in Brandenburg ist die Gefahr leider real", sagte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU). Die afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, für Haus- und Wildschweine aber hochansteckend und meist tödlich. In Niedersachsen wäre bei einem Ausbruch mit enormen wirtschaftlichen Folgen zu rechnen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 18.08.2021 | 15:00 Uhr

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