Das Bild zeigt einen Wels, der bei dem Versuch eine Schildkröte zu fressen, gescheitert und verstorben ist. © dpa-Bildfunk Foto: Mathias Siebner

Göttingen: Wels kriegt den Hals (nicht) voll

Stand: 25.06.2021 13:58 Uhr

In Göttingen haben Paddler und Angler einen Wels an Land gezogen, in dessen Maul eine Schildkröte steckte. Am Ende war nicht nur das Reptil, sondern auch der Fisch tot.

Knapp 1,50 Meter groß war der Wels, ein Riesenexemplar. Dennoch war diese Beute im Göttinger Kiessee wohl etwas zu groß für den Räuber. Die Schildkröte ragte zum Teil noch aus dem Maul des Süßwasserfisches, der zunächst zwar noch lebte. "Er war aber nicht mehr zu retten und hätte nicht überlebt", sagte Marc Stemmwedel vom Sportangelklub Göttingen am Freitag. Die Schildkröte habe sich nämlich im Todeskampf in den Kiemen des Welses verbissen.

Wels landet wohl im Kochtopf

Angler des Vereins hätten den Fisch am Mittwoch letztlich töten müssen. Immerhin sei der 35 bis 40 Kilogramm schwere Fisch einer "vernünftigen Verwertung" zugeführt worden und nicht im Mülleimer gelandet, sagte Stemmwedel. Welse gelten als beliebte Speisefische.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 25.06.2021 | 14:30 Uhr

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