Stand: 03.04.2020 19:00 Uhr

Umwelthilfe: Tempo 30 und temporäre Fahrradstraßen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat für 39 Städte in Deutschland mit angeblich hoher Luftbelastung temporäre Fahrradstraßen und Tempo 30 während der Corona-Krise gefordert. Darunter sind auch Hannover und Oldenburg, wie Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Freitag in Berlin mitteilte. Da viele Menschen derzeit vermehrt auf das Fahrrad angewiesen seien, sollten Straßenflächen zu Fahrradstraßen umgewidmet werden. Zur Umsetzung setzt die Umwelthilfe den Städten eine Frist bis zum 16. April.

Vorbilder: Bogotá und Berlin-Kreuzberg

Als positive Beispiele nennt die DUH die kolumbianische Hauptstadt Bogotá sowie den Stadtteil Kreuzberg in Berlin, wo binnen 48 Stunden mehrere neue Radstreifen geplant, genehmigt und eingerichtet worden seien. Entsprechende Anträge wurden laut Umwelthilfe auch in Stuttgart, Freiburg, München, Frankfurt (Main), Mainz, Düsseldorf, Dortmund, Nürnberg, Halle und Berlin gestellt. Viele Menschen wollten derzeit weder mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch mit dem Pkw fahren, sagte Resch.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 03.04.2020 | 18:00 Uhr

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