Stand: 24.09.2020 17:52 Uhr

"Wonnemar" Wismar: Mutterkonzern meldet Insolvenz an

Freizeitbad "Wonnemar" in Wismar © picture alliance / dpa Foto: Jens Büttner
Trotz des Insolvenzantrags soll der Badebetrieb im "Wonnemar" vorerst weitergehen.

Die Mutterfirma des Freizeit- und Spaßbades "Wonnemar" in Wismar ist insolvent. Die InterSPA-Gruppe hat einen Insolvenzantrag in sogenannter Eigenverantwortung gestellt. Zu ihr gehören das Freizeitbad und das benachbarte Hotel in Wismar. In der Hansestadt soll es keine Einschränkungen für den Badebetrieb geben, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Die rund 120 Mitarbeiter des "Wonnemar" und des Hotels bekommen demnach ihren vollen Lohn vorerst weiter. Er wird in den nächsten drei Monaten von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.

Stadt stundete Zahlungen

Seitens des Unternehmens hieße es, man wolle die finanzielle Sanierung in einem halben Jahr abgeschlossen haben. Zu der Gruppe gehören insgesamt sechs Spaßbäder in Deutschland und ein Hotel. Man sei durch die wegen der Corona-Pandemie notwendige mehr als drei Monate dauernden Schließung in die schwierige Lage gekommen, so ein Sprecher der Firma. In Wismar hatte die Stadt im Frühjahr dem "Wonnemar" rund eine viertel Million Euro ausstehende Zahlungen gestundet. Im "Wonnemar" wurden nach Hochrechnungen bis Ende August etwa 134.000 Besucher gezählt. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es noch etwa 250.000 teilten die Betreiber auf Anfrage mit.

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