Ein Bundeswehrsoldat nimmt an der Anmeldung für die mobile Corona-Schutzimpfung auf der Ostseeinsel Poel die persönlichen Angaben eines Einwohners auf. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner

Vorpommern-Rügen: Die Bundeswehr leistet wieder Corona-Hilfe

Stand: 01.12.2021 12:15 Uhr

Die Corona-Pandemie bringt die Behörden auch in Mecklenburg-Vorpommern an ihre Leistungsgrenze. Hilfe kommt nun von der Bundeswehr. Im Landkreis Vorpommern-Rügen haben heute mehr als 30 Soldaten ihren Corona-Einsatz begonnen.

Die Soldaten werden überall dort eingesetzt, wo Not am Mann ist, hieß es vom Landkreis: Ein Drittel von ihnen unterstütze das Gesundheitsamt des Kreises bei der Kontaktnachverfolgung. Die anderen Soldaten würden im Kreis unterwegs sein - etwa als Unterstützung für die mobilen Impfteams, die am Freitag etwa in Sellin immunisieren wollen.

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Stralsund: Neues Impfzentrum soll kommende Woche Betrieb aufnehmen

Einige Bundeswehr-Angehörige sollen im Impfstützpunkt in Stralsund helfen, wieder andere bei der Arbeit der mobilen Abstrich-Teams in den Pflegeeinrichtungen der Region. Die Amtshilfe der Bundeswehr sei eine Erleichterung, sagte der Impfmanager des Kreises Vorpommern-Rügen, Markus Zimmermann. Die helfenden Hände würden definitiv gebraucht - auch im neuen Impfzentrum am Strelapark Stralsund. Es soll in der kommenden Woche den Betrieb aufnehmen.

Bundeswehr auch in anderen Landkreisen aktiv

Auch in anderen Kreisen des Landes sind Bundeswehr-Soldaten im Corona-Hilfseinsatz - etwa in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim sowie der Hansestadt Rostock. Nach Angaben des Landeskommandos vom Dienstag sind es gut 130. Zu den Spitzenzeiten der Pandemie im April und Mai waren nach früheren Angaben zeitgleich bis zu 620 Soldatinnen und Soldaten im Nordosten im Corona-Einsatz.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 01.12.2021 | 12:30 Uhr

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