Stand: 13.08.2018 05:46 Uhr

Fast eine Million Besucher auf der 28. Hanse Sail

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) hat eine positive Bilanz der 28. Hanse Sail gezogen. Es sei eine "sehr erfolgreiche Veranstaltung" gewesen, die vom "friedlichen Miteinander von Menschen unterschiedlicher Nationen" geprägt war. Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte er die diesjährige Hanse Sail am Donnerstag eröffnet. Der letzte Tag der 28. Hanse Sail in Rostock stand noch einmal ganz im Zeichen der Traditionsschiffe - den Abschluss bildete traditionell die sogenannte Parade der Nationen am letzten Abend.

Besucher der Hanse Sail betrachten auf Stühlen sitzend ein vorbeifahrendes Segelschiff.

Stürmische Hanse Sail geht zu Ende

Nordmagazin -

Die Veranstalter und Rostocks Bürgermeister sind zufrieden: Obwohl das Wetter nicht ganz mitgespielt hat, wurde bei der 28. Hanse Sail die Marke von einer Million Besuchern geknackt.

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Sonnabend: Zehntausende Besucher, Party, Feuerwerk

Der Sonnabend sei der besucherstärkste Tag gewesen, hieß es. Allein vor der NDR Bühne im Stadthafen feierten rund 10.000 Menschen bei Liveauftritten von "Glasperlenspiel" und "Lea". Auch die Mitsegel-Törns waren laut Buchungszentrale an diesem Tag komplett ausgelastet. Eine positive Bilanz zieht auch die Rostocker Polizei. Die Hanse Sail sei dank der guten Zusammenarbeit mit allen Sicherheitspartnern insgesamt friedlich verlaufen. Auf dem Wasser verhielten sich nach Einschätzung der Wasserschutzpolizei die meisten Teilnehmer vorbildlich.

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Breites Programm auch für Landratten

An Land gab es an mehreren Standorten in Rostock ein breites Programm. Zahlreiche Schiffe luden mit Open-Ship-Angeboten zur Besichtigung ein. Insgesamt kamen rund 170 Schiffe aus zehn Nationen, etwas weniger als in den Vorjahren, als etwa um die 200 Schiffe teilnahmen. Die Veranstalter werteten insbesondere die Teilnahme der drei großen russischen Windjammer "Sedov", "Kruzenshtern" und "Mir" als positives Signal vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Weltlage. Die Viermastbarken "Sedov" und "Krusenstern" gehören zu den weltweit größten Segelschiffen. Im IGA Park stellten rund 70 Modellbauer aus ganz Deutschland unter anderem Segelschiffe und Wasserflugzeuge im Miniaturformat aus. Zu den Höhepunkten an den Abenden zählten die Auftritte von "Glasperlenspiel", "Marquess" und Newcomerin "Lea" auf der NDR Bühne und das traditionelle Feuerwerk im Stadthafen.

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Geschwaderfahrt am Sonnabend ohne "Mir"

Zwei Zwischenfälle überschatteten die positive Bilanz der Großveranstaltung: Wie die Polizei mitteilte, kenterte am Sonnabend im Becken des Rostocker Überseehafens eine etwa acht Meter lange Segelyacht, nachdem die Besatzung von einer heftigen Windböe überrascht worden war. Verletzt wurde niemand, die sechs Besatzungsmitglieder konnten von der Wasserschutzpolizei sicher an Land gebracht werden.

Der russische Großsegler "Mir", der am Freitagabend an seinem Liegeplatz in Warnemünde von einem Sportboot gerammt wurde, konnte nicht an der Geschwaderausfahrt am Sonnabend teilnehmen. Das teilte die Wasserschutzpolizei mit. Oberhalb der Wasserlinie war ein 19 Zentimeter langer Riss entstanden, der in der Kürze der Zeit nicht reparabel war. Am Montag soll das Schiff noch einmal inspiziert werden.

Unterbrechung kurz nach der Eröffnung

Stürmisches Wetter sorgte bereits am Freitag für Änderungen des Hanse Sail Programms. Es sei eine schwierige Situation gewesen, die erhebliche Kräfte erfordert habe, sagte Hanse Sail Chef Holger Bellgardt NDR1 Radio MV. Trotzdem sei die Sail danach wieder gut angelaufen.

Impressionen von der Hanse Sail 2018

Sicherheitskonzept zu Wasser und an Land

Mit breiteren Wegen, mehr Hinweisen auf Notausgänge sowie Vollsperrungen von Hauptverkehrsadern wurde die Sicherheit der Besucher gewährleistet. Nach Veranstalterangaben wurde in diesem Jahr dreimal mehr Geld für Sicherheit ausgegeben, als noch vor fünf Jahren. Für Zäune, Sanitäter und Sicherheitspersonal waren rund 250.000 Euro veranschlagt. Das Sicherheitskonzept wurde nicht verschärft, werde aber jedes Jahr fortgeschrieben, so Bellgardt.

Drei Boote zur Überwachung der Warnow

Auch das Geschehen auf dem Wasser wurde bei der Hanse Sail genau beobachtet. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Stralsund hatte festgelegt, dass Kapitäne während der Veranstaltung vor Manövern Funkkontakt zu allen umliegenden größeren Schiffen aufnehmen müssen. Diese Regelungen waren nötig geworden, nachdem im vergangenen Jahr das Museumsschiff "Stettin" mit einer Fähre kollidiert war.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 12.08.2018 | 18:00 Uhr

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