Stand: 25.08.2022 21:45 Uhr

Coronavirus-Blog: Höhepunkt der Omikron-Welle ist überschritten

NDR.de hat am Donnerstag, 25. August 2022, aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Freitagmorgen geht es in einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

  • RKI: Höhepunkt der Omikron-Welle ist überschritten
  • Lufthansa fordert Abschaffung von Maskenpflicht im Flugverkehr
  • Ministerin Behrens gegen Flickenteppich bei Masken im Nahverkehr
  • Biontech erwartet rasche Auslieferung von Booster-Impfstoffen
  • Schulstart in Niedersachsen ohne Corona-Regeln
  • Bestätige Neuinfektionen im Norden: 263 im Bundesland Bremen, 821 in Mecklenburg-Vorpommern, 5.585 in Niedersachsen, 1.029 in Hamburg, 1.745 in Schleswig-Holstein
  • RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei 271,3 - 49.201 neue Fälle gemeldet

Tabellen, Grafiken und Karten zu Inzidenz, Impfquote und weiteren Daten


21:45 Uhr

Coronavirus-Blog macht nächtliche Pause

Das war's für heute mit der Berichterstattung über die Folgen der Pandemie in Norddeutschland. Vielen Dank für Ihr Interesse. Am Freitagmorgen sind wir mit einem neuen Blog wieder für Sie im Einsatz. Wir wünschen eine gute Nacht.


20:58 Uhr

AfD hält Aufstockung des MV-Schutzfonds für verfassungswidrig

Vorpommerns Finanzminister Heiko Geue (SPD) hat sich nach einer Verhandlung vor dem Landesverfassungsgericht zum umstrittenen Corona-Hilfsfonds zufrieden gezeigt. "Wir sind sehr zuversichtlich", sagte der Politiker in Greifswald. Auf der Gegenseite zeigte sich der Chef der AfD-Landtagsfraktion verhaltener: "Wir strotzen weder vor Optimismus, noch sind wir beunruhigt", sagte Nikolaus Kramer nach dem Gerichtstermin. Die AfD hält die Aufstockung des MV-Schutzfonds von 700 Millionen auf 2,85 Milliarden Euro für verfassungswidrig. Dafür hatte das Land neue Schulden aufgenommen. 

VIDEO: AfD-Fraktion zieht gegen Corona-Beschluss vor Gericht (1 Min)


19:39 Uhr

RKI: Höhepunkt der Welle auch bei schweren Erkrankungen überschritten

Das Abebben der Omikron-Welle in diesem Sommer zeigt sich nun auch bei den schweren Corona-Erkrankungen. "Übereinstimmend zeigen diese Daten, dass auch bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Höhepunkt der aktuellen Welle überschritten ist", heißt es im Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Covid-19. Die Autoren beschreiben darin rückläufige Entwicklungen bei der Zahl der Patientinnen und Patienten mit Covid-19 auf deutschen Intensivstationen und bei Covid-19-Diagnosen. Dennoch warnt das RKI: "Trotz insgesamt weiter rückläufiger Fallzahlen bleibt der Infektionsdruck in der Allgemeinbevölkerung in allen Altersgruppen hoch." Obwohl sich die Betriebssituation in den vergangenen Wochen verbessert habe, bleibe auch die Belastung des Gesundheitssystems hoch. Für die kommenden Wochen sei weiterhin mit einer hohen Zahl von Krankenhauseinweisungen, Covid-19-Intensivpatienten und Todesfällen zu rechnen. Eine Stichprobe analysierter positiver Fälle zeigt, dass nach wie vor fast ausschließlich die Omikron-Sublinie BA.5 für Ansteckungen sorgt.

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Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen © NDR

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19:28 Uhr

Referentenentwurf: Homeoffice-Pflicht ab Oktober

Das Bundesarbeitsministerium plant, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten wieder Homeoffice anbieten müssen. Diese Regelung zum Corona-Schutz war im März ausgelaufen, nun soll sie von Oktober bis April erneut gelten. Das geht aus einem Referentenentwurf für eine Arbeitsschutzverordnung hervor. Denn Kontakte zu reduzieren, könnte im Herbst möglicherweise wieder angebracht sein - etwa, wenn eine gefährlichere Variante des Coronavirus auftauchen sollte. Bereits jetzt gibt es Diskussionen darüber, ob Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dann aber nicht auch finanziell beim Heizen ihrer privaten Arbeitsräume unterstützt werden müssten - etwa über eine Energiepreispauschale.


17:55 Uhr

Busfahrer nimmt Schüler ohne Maske nicht mit - arbeitsrechtliche Konsequenzen

Weil ein Busfahrer zwei zehn- und zwölfjährige Schüler wegen nicht aufgesetzter Corona-Schutzmasken des Busses verwiesen hat, drohen ihm nun arbeitsrechtliche Konsequenzen. Es sei gesetzlich geregelt, dass Kinder unter 14 Jahren nur dann von der Beförderung ausgeschlossen werden dürfen, wenn sie einer Vertrauensperson oder der Polizei übergeben werden, teilte das im Landkreis Nordwestmecklenburg aktive Unternehmen Nahbus mit. Das sei in diesem Fall nicht geschehen. Auch sei die Nahbus-Leitstelle nicht über den Vorfall informiert worden. Das Unternehmen bedaure den Vorfall vom 17. August zutiefst und entschuldige sich für das Verhalten des Mitarbeiters. Der Vorfall werde arbeitsrechtlich geahndet.


16:58 Uhr

WHO: Schon eine Million Corona-Tote in diesem Jahr

Mehr als eine Million Menschen sind seit Anfang des Jahres im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf bekannt. Angesichts dieser Zahl könne keine Rede davon sein, dass die Welt gelernt habe, mit Corona zu leben, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus während einer Pressekonferenz. Tedros wies darauf hin, dass eigentlich alle Mittel zur Verfügung stünden, um diese Todesfälle zu verhindern. Trotzdem habe ein Drittel der Weltbevölkerung noch immer keine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Drei Viertel aller älteren Menschen in ärmeren Ländern habe ebenfalls noch keinen Impfschutz. Der Generaldirektor der WHO berichtete jedoch auch über positive Trends in Afrika, wo Länder mit bislang niedrigen Impfraten nun aufholten.


16:38 Uhr

Ungeimpfter Djokovic verpasst die US Open

Wegen seiner Impfweigerung wird Tennisstar Novak Djokovic in diesem Jahr nicht bei den US Open starten. Kurz vor der Auslosung für das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison fehlte der Name des 35 Jahre alte Serben auf einmal auf der auf der Turnierhomepage veröffentlichten Spielerliste. Das Event in Flushing Meadows findet damit ab Montag ohne den dreimaligen Gewinner und Vorjahresfinalisten statt. Eine offizielle Mitteilung der Veranstalter gab es aber noch nicht. Das Fehlen von Djokovic kommt nicht überraschend, da die USA für die Einreise ausländischer Bürger einen Impfnachweis verlangen und der 21-malige Grand-Slam-Turniersieger eine Impfung gegen das Coronavirus kategorisch ablehnt. Djokovic bestätigte auf Twitter, dass er nicht nicht an dem Turnier teilnehmen werde.


16:28 Uhr

Urteil: Corona-Prämie für Beschäftigte ist nicht pfändbar

Überschuldete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen bei einem Insolvenzverfahren eine freiwillig vom Arbeitgeber gezahlte Corona-Prämie behalten. Wird sie wegen der Erschwernis der Arbeit im Zuge der Pandemie gezahlt und übersteigt sie nicht "den Rahmen des Üblichen", stellt sie eine unpfändbare Erschwerniszulage dar, urteilte das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt. Im konkreten Fall hatte der Betreiber einer Gaststätte aus Niedersachsen wegen der Belastungen im Zusammenhang mit der Pandemie im September 2020 einer Beschäftigten freiwillig eine Corona-Prämie in Höhe von 400 Euro gezahlt. Die Frau war als Küchenhilfe angestellt und wurde auch als Thekenkraft eingesetzt. Allerdings war die Beschäftigte überschuldet.


16:21 Uhr

Bundesland Bremen meldet 263 Neuinfektionen

Im Bundesland Bremen wurden 263 neue Corona-Fälle registriert: 202 in Bremen und 61 in Bremerhaven. Vor einer Woche waren es 314 Neuinfektionen im Bundesland Bremen. Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.


16:16 Uhr

821 neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern registriert

Die Behörden haben in Mecklenburg-Vorpommern 821 Neuinfektionen bestätigt, vor einer Woche waren es 933. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 331,7 (Vorwoche: 403,0). Die Hospitalisierungsinzidenz steigt leicht auf 4. Vier weitere Todesfälle wurden im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.


16:05 Uhr

Tourismus, Hotellerie und Gastronomie verlieren Arbeitskräfte

In den Corona-Jahren haben Beschäftigte im Tourismus, der Hotellerie und Gastronomie häufiger als sonst die Branche verlassen. Vor allem Minijobber fehlen. Dies belegen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach sank die Zahl der Minijobberinnen und Minijobber in Niedersachsen im vergangenen Jahr im Gastgewerbe um 23.000 - verglichen mit 2019. Auch sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verließen bei einem Jobwechsel häufiger als sonst die Branche: Vergangenes Jahr waren es knapp 57 Prozent. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 46 Prozent.

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Ein Kellner räumt einen Tisch in einem Restaurant ab. © dpa-Bildfunk Foto: Sebastian Gollnow

Gastgewerbe: 23.000 Minijobber weniger als vor Corona

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15:43 Uhr

Musikrat kritisiert Entwurf für Infektionsschutzgesetz

Der Deutsche Musikrat hat bundeseinheitliche Regelungen für Corona-Schutzmaßnahmen gefordert. Der vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz ermögliche "in unverhältnismäßiger Weise dezentrale Einschränkungen", kritisierte der Musiker-Dachverband. Die geplanten Regelungen berücksichtigten weder angemessen den Grad der Durchseuchung, noch die Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben. Kulturleben und Sport seien in den vergangenen zweieinhalb Jahren personell wie strukturell stark in Mitleidenschaft gezogen worden, sagte der Generalsekretär des Musikrats, Christian Höppner. Der jetzt vorhersehbare föderale Flickenteppich Pandemie-bedingter Restriktionen verhindere die Planung von Tourneen und Veranstaltungen.


14:05 Uhr

Kinobranche verkauft noch immer weniger Tickets

Die Kinobranche hat auch zu Beginn des dritten Pandemie-Jahres die Krise zu spüren bekommen. Im ersten Halbjahr wurden rund 33,2 Millionen Tickets in Deutschland verkauft, wie die Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin heute mitteilte. Das ist zwar ein Vielfaches mehr als ein Jahr zuvor - damals hatten Kinos wegen des Coronavirus weitgehend geschlossen. Aber es sind noch immer 38 Prozent weniger als vor der Pandemie. "Auf den ersten Blick sind das schlechte Zahlen, aber es gibt Hoffnung", teilte Vorstand Peter Dinges mit. "Hatten wir von Januar bis Mai im Vergleich zu 2019 bei den Ticket-Verkäufen deutliche Verluste, konnte im Juni sogar ein kleines Plus erreicht werden."


12:12 Uhr

Lufthansa fordert Ende der Maskenpflicht im Flugverkehr

Die Lufthansa hat sich für eine Abschaffung der Maskenpflicht im Luftverkehr ausgesprochen. "Wir setzen auf die Eigenverantwortung unserer Gäste. Passagiere sollen frei entscheiden können, ob sie eine Maske tragen möchten oder nicht", sagte die im Vorstand des Konzerns für Kunden zuständige Christina Foerster der "Bild"-Zeitung. In Flugzeugen werde die Luft durch Hochleistungsfilter gereinigt. "Insofern ist schwer verständlich, warum hier strengere Regeln als in anderen Lebensbereichen, etwa im Restaurant oder im Supermarkt, gelten sollen", sagte Foerster weiter. 

Zudem seien die geplanten Regelungen nicht kontrollierbar und bildeten im internationalen Vergleich die Ausnahme. "Weil die meisten anderen Länder bereits auf Freiwilligkeit setzen, ist dieser deutsche Sonderweg nur schwer erklärbar und durchsetzbar."

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch die neuen Corona-Schutzregeln für den Herbst und Winter auf den Weg gebracht. Demnach soll weiterhin eine Maskenpflicht im Flugverkehr gelten. Zuletzt hatte es über diese Regelung eine Debatte gegeben. Anlass waren Fotos aus einem Regierungsflieger, auf denen niemand eine Maske trägt. Für den Flug galten allerdings besondere Bedingungen. Zum Beispiel mussten alle Passagiere einen negativen PCR-Test vorweisen.


11:14 Uhr

Ramelow fordert Ende der Impfpflicht im Gesundheitswesen

Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat den Entwurf des neuen Bundesinfektionsschutzgesetzes kritisiert. In der "Thüringer Allgemeinen" forderte er ein Ende der Impfpflicht im Gesundheitssektor. "Der Bund sollte sie endlich aufheben", sagte Ramelow der Zeitung. Nachdem der Plan für eine allgemeine Verpflichtung zur Immunisierung gegen das Coronavirus gescheitert sei, ergebe die einrichtungsbezogene Impf-Anordnung keinen Sinn mehr. "Das einzige Ergebnis ist, dass wir den Unfrieden per Amt in die Einrichtungen tragen", fügte Ramelow hinzu.


10:50 Uhr

Wiesn-Chef: Auch bei Maskenpflicht keine Absage von Oktoberfest

Der Veranstalter des Oktoberfests in München würde notfalls auch eine Maskenpflicht bei dem Volksfest durchsetzen. "Eine Maskenpflicht wäre kein Anlass, das Oktoberfest abzusagen", sagte Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Eine Maskenpflicht auf der Wiesn wäre handhabbar, auch wenn ich sie mir nicht wünsche." Baumgärtner sieht derzeit keinen Grund zu Panik. "Es fällt mir mit Blick auf die heutigen Inzidenzen schwer zu glauben, dass eine Maskenpflicht in Bayern bis zum 1. Oktober eingeführt wird und das Oktoberfest betrifft."

Eine Kontrolle von Corona-Tests als mögliche Voraussetzung für eine Befreiung von der Maskenpflicht hält der Wiesn-Chef dagegen für unrealistisch. Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt, wegen der Corona-Pandemie fiel es in den vergangenen beiden Jahren aus.


09:30 Uhr

Ministerin Behrens gegen Flickenteppich bei Masken im Nahverkehr

Sollen im Herbst Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs eine Maske tragen? Vorgesehen ist, dass jedes Bundesland in dieser Frage selbst entscheiden kann. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat sich nun auf NDR Info für eine einheitliche Lösung in allen Bundesländern ausgesprochen. "Wir sollten da keinen Flickenteppich entstehen lassen", sagt Behrens. Sie zeigte sich aber zuversichtlich, dass dies - zumindest für den Norden - gelingt. "Wenn man sich die beiden vergangenen Jahre anschaut, haben wir es zwischen den norddeutschen Ländern immer gut geschafft uns abzustimmen."

Gestern hatte das Bundeskabinett den Entwurf für die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes gebilligt. Er sieht ab 1. Oktober wieder verstärkte Schutzmaßnahmen gegen Corona vor. Eine bundesweite Regelung zu einer Maskenpflicht soll es demnach weiterhin für Züge des Fernverkehrs geben, aber nicht für den Nahverkehr.


09:08 Uhr

Biontech erwartet rasche Auslieferung von Booster-Impfstoffen

Biontech rechnet mit der Zulassung seines Corona-Varianten-Impfstoffes in der kommenden Woche und mit einer anschließend raschen Auslieferung. "Wir können sehr zeitnah ausliefern, hoffentlich ab Anfang September", sagte Biontech-Chef Ugur Sahin in einem Interview mit dem "Spiegel." Zunächst erwarte er die Zulassung des auf dem ursprünglichen Omikron-Subtyps BA.1 basierten Vakzins. Es gebe aber auch einen Booster für den nun dominanten Subtyp BA.5. Dieser dürfte nur wenig später zugelassen werden.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte zuletzt für den 1. September eine Sondersitzung angekündigt, auf der Zulassungsanträge für Auffrischungsimpfungen gegen die Omikron-Variante des Virus besprochen werden sollen. Entsprechende Mittel will neben Biontech/Pfizer auch Moderna auf den Markt bringen.


08:48 Uhr

Nordkorea meldet wieder vier "Fieber"-Fälle

Zwei Wochen, nachdem Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die Corona-Pandemie für besiegt erklärt hatte, sind in dem Land vier neue "Fieber"-Fälle aufgetreten. Nordkorea spricht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von "Fieber-Patienten", nicht von Corona-Patienten. Die Erkrankungen seien am 23. August aus der an China angrenzenden Provinz Ryanggang gemeldet worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Die Betroffenen hätten sich im Zuge der "bösartigen Epidemie" infiziert. Kim Jong Un hatte vor zwei Wochen einen "leuchtenden Sieg" im Kampf gegen das Virus verkündet und die weitgehende Aufhebung der Restriktionen angeordnet. 


05:50 Uhr

Neues Schuljahr in Niedersachsen startet - ohne Test- und Maskenpflicht

Für rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler beginnt auch in Niedersachsen heute das neue Schuljahr. Im Vergleich zum Start des vergangenen Schuljahres sind die Corona-Maßnahmen weniger streng. Weder gibt es eine Maskenpflicht in den Schulen, noch eine Testpflicht. An den ersten fünf Schultagen können sich Schüler zu Hause testen, bevor sie sich auf den Weg in die Schule machen. Das Angebot ist freiwillig, das Land empfiehlt, diese Möglichkeit zu nutzen. Nach den fünf Tagen greift eine Regelung aus dem vergangenen Schuljahr: Dann können Schüler, Lehrer und Beschäftigte bis zu zwei Tests pro Woche erhalten. Schüler bekommen die Tests über die Schule.

VIDEO: Neues Schuljahr, alte Krisen: Was kommt auf die Schulen zu? (2 Min)


05:50 Uhr

1.029 Neuinfektionen in Hamburg

In Hamburg gibt es seit gestern 1.029 neue Corona-Fälle. Wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zu gestern unverändert bei 193,5 Fällen pro 100.000 Einwohner. Heute vor einer Woche lag der Wert bei 242,2. Dem RKI wurden acht neue Corona-bedingte Todesfälle gemeldet.


05:50 Uhr

Niedersachsen: Inzidenz stagniert bei 316,0

In Niedersachsen sind binnen eines Tages 5.585 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 316,0 und ist damit fast unverändert - gestern betrug der Inzidenz-Wert 316,8. Das RKI registrierte 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.


05:50 Uhr

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 271,3

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz heute mit 271,3 an. Gestern hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 275,3 gelegen (Vorwoche: 314,2; Vormonat: 664,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI seit gestern früh 49.201 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 58.685) und 116 Todesfälle (Vorwoche: 184) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.


05:50 Uhr

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 294,5

Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen lag nach Angaben der Landesmeldestelle vom Mittwochabend bei 294,5. Eine Woche zuvor hatte der Wert noch 385,0 betragen. Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei Weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen. Binnen 24 Stunden wurden im Land 1.745 Corona-Neuinfektionen gemeldet, eine Woche zuvor waren es noch 1.927.

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Positiver Coronatest © PantherMedia Foto: RECSTOCKFOOTAGE

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein jetzt bei 294,5

Insgesamt wurden 1.745 neue Corona-Infektionen erfasst. Die höchste Inzidenz hat weiter die Stadt Flensburg mit 367,7. mehr


05:50 Uhr

Newsletter-Mail: Nachrichten für den Norden

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Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

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05:50 Uhr

Corona-Liveticker am Donnerstag startet

Guten Morgen aus der NDR.de Redaktion! Auch heute - am Donnerstag, 25. August 2022 - wollen wir Sie wieder über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland informieren. Hier finden Sie montags bis freitags (außer an Feiertagen) alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Was sich gestern ereignet hat, können Sie im Blog von Mittwoch nachlesen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
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