Stand: 18.09.2015 11:41 Uhr  | Archiv

Reis richtig kochen - so geht's

von Benjamin Cordes

Reis gehört auf jeden Speiseplan, denn er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Das Angebot im Supermarkt und beim Discounter ist groß: Dort gibt es unter anderem Rundkorn-, Mittelkorn- und Langkornreis. Jede Sorte eignet sich für andere Zubereitungsarten und Gerichte. Wo liegen die Unterschiede? Und wie gelingt der perfekte Reis?

So groß sind die Unterscheide beim Reis

Woran erkennt man guten Reis?

Guter Reis duftet wie frisches Getreide, sagt NDR Fernsehkoch Tarik Rose. Riecht er säuerlich oder muffig, handelt es sich vermutlich um eine schlechte Qualität.

Wie bereitet man Reis richtig zu?

Reis wird in Salzwasser zubereitet. Die häufigsten Methoden sind:

  • Kochen: Der Reis wird wie Nudeln in reichlich Salzwasser gekocht und dann abgegossen. Beim Abgießen gehen jedoch viele gesunde Inhaltsstoffe verloren.
  • Quellen: Den Reis kocht man mit höchstens der doppelten Menge Salzwasser kurz auf und schaltet den Herd dann auf die kleinste Stufe. Der Reis nimmt das Wasser langsam auf und quillt dadurch auf. So bleiben die meisten Inhaltsstoffe erhalten.

Welche Unterschiede gibt es beim Langkornreis?

Beim Kochen von Langkornreis sind die unterschiedlichen Garzeiten zu beachten. Und jeder Langkornreis eignet sich für andere Gerichte:

  • Naturreis braucht rund 30 Minuten zum Kochen. Er bleibt körnig und schmeckt nussig.
  • Parboiled Reis kocht man rund 20 Minuten. Er ist besonders locker und körnig, weil beim Kochen keine Stärke entweicht.
  • Weißer Reis hat mit rund zehn Minuten die kürzeste Garzeit. Er wird nicht so klebrig, wenn man ihn vor dem Kochen wäscht. Weißer Reis nimmt Soße am besten auf. Zum weißen Reis gehören auch Thai- und Basmatireis, die einen intensiven Duft und aromatischen Geschmack haben.

Wie groß ist die Gefahr durch Arsen im Reis?

Einige Zuschauer haben die Markt Redaktion darauf hingewiesen, dass Reis Arsen enthalten könne. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält eine akute Gesundheitsgefahr jedoch für unwahrscheinlich. Auch die im Zusammenhang mit einer langfristigen Aufnahme von anorganischem Arsen bekannten Effekte wie Hautschädigungen, Gefäßschäden und Schäden am Nervensystem seien durch den Verzehr von Reis unwahrscheinlich, heißt es in einem Informationsblatt.

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Mit feinen Kräutern und Gewürzen schmeckt Reis besonders gut. Tarik Rose kocht asiatischen Kokosreis und orientalischen Gewürzreis - einfach und lecker! Video (03:25 min)

 

Dieses Thema im Programm:

Markt | 21.09.2015 | 20:15 Uhr

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Reis-Zubereitung-Warenkunde,reis118.html

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