Stand: 10.05.2019 12:52 Uhr

Butter oder Margarine: Was ist besser?

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Beim Backen, Braten und auf dem Brot kommt es auf das richtige Fett an.

Butter oder Margarine? Manche schwören auf das Produkt aus Milch, andere auf die industriell hergestellte pflanzliche Alternative. Welches Fett eignet sich besser zum Backen, Braten und auf dem Brot? Und wie gesund sind Butter und Margarine?

Mehrere Butter und Margarine-Sorten

Butter oder Margarine: Was ist besser?

Markt -

Fette sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Aber nicht alle Fette sind gleich gut. Was ist besser: Butter oder Margarine?

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Bratfett lässt sich hoch erhitzen

In der Pfanne kann Butter bereits bei mittleren Temperaturen dunkel werden. Margarine verträgt mehr Hitze. Ein Grund dafür sind die gesättigten Fettsäuren der Butter - sie haben einen sehr niedrigen Rauchpunkt. Besser als Butter oder Margarine sind spezielle Bratfette, die man auch auf höherer Stufe erhitzen kann. Nicht zum Braten geeignet sind Halbfettmargarinen, die nur etwa 40 Prozent Fett und zur Hälfte Wasser enthalten.

Fettsäuren: Auf die Menge kommt es an

Butter enthält eher gesättigte Fettsäuren, die meisten Margarinen mehr ungesättigte. Den gesättigten Fettsäuren der Butter wird nachgesagt, dass sie den Cholesterinspiegel im Blut auf Dauer erhöhen und bei entsprechender Disposition möglicherweise zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.

Bei Margarine lohnt es sich, genau hinzuschauen. Es gibt eine große Auswahl, zum Beispiel Vollfettmargarine, Halbfettmargarine, Joghurt-, Pflanzen- und Diätmargarine. Fettgehalt und Geschmack können sich stark unterscheiden. Einige Hersteller werben mit einer cholesterinsenkenden Wirkung. Dafür sollen sogenannte Pflanzensterine in der Margarine sorgen. Doch deren Wirkung ist umstritten. Gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse liegen aber noch nicht vor. Für Menschen ohne erhöhten Cholesterinspiegel bringe Margarine mit Pflanzensterinen keine Vorteile.

Mischfette als Alternative zu Butter und Margarine

Statt Butter oder Margarine werden Mischfette immer beliebter. Meist handelt es sich um Butter-Öl-Kombinationen. Einige basieren vor allem auf Pflanzenöl, andere enthalten nur Milchfette. Sie sollen den typischen Buttergeschmack mit der Streichfähigkeit von Margarine verbinden. Der Fettgehalt liegt zwischen 25 und 75 Prozent. Ob Mischfette gesünder sind als Butter und Margarine, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt.

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Dieses Thema im Programm:

Markt | 13.05.2019 | 20:15 Uhr

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