Stand: 23.05.2018 11:26 Uhr

Storchschnabel: Pflegeleicht und schön

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Storchschnabel gehört zur Familie der Geraniaceae.

Er ist auf allen Kontinenten vertreten, zählt rund mehrere Hundert Arten und wird seit einigen Jahrhunderten als Zierpflanze kultiviert: Storchschnabel, botanisch: Geranium. Diese Pflanzen sind nicht zu verwechseln mit Pelargonien, die fälschlicherweise umgangssprachlich als Geranien bezeichnet werden. Einzige Gemeinsamkeit dieser beiden Gattungen: Sie gehören zur Familie der Storchschnabelgewächse - lateinisch Geraniaceae.

Vielseitige und robuste Pflanze

Storchschnabel zählt mit seinen zahlreichen Arten und Sorten zu den vielfältigsten Gartenpflanzen. Die Pflanze ist ausgesprochen pflegeleicht und robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen, Nacktschnecken machen eher einen Boden um sie. Die Ansprüche an Standort und Licht sind abhängig von der Sorte: Manche gedeihen im lichten Schatten, andere vertragen pralle Sonne. Storchschnäbel bevorzugen mäßig feuchte, nährstoffreiche und durchlässige Böden. Staunässe sollte vermieden werden.

Storchschnabel blüht von März bis Oktober

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Ob als Wiesenblume oder im Steingarten: Storchschnabel ist eine besonders schöne Staude.

Auch die Wuchshöhe variiert: Je nach Art wird Geranium etwa zwischen 15 und 100 Zentimeter hoch. Es gibt geeignete Sorten für Steingärten, aber auch höhere Wildarten für Blumenwiesen oder immergrüne für beispielsweise Grabeinfassungen. Balkan-Storchschnabel eignet sich gut als Bodendecker gegen Unkraut. Geschickt kombiniert, blüht Storchschnabel etwa von März bis Oktober im Garten. Beste Pflanzzeit ist das Frühjahr.

Manche Sorten sind begehrte Sammler-Objekte

Wer sich für Stauden-Raritäten interessiert, findet in Geranium eine Gattung, die zahlreiche Formen und Farben bietet. Sie ist bei Sammlern deshalb überaus beliebt. Einfache Sorten wie etwa "Spessart" kosten circa 1,50 Euro. Die extrem seltene und schwierig zu kultivierende Sorte "Geranium endressii 'zermatt'" wird dagegen mit rund 80 Euro pro Topf gehandelt.

Woher Storchschnabel seinen ungewöhnlichen Namen hat, kann man übrigens nach der Blüte erkennen: Dann bilden sich längliche Fruchtstände, die an den Schnabel eines Storchs erinnern.

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Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 24.05.2018 | 19:30 Uhr

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