Stand: 17.10.2017 11:40 Uhr

Chrysanthemen - Leuchtfeuer im Herbst

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Chrysanthemen eignen sich für eine Beet- oder Kübelbepflanzung.

Wenn die Sommerblumen verblüht sind und der Herbst den Garten in die letzten warmen Sonnenstrahlen taucht, kommt die große Zeit der Chrysanthemen. Die farbenfrohen Spätblüher sorgen in Kombination mit buntem Laub für tolle farbliche Akzente. Auch als Kübelpflanzen blühen sie auf Balkon und Terrasse noch bis Ende November.

Herbstliche Gestecke.

Deko-Objekte mit Baumscheiben und Chrysanthemen

Mein Nachmittag -

Chrysanthemen sind beliebte Dauerblüher - auch in den Herbstgestecken von Floristin Britta Ohlrogge. In einer Vase aus Holzscheiben kommen sie besonders schön zur Geltung.

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Symbol für Glück und Wohlstand

Ursprünglich kommen Chrysanthemen aus China. Dort befasst man sich schon seit 2.000 Jahren mit der Züchtung der Korbblütler. Die Herbstblüher gehören in China zusammen mit Bambus, Orchidee und Pflaume zu den vier edlen Pflanzen, die Glück und Wohlstand symbolisieren. Mitte des 19. Jahrhunderts traten die Chrysanthemen buchstäblich einen Siegeszug in die europäischen Gärten und Gärtnereien an.

Mehrjährige Pflanzen lassen sich überwintern

Als Balkonschmuck eignen sich besonders die sogenannten Topfchrysanthemen (Chrysanthemum frutescens). Sie werden in voller Blüte verkauft, sind einfach zu pflegen, brauchen viel Wasser und wenig Dünger und blühen wochenlang. Von Natur aus sind es zwar mehrjährige Pflanzen, aber bei uns werden sie meist einjährig gezogen, das heißt, wenn sie verblüht sind, darf man sie entsorgen.

Wer mehrjährige Chrysanthemen als blühende Topfpflanze im Herbst gekauft hat, sollte sie hell und kühl - bei maximal acht Grad - überwintern und erst im April wieder ins Freie setzen. Sie brauchen einen nährstoffreichen lockeren Boden, Staunässe vertragen sie überhaupt nicht.

Reichlich Wasser während der Blütezeit

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Chrysanthemen müssen während der Hauptwachstumszeit im Sommer alle zwei Wochen gedüngt werden.

Die schönen Herbstblüher stehen gern an sonnigen Standorten. Während der Blütezeit müssen die buschigen Pflanzen täglich gegossen werden - auch bei Regen. Die großen Blätter hängen sonst sehr schnell schlapp herunter, erholen sich aber nach dem nächsten gründlichen Wässern wieder. Nach der Blüte werden die Triebe mehrjähriger Pflanzen etwa fingerlang über dem Topf abgeschnitten. Während der Ruhezeit nur so viel gießen, dass die Erde nicht austrocknet. Im Frühjahr kommen die Pflanzen in frische Erde und treiben wieder neu aus. Damit sie niedrig und buschig bleiben, sollte man die neuen Triebe mehrmals stutzen.

Während der Hauptwachstumszeit im Sommer wird alle zwei Wochen mit organischem Gemüsedünger oder Komposterde gedüngt. Übrigens: Wenn ältere Chrysanthemen plötzlich in die Höhe schießen, liegt es daran, dass die Pflanzen beim Gärtner vorher mit wachstumshemmenden Stoffen behandelt worden sind, deren Wirkung nach einiger Zeit nachlässt.

Überwintern im Beet

Im Beet werden die braun gewordenen Pflanzen im späten Herbst auf etwa ein Viertel der Höhe zurückgeschnitten. Wer die Blütenwunder heil über den Winter bringen will, muss die Wurzelstöcke gut schützen. Dazu können die Wurzelballen mit Laub oder Tannenzweigen bedeckt werden.

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Dieses Thema im Programm:

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