Stand: 09.04.2019 10:34 Uhr

Mit Samenbomben verwaiste Flächen begrünen

Trostlose Baumscheiben, Löcher in Fußwegen oder brachliegende Erdlöcher - beim sogenannten Guerilla Gardening, dem Wildgärtnern, werden hässliche Flächen in kleine blühende Minigärten verwandelt. Gärtner Rasch zeigt, wie Sie selbst wildgärtnern auf öffentlichen Flächen.

Derk, Jan und Torge aus Nordhorn setzen mit ihrer Firma Die Stadtgärtner auf grünen Lifestyle

Samenbomben: Garten-Lifestyle als Geschäft

Nordtour -

Derk, Jan und Torge aus Nordhorn setzen mit ihrer Firma Die Stadtgärtner auf grünen Lifestyle: Die Saatbomben werden einfach auf eine Beetfläche gerollt oder geworfen.

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Ursprünge liegen im 17. Jahrhundert

Guerilla Gardening ist nichts Neues. Die Ursprünge liegen im England des 17. Jahrhunderts. Dort besetzten die True Levellers, die englischen Einebner, ungenutztes Land und bauten dort Gemüse an, um es an ihre Anhänger zu verteilen. Der Name selbst aber entstand erst 1973 in New York. Dort schufen die Green Guerillas auf ungenutzten Flächen die ersten Gemeinschaftsgärten der Stadt. Seitdem gibt es immer mehr Fans auf der ganzen Welt, die in den Städten kleine botanische Hingucker schaffen oder verkommene Gärten und Industriebrachen begrünen.

Guerilla Gardening: Antworten auf wichtige Fragen

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Frühaufsteher | 10.04.2019 | 05:05 Uhr

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