Stand: 13.09.2022 08:31 Uhr

Baby im Emstek zu Tode geschüttelt: BGH bestätigt Urteil

Außenansicht des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe © picture alliance/dpa Foto: Uli Deck
Der Bundesgericht lehnte die Revision des Angeklagten ab. (Themenbild)

Das Urteil gegen einen Mann aus Emstek, der im März vergangenen Jahres das Baby seiner damaligen Lebensgefährtin durch Schütteln und Schlagen auf eine harte Oberfläche getötet hatte, ist rechtskräftig. Der 24-Jährige muss für 13 Jahre und sechs Monate ins Gefängnis, der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revision des Angeklagten abgelehnt. Die Höchststrafe für Totschlag sind 15 Jahre Haft, die Staatsanwaltschaft hatte in diesem Fall elf Jahre gefordert.

Weitere Informationen
Der Angeklagte sitzt vor Prozessbeginn mit Handfesseln in einen Saal im Landgericht und bedeckt sein Gesicht mit einem Briefumschlag. Der junge Mann soll im März 2021 in Emstek die drei Monate alte Tochter seiner damaligen Lebensgefährtin durch Schütteln und Schlagen auf eine harte Oberfläche getötet haben. © dpa-Bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich

Baby totgeschüttelt: Mann zu 13,5 Jahren Haft verurteilt

Das LG Oldenburg blieb knapp unter der Höchststrafe. Die Kammer sprach von einer "erbärmlichen Tat". (11.02.2022) mehr

Jederzeit zum Nachhören
Das historische Rathaus von Osnabrück. © Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit Foto: Dr. Sven Jürgensen
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Osnabrück

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 13.09.2022 | 07:03 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen auf einer Straße in Fürstenau. © Nord-West-Media-TV

Fürstenau: Marodes Balkongeländer gibt nach - fünf Verletzte

Zwei Männer schweben nach dem Sturz von der Loggia des Einfamilienhauses auf eine Terrasse in Lebensgefahr. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen