Weiterer Abschnitt der Nordmole in Bremerhaven eingebrochen

Stand: 13.09.2022 15:37 Uhr

Nach dem Molenkopf ist jetzt ein weiterer 50 Meter langer Abschnitt der Nordmole in Bremerhaven abgesackt. Die Ursache ist laut Hafengesellschaft Bremenports noch unklar.

Der Mittelteil des Steindamms sei am Dienstagmorgen eingestürzt, wie ein Bremenports-Sprecher sagte. Nun müsse über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen entschieden werden. Ziel sei es, einen sicheren Zustand der Mole und der Einfahrt für die anstehende Sturmflutperiode herzustellen. Ursprünglich sei geplant gewesen, Anfang Oktober ein temporäres Leuchtfeuer vor dem Molenkopf zu installieren. Ob der aktuelle Einsturz mit dem am Montag gestarteten Rückbau des vor Kurzem abgesackten Molenkopfs zu tun habe, sei "spekulativ", sagte der Sprecher weiter.

VIDEO: Der schiefe Turm von Bremerhaven ist abgebaut (1 Min)

Molenkopf sackt im August ab: Leuchtfeuer gerettet

Bereits in der Nacht zum 18. August hatte sich der Molenkopf abgesenkt. Mithilfe eines Krans und Spezialgerät wurde der für die Stadt markante Leuchtturm daraufhin abgebaut. Das Molenfeuer hatte die Einfahrt zur Geeste seit mehr als 100 Jahren markiert und soll in den kommenden Jahren wieder aufgebaut werden.

Weitere Informationen
Der schiefe Leuchtturm in Bremerhaven ist komplett abgerissen. © Radio Bremen | buten un binnen

Nordmole in Bremerhaven: Schiefer Leuchtturm ist abgetragen

Per Abbruchschere wurde das knapp 20 Meter hohe Bauwerk Stück für Stück abgebaut. Bis 2025 soll der Turm wieder stehen. (29.08.2022) mehr

Die Kuppel wird vom schiefen Leuchtturm gehoben. © dpa-Bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Nach acht Tagen: Kuppel von Leuchtturm in Bremerhaven gerettet

Ein Kran hat die denkmalgeschützte Spitze am Freitag vom Moleturm gehoben. Dieser soll später wieder aufgebaut werden. (26.08.2022) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 13.09.2022 | 14:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Ein Postbote wirft ein Brief in einen Briefkasten. © picture alliance / Kirchner-Media/Wedel | Kirchner-Media/Wedel Foto:  Kirchner-Media/Wedel

Moscheen und Kirchengemeinde erhalten rechte Drohbriefe

Unterschrieben waren die Schreiben mit "NSU 2.0". Betroffen sind Moscheegemeinden und eine Kirche aus Niedersachsen. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen