Stand: 22.09.2022 18:47 Uhr

Vermutlich Geflügelpest in Betrieb mit 238.000 Legehennen

Schild am Eingang eines Bauernhofes in Deutschland mit der Aufschrift Achtung Geflügelpest. © picture alliance / Zoonar Foto: Heiko Kueverling
Dass es sich um Vogelgrippe auf dem Hof handelt, hat eine von zwei Stellen bereits bestätigt. (Themenbild)

Im Landkreis Vechta gibt es erneut einen dringenden Verdacht auf Geflügelpest. Betroffen ist ein Betrieb in Bakum, 238.000 Legehennen müssten aus tierseuchenrechtlichen Gründen vorsorglich getötet werden, wie der Landkreis am Donnerstag mitteilte. Dies erfolge unter tierschutzfachlicher Aufsicht des Veterinäramtes. Das Veterinäramt des Landkreises hatte Proben aus dem Bakumer Betrieb zur Auswertung an das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) geschickt, die amtliche Bestätigung vom LAVES erfolgte bereits. Lediglich die Bestätigung des Friedrich-Loeffler-Instituts stehe noch aus, sagte ein Sprecher des Landkreises. Zuletzt hatte es im Landkreis Vechta Anfang September einen Geflügelpest-Ausbruch gegeben, bei dem ein Bestand von 124.000 Junghennen in einem Betrieb in Dinklage getötet werden mussten. Seit Juli mussten laut Landwirtschaftsministerium rund 616.000 Tiere in Niedersachsen wegen der Infektionskrankheit getötet werden (Stand Anfang September).

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 23.09.2022 | 06:30 Uhr

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Massentierhaltung

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