Stand: 15.07.2019 13:14 Uhr

Schlafen am Strand: Husch, husch ins Körbchen

Ein Schlafstrandkorb steht neben herkömmlichen Strandkörben auf einer Wiese an einem Strand. © dpa-Bildfunk Foto: Mohssen Assanimoghaddam
Schlafen direkt am Strand - das wird immer beliebter.

Strand, Meer, Sterne - was gibt es Romantischeres? So eine Nacht am offenen Wasser kann allerdings ganz schön kalt werden, ein wenig Schutz kann da nicht schaden. Seit ein paar Jahren gibt es an Niedersachsens Küsten die Möglichkeit, im Strandkorb zu übernachten - und diese Angebote werden immer beliebter.

Eine Taschenlampe und eine Flasche Sekt dazu

Ein sogenannter Schlafstrandkorb ist im Prinzip ein Strandkorb zum Liegen: etwa 1,30 bis 1,40 Meter breit, kuschelig und mit Verdeck zum Zuklappen. Die Körbe für die Nacht sind rar gesät. Auf Norderney und Wangerooge gibt es zwei, auf dem Festland gibt es in Otterndorf und Dangast ebenfalls ein paar. Außerdem stehen Schlafstrandkörbe in Bensersiel, wo sie für dieses Jahr allerdings schon komplett ausgebucht sind. In Dangast bekommen die Gäste eine Taschenlampe und eine Flasche Sekt dazu. Und wenn der Sekt wieder raus muss, können die Gäste die Sanitäranlagen in der Nähe nutzen. Die sind beispielsweise auf Wangerooge etwa 100 Meter entfernt. Dort gibt es neben Toiletten auch Duschen und die Strandkorbgäste können ihr Waschzeug einschließen.

Nachtbaden? Besser nicht!

Auch wenn es verlockend ist: Vom Nachtbaden in der Nordsee raten die Strandkorbvermieter dringend ab. Das ist lebensgefährlich wegen der Strömungen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 16.07.2019 | 07:30 Uhr

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