Stand: 31.01.2019 21:20 Uhr

Elbvertiefung: Unternehmen aus Leer bekommt Auftrag

Die ersten Baggeraufträge für die Elbvertiefung sind vergeben: Nach Angaben der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) sollen zwei Firmen aus Leer und Kleve Flächen an der Elbmündung herrichten. Bereits in der zweiten Februarwoche soll mit einer Strombaumaßnahme bei Brokdorf (Schleswig-Holstein) begonnen werden, die vom Unternehmen Heuvelman Ibis aus Leer ausgeführt wird. Die Baukosten liegen hier bei rund fünf Millionen Euro. Auf 9,5 Millionen Euro beläuft sich der Auftrag der Bietergemeinschaft Van den Herik aus Kleve (NRW): Sie baut in der Medemrinne, einem Nebenfahrwasser bei Cuxhaven, einen Damm.

Kritik von den Grünen

Hans-Heinrich Witte, der Chef der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, spricht von einem guten Startsignal. Die Grünen im Niedersächsischen Landtag lehnen die Elbvertiefung ab. Sie fürchten einen ökologischen "Knock-out" für die Elbe sowie nachteilige Auswirkungen für das Watt vor Cuxhaven.

Bauarbeiten bis Ende 2021

Der Ausbau der Fahrrinne, der die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens vor allem für große Schiffe verbessern soll, werde im zweiten Halbjahr 2021 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten der Elbvertiefung sind noch nicht offiziell beziffert, weil die Ausschreibungen noch laufen. Sie dürften ungefähr 800 Millionen Euro betragen.

Weitere Informationen

Elbvertiefung: Erste Ausgleichsfläche entsteht

Die konkreten Arbeiten zur Elbvertiefung stehen kurz bevor: Die ersten Baggeraufträge für die Elbvertiefung sind vergeben. In zwei Wochen rücken bei Brokdorf die Arbeitsschiffe an. (31.01.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 31.01.2019 | 17:00 Uhr

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