Stand: 12.01.2018 12:21 Uhr

Cuxhaven tauft hochmoderne Fisch-Trawler

Die "Cuxhaven" (im Bild) und die "Berlin" kosten jeweils 40 Millionen Euro.

Die Deutsche Fischfang-Union (DFFU) hat am Freitag in Cuxhaven ihre beiden neuen Fangfabrikschiffe getauft. Die Cuxhavener Reederei unter isländischer Führung investierte mehr als 80 Millionen Euro in die hochmodernen Trawler "Cuxhaven" und "Berlin", die in Norwegen gebaut wurden. Die beiden Schiffe sind die ersten Neubauten für die deutsche Hochseefischereiflotte seit mehr als einem Vierteljahrhundert.

"Sternstunde für Cuxhaven"

Cuxhavens Oberbürgermeister Ulrich Getsch (parteilos) sprach von einer Sternstunde für den traditionsreichen Fischereihafen. "Die Neubauten zeigen, dass die Fischerei in Cuxhaven noch immer zu Hause ist", sagte Getsch NDR 1 Niedersachsen. Die Reederei setze damit trotz der unsicheren Fangrechte wegen des Brexits ein deutliches Zeichen.

Open Ship am Sonnabend

Auf den Verarbeitungsdecks der Trawler riecht es bereits nach Fisch. Der Grund: Beide Schiffe sind nach der Fertigstellung in einer norwegischen Werft direkt zu ihren Fangplätzen bei Grönland ausgelaufen. Derzeit liegen die Trawler am Cuxhavener Steubenhöft. Dort können die modernsten Fangfabrikschiffe unter deutscher Flagge am Sonnabend zwischen 13 und 17 Uhr bei einem Open Ship besichtigt werden.

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Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 13.01.2018 | 19:30 Uhr

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